Kindererziehung: Diese drei Erziehungsfehler können zu einem Arschloch-Kind führen

Diese drei Erziehungsfehler können zu einem "Arschloch"-Kind führen

Bei der Kindererziehung scheiden sich die Geister. Doch es gibt Erziehungsfehler, die du unbedingt vermeiden solltest. Sie könnten zu einem Arschloch-Kind führen.

Erziehungsfehler
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Eltern haben die Entwicklung ihres Kindes in der Hand. Diese Erziehungsfehler sollten sie auf keinen Fall machen!

Kinder haben ihren eigenen Kopf, reagieren aus dem Bauch heraus und sagen, was sie denken. Das lieben wir doch so an ihnen! Doch es gibt ein paar Dinge, die wir als Eltern während der Entwicklung in der Hand haben. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – das Sprichwort dürfte jedem bekannt vorkommen. Wenn sich dein Kind auffällig verhält und sich zu einem kleinen Tyrann entwickelt, solltest du deine Erziehungsmethoden überdenken. Es gibt Erziehungsfehler, die Kinder zu einem kleinen Arschloch-Kind werden lassen.

1. Eltern respektieren Entscheidungen des Kindes nicht

Eltern sollten ihre Kinder auf das Leben vorbereiten. Dabei tun wir natürlich unser Bestes. Wir zeigen ihnen, dass wir in einem Streit sachlich bleiben, man im Supermarkt nicht klauen darf und man seine Grenzen kennen und diese auch kommunizieren sollte. Doch was ist, wenn wir im Kindesalter unseren Kindern bereits das Gegenteil zu Verstehen geben? 

Viele Eltern respektieren die Entscheidung ihres Kindes nicht. Sie setzen sich über das "Nein" hinweg und schicken das Kind trotzdem zum verhassten Sport-Training und meinen es damit eigentlich nur gut. Doch auch Kinder sollten kommunizieren dürfen. Das gilt natürlich nicht für dein Sprössling, das an der Ampel bei Rot nicht warten will. Überlege das nächste Mal eine Sekunde, bevor du ein Nein deines Kindes übergehst. Handelt es sich dabei um eine lebensrettende Notwendigkeit oder könnte ein Bedürfnis dahinterstecken? Kinder, deren Verneinungen schon im Kindesalter konsequent übergangen werden, respektieren sie bei anderen später nämlich ebenso wenig.

2. Eltern spenden den falschen Trost

Das Trösten steht in einer jeden Familie täglich an der Tagesordnung. Das Kind fällt hin, das Kind tut sich weh, das Kind wird zu unrecht enttäuscht. Schnell greifen viele Eltern zu einem kommerziellen Trostpflaster und es gibt Geschenke wie ein Eis. Doch mit diesem Verhalten lässt du dein Kind glauben, es gäbe als Trost nur die Ablenkung mit schönen Dingen auf der Welt. Viele Eltern werden sich bei diesen Ablenkungen und Belohnungen selbst wiedererkennen:

  • Trost durch das Lieblingsessen, am besten ungesund
  • Trost durch das Kaufen von teuren Dingen
  • Trost durch Alkohol (bitte nicht bei Kindern ausprobieren)

Wir lenken uns ab, anstelle uns gegenseitig zu trösten. Statt dem faulen Basissystem des kindlichen Gehirns Befriedigung zu verschaffen, sollten wir für emotionale Nähe sorgen und wirklich trösten. Denn sonst kann dein Kind nie Herausforderungen und Veränderungen durch Widerstandskraft bestreiten. Das Trösten mit einer Ablenkung sollte eine seltene Ausnahme bleiben.

3. Eltern lassen keine Gefühle nach außen dringen

Kinder verbinden Erfahrungen mit einer Gefühlsäußerung. Empathisches und soziales Verhalten muss erlernt werden, doch wie soll es gehen, wenn die Eltern dem Kind nicht zeigen, was die eigene Handlung in der anderen Person auslöst? Mimik und Gestik helfen dem Kind zu lernen, welche Gefühle es gibt und speichert diese ab. Bei einem Fehler sollten Eltern jedoch auch nicht gleich komplett aus der Haut fahren, um authentisch zu sein. Ein ernster Ton und eine Erklärung reichen da schon vollkommen aus. Das muss gar nicht immer in der Interaktion mit dem Kind stattfinden. Kinder beobachten Situationen besser, als wir denken. Auch Gespräche, Streits und Diskussionen mit dem Partner oder Fremden sind jedes Mal eine Lehrstunde für die Kleinen.

Quellen: familie.de, leben-und-erziehen.de

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