Kein Entweder-oder: So lebst du luxuriös – aber trotzdem nachhaltig(er)

Kein Entweder-oder: So lebst du luxuriös – aber trotzdem nachhaltig(er)

Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit, Klimaschutz…diesen Begriffen können wir derzeit kaum entkommen, denn es handelt sich um ein hochbrisantes Thema. Die „Heißzeit“ wurde zum Wort des Jahres 2018 gewählt und genau diese droht uns laut dem aktuellen Stand der Wissenschaft, wenn wir die Klimaerwärmung nicht bald aufhalten – oder besser noch: umkehren.

nachhaltiger luxus
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Nachhaltiger zu leben, sollte daher auch im Jahr 2020 unser Ziel sein. Doch wenn ihr denkt, dass dies den Verzicht auf Luxus bedeutet, habt ihr euch mächtig getäuscht. Denn Nachhaltigkeit und Luxus sind kein Entweder-oder, wie wir euch nun beweisen werden!

Wünschen wir uns nicht alle eine schöne und lebenswerte Welt…für uns, unsere Kinder und Kindeskinder? Jeder Mensch kann und sollte dafür einen Beitrag leisten. Zum Glück gibt es nämlich viele Möglichkeiten, um mehr Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren. Allerdings fordern Klimaschützer in diesem Sinne von euch, auf viele kleine Annehmlichkeiten der modernen Gesellschaft zu verzichten, die euer Leben komfortabler und luxuriöser machen. Das Auto stehen lassen, kein Fleisch essen, keine Flugreisen mehr unternehmen oder weniger neue Kleidung kaufen. Nachhaltigkeit wird daher häufig mit Verzicht assoziiert und zu diesem sind viele Menschen schlichtweg nicht oder nur in gewissen Maßen bereit – und das ist auch vollkommen nachvollziehbar. Der goldene Weg liegt also, wie so oft, irgendwo in der Mitte. Da stellt sich die Frage, ob Luxus nicht doch möglich ist, nur eben nachhaltig?

Nachhaltiger leben ohne Verzicht

Der Nachhaltigkeit direkt abzuschwören, weil sie scheinbar zu „ungemütlich“ für euer Leben ist, wäre die falsche Devise. Denn schon kleine Verbesserungen können in der Gesamtheit einen großen Effekt erzielen. Beim Einkaufen auf Plastiktüten verzichten, mit wiederverwendbaren Microfaser-Tüchern abschminken oder Kosmetik kaufen, die auf Tierversuche verzichtet – diese und viele weitere kleine Maßnahmen im Alltag verbessern nicht nur euer Gewissen gegenüber der Umwelt und den Tieren, sondern stellen auch einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltigere Gesellschaft dar. Wenn ihr also nicht verzichten könnt oder wollt, solltet ihr zumindest überall dort mehr Nachhaltigkeit in euer Leben integrieren, wo sie keine nennenswerten Einschnitte bedeutet. Zudem gibt es bei vielen Dingen, auf welche ihr nicht verzichten könnt, zumindest umweltfreundlichere Alternativen. Diese stellen dann zwar vielleicht nicht die beste Lösung dar, durchaus aber eine bessere:

Mit dem Auto fahren

Dass ihr möglichst nicht mit dem Auto fahren solltet, ist kein Geheimnis. Schließlich gehören Autos zu den größten Klimasündern und vor allem die Kurzstrecken, welche viele Menschen täglich zur Arbeit oder beispielsweise zum Einkaufen fahren, erzeugen einen besonders hohen Ausstoß an klimaschädlichen Gasen. Wer also kann, greift lieber auf das Fahrrad zurück, geht zu Fuß oder nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Zudem ist ein eigenes Auto bekanntlich teuer und somit spart ihr euch eine Menge Geld, welches ihr anschließend für etwas mehr Luxus im Alltag ausgeben könnt.

Doch die Bushaltetstelle ist zu weit entfernt? Die Straßen sind zu vereist, um im Winter mit dem Fahrrad zu fahren? Oder ihr möchtet die Einkaufstaschen nicht bis nach Hause tragen müssen? Es gibt viele Gründe, weshalb Menschen nicht auf ein Auto verzichten können oder wollen – und viele davon sind durchaus legitim. „Können wir nicht auch umweltfreundlich Auto fahren?“, ist daher die Frage, die sich viele Personen stellen. Die Antwort lautet: Jein! Kein Auto ist also zwar stets die beste Alternative, jedoch könnt ihr euren ökologischen Fußabdruck beim Autofahren durch folgende Maßnahmen ein wenig verbessern:

Das richtige Auto auswählen…

Auto ist nicht gleich Auto, wie ein Blick auf die große Auswahl beweist. Es gibt die klassischen Modelle mit Benzin oder Diesel, aber auch Elektro-Autos oder Fahrzeuge, die mit Flüssig- oder Erdgas betrieben werden. Zudem gibt es verschiedene Hybride, sprich Autos, welche mehrere Varianten miteinander vereinen. Die Wahl des „richtigen“ Autos kann also einen großen Unterschied machen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Zwar seid ihr mit keinem dieser Fahrzeuge klimaneutral unterwegs – sprich so umweltfreundlich wie ganz ohne Auto – jedoch gibt es durchaus bessere oder eben schlechtere Alternativen.

Viele Menschen denken, das Elektroauto sei dabei die beste Wahl. Das ist allerdings ein Irrtum, denn die elektrisch betriebenen Fahrzeuge sind zwar auf der Straße deutlich umweltfreundlicher als andere Modelle, nicht jedoch in der Herstellung. Was also zählt, sind die Emissionen, welche das Auto über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verursacht. Und hierbei schneiden derzeit die mit Erdgas betriebenen Vehikel am besten ab, so das Ergebnis des ADAC. Es ist also durchaus sinnvoll, die Wahl eures Autos (noch einmal) intensiv zu überdenken und zumindest eine umweltfreundlichere Alternative zum PS-starken oder Dieselfahrzeug zu wählen.

…und „richtig“ mit ihm fahren

richtig autofahren
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Außerdem machen euer Fahrstil sowie eure Gewohnheiten einen großen Unterschied, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Mit folgenden Tipps seid ihr (noch) klimafreundlicher unterwegs und knüpft zugleich neue Freundschaften – oder verbessert bestehende:

  • Bildet Fahrgemeinschaften, wann immer es möglich ist.

  • Verleiht euer Auto oder teilt es mit anderen Personen.

  • Auch klassische Carsharing-Modelle sind eine sinnvolle Alternative.

  • Nutzt das Auto so selten wie möglich.

  • Lasst den Motor nicht warmlaufen, sondern fahrt sofort los.

  • Achtet auf einen optimalen Reifendruck für einen geringeren Verbrauch.

  • Fahrt mit niedrigen Drehzahlen unter 2.000 Umdrehungen.

  • Fahrt vorausschauend, um seltener bremsen und beschleunigen zu müssen.

  • Entfernt unnötiges Gepäck oder andere Lasten wie Fahrradträger.

  • Wenn möglich, vermeidet Kurzstreckenfahrten.

Bei Thema Auto ist die Nachhaltigkeit also ein zweischneidiges Schwert. Tatsächlich wäre es am besten, wenn ihr auf den Luxus eines eigenen Fahrzeugs verzichten würdet. Allerdings ist das nicht für alle Menschen möglich. Dann jedoch gilt es, zumindest „richtig“ zu kaufen und zu fahren. Immer mehr Hersteller von Luxusautos haben diesen Trend erkannt und versuchen, ihre hochpreisigen Karossen umweltfreundlicher zu gestalten. Wenn es also unbedingt der Sportwagen oder der PS-starke SUV sein muss, dann kann dessen Klimabilanz durch die genannten Tipps und einen Erdgasantrieb zumindest verbessert werden – wobei Letzterer noch weitere Vorteile mit sich bringt.

Per Flugzeug reisen

Ebenso schwierig ist die Vereinbarkeit von Luxus und Nachhaltigkeit, wenn es um das Fliegen geht. Das Reisen ist also zwar eine tolle Sache und bereichert euer Leben auf vielen verschiedenen Ebenen. Allerdings gehört das Flugzeug ebenfalls zu den größten Klimasündern und sollte daher ebenso gemieden werden wie das Auto. Wenn ihr aber eine Weltreise unternehmen und verschiedene Kontinente bereisen möchtet, kommt ihr um das Flugzeug kaum herum. Schließlich würde die Fahrt mit Zug, Schiff & Co ans andere Ende der Welt viel zu lange dauern und auch das Auto stellt keine umweltfreundlichere oder zeitsparende Alternative dar. Könnt ihr fortan also nicht mehr reisen, wenn ihr umweltbewusste Menschen seid? Diese Frage wird derzeit viel diskutiert. Natürlich wäre der Verzicht auf das Reisen die klimafreundlichste Lösung.

flugzeug reisen
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Allerdings gehört dieser Luxus für viele Personen unverzichtbar zum Leben – sei es tatsächlich die Weltreise oder einfach die jährliche Urlaubsreise im Sommer. Viele Influencer machen jedoch vor, wie es „umweltfreundlicher“ geht: Kurzstrecken legen sie kurzerhand mit dem Zug zurück und verzichten dabei auf das Flugzeug – auch, wenn das eine deutlich längere Reisezeit bedeutet. Langstreckenflüge werden auf ein Minimum reduziert und dann gibt es zumindest die Möglichkeit einer sogenannten Kompensation. Das bedeutet: Ihr spendet einen gewissen Betrag an Klimaschutzprojekte, der abhängig ist von dem CO2-Ausstoß, welchen euer Flug verursacht hat. Zwar stellt das keine Lösung des Problems dar, ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Ihr müsst also nicht zwingend auf das Reisen verzichten, solltet zukünftig eure Flüge aber auf ein Minimum reduzieren und dann durch die Kompensation euren ökologischen Fußabdruck wieder (mehr) ins Gleichgewicht bringen. Das bedeutet zwar Mehrkosten, aber Luxus war schließlich noch nie günstig, oder?!

Auf Shopping-Tour gehen

Für euch gibt es am Wochenende nichts Schöneres als eine ausgiebige Shopping-Tour mit euren Freundinnen? Oder ihr stöbert gerne in Online-Shops und lasst euch die neuesten Trends an die Haustüre liefern? Im Sinne der Nachhaltigkeit lautet das Motto aber „weniger ist mehr“. Wenn ihr der Umwelt einen Gefallen tun wollt, kauft ihr ab sofort also weniger sowie seltener neue Kleidung ein – und entsorgt diese erst, wenn sie tatsächlich nicht mehr tragbar ist. Für viele Frauen und auch Männer da draußen ist Mode aber ein unverzichtbarer Luxus. Sie möchten Kleidung tragen, welche im Trend liegt und nicht schon sichtbar viele Jahre alt oder ausgewaschen ist. Wie also sieht die Lösung aus?

Umweltfreundlich online shoppen

Immer mehr Menschen entscheiden sich für das Online-Shopping, da es scheinbar umweltfreundlicher ist. Keine Fahrtwege, keine übertrieben beleuchteten sowie beschallten Läden mit hohem Stromverbrauch und, und, und… Auf den zweiten Blick funktioniert diese Strategie aber nur unter folgenden Voraussetzungen:

  • Reduktion auf das wirkliche Notwendige.

  • Bestellung der neuen Kleidung via Standardversand, sodass nicht extra ein „Express-Fahrzeug“ kommen muss, das nur unvollständig beladen wurde.

  • Annahme des Paketes, damit es nicht weiter zur Poststelle, am nächsten Tag noch einmal oder wieder zurück zum Versender transportiert werden muss.

  • Vermeidung von Retouren, um die Transportwege so kurz wie möglich zu halten.

Allerdings ist gerade letzterer Punkt nicht immer einfach einzuhalten. Schließlich gibt es keine Garantie, dass im Internet bestellte Kleidung auch passt sowie gefällt. Der klassische Gang in den Laden kann dann also doch die bessere Alternative sein und stellt für euch vielleicht auch einfach ein tolles Erlebnis (mit Freundinnen oder anderen Begleitern) dar, welches euch der Online-Handel nicht bieten kann.

Ein nachhaltiger Tag im Einkaufszentrum

nachhaltig einkaufen
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Auf den Luxus einer Shopping-Tour müsst ihr im Sinne der Umwelt also nicht unbedingt verzichten. Durch folgende Tipps könnt ihr diese sogar mit gutem Gewissen genießen:

  • Reist umweltfreundlich an, zum Beispiel zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zumindest gemeinsam in einem Auto – anstatt, dass jeder mit dem eigenen Fahrzeug kommt.

  • Stöbert ausgiebig in den Läden, aber kauft nur das, was ihr wirklich braucht.

  • Seht euch dabei gezielt nach umweltfreundlicher Fashion um, welche es in immer mehr Läden zu kaufen gibt.

  • Esst in der Pause umweltfreundlich und gesund, sprich am besten fleischfrei sowie regional und saisonal.

  • Trinkt – zum Beispiel euren Kaffee oder die Getränke in der Pause – aus wiederverwendbaren Behältnissen, anstelle von Bechern aus Plastik oder Pappe.

Und zuletzt stellt sich bei der Kleidung die Frage: Was könnt ihr mit Klamotten machen, die zwar noch in gutem Zustand sind, euch aber nicht mehr gefallen oder schlichtweg nicht mehr im Trend liegen? Am besten verkauft ihr diese auf dem Flohmarkt, sei es online oder offline. Ist euch das zu viel Aufwand, könnt ihr sie auch spenden oder bei einigen Läden sogar einfach abgeben, welche diese entsprechend weiterverwerten. Das gilt auch für Kleidung, die nicht mehr tragbar ist. Sie wird beispielsweise häufig zu Dämmmaterial verarbeitet. Klamotten sollten niemals im Müll landen!

Bei der Mode sind Nachhaltigkeit und Luxus also nur bedingt ein Entweder-oder. Zwar sollte so wenig neue Kleidung wie möglich gekauft werden. Aber wenn, so sind es oft vor allem die höherpreisigen Modelle, welche als nachhaltig bezeichnet werden können. Wenn ihr also auf den Luxus einer Shopping-Tour nicht verzichten möchtet, solltet ihr das notwendige Budget dabei haben, um auf Qualität zu setzen, anstatt auf Quantität…

Eine Pool-Party schmeißen

Falls ihr über einen eigenen Garten verfügt oder noch bei euren Eltern wohnt, die einen solchen besitzen, gibt es an heißen Sommertagen nichts Schöneres als einen eigenen Pool. Er sorgt für eine angenehme Abkühlung und waschechtes Urlaubs-Feeling. Eine perfekte Alternative zur Flugreise, oder etwa nicht? Jein! Zwar mag ein Pool eine bessere CO2-Bilanz haben als das Fliegen, jedoch wird der Wasserverbrauch hierbei zur fragwürdigen Komponente. Wenn ihr also umweltfreundlich(er) leben möchtet, müsst ihr auch bewusst mit dieser Ressource umgehen. Ist ein Pool daher ein No-Go? Nicht unbedingt!

Es gibt nämlich durchaus Möglichkeiten, einen solchen nachhaltig zu bewirtschaften und somit den Luxus einer eigenen Oase im heimischen Garten oder einer lustigen Pool-Party mit Freunden genießen zu können:

  • Erst einmal gilt es, das richtige Modell auszuwählen. Denn die Auswahl an Formen, Arten und Größen ist riesig und jeder Pool bringt seine individuellen Vorzüge sowie Nachteile mit sich. Fragt euch dabei, wann und wie ihr ihn nutzen möchtet. Wählt also die kleinstmögliche Ausführung, welche jedoch für euren Bedarf noch ausreicht. Schließlich benötigen kleinere Pools auch weniger Wasser und sind somit von Vornherein umweltfreundlicher.

  • Sammelt Regenwasser, beispielsweise in einer Tonne, und nutzt dieses zum Be- oder Nachfüllen des Pools. Es reicht dafür zwar in der Regel nicht aus, kann aber durchaus viele Liter sparen.

  • Nutzt einen Wasserfilter, damit das Wasser seltener ausgetauscht werden muss und ihr nicht auf umweltschädliche Chemikalien zurückgreifen müsst.

  • Badet so oft wie möglich im Pool. Nur dann lohnt sich schließlich dieser Luxus. Aber vor allem sorgt die Aufwirbelung des Wassers für die Beseitigung von Schmutz, Algen & Co, sodass der Pool länger sauber und schön bleibt.

  • Verwendet Hausmittel anstelle von Chemie, um den pH-Wert des Wassers optimal einzustellen.

  • Bestenfalls kauft ihr euch sogar einen sogenannten „Living Pool“, der ganz ohne Chemikalien auskommt.

  • Zudem gilt es, das Wasser bei Nichtbenutzung durch eine Abdeckung vor Verschmutzungen zu schützen. Ziel ist also, den Pool nur einmal zu Beginn des Sommers „betanken“ zu müssen und so dessen Umweltbilanz zu optimieren.

Nun braucht es für eine gelungene Pool-Party nur noch die richtigen Gäste, gute Musik sowie leckere Drinks – die natürlich in Gläsern serviert werden, anstatt in Wegwerfbehältern.

Im Restaurant essen

restaurant essen
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Wenn es um Kulinarisches geht, stellt sich zudem die Frage, ob ihr denn im Sinne der Nachhaltigkeit noch im Restaurant essen dürft? Natürlich! Allerdings kommt es auf das Restaurant an. Immer mehr Gastronomiebetriebe haben die Nachhaltigkeit als Alleinstellungsmerkmal entdeckt. Sie locken also mit köstlichen Speisen, die zugleich gesund sowie umweltfreundlich sind. Oft müsst ihr dafür aber auch ein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen. Beim Essen schließen sich Luxus und Nachhaltigkeit also nicht aus – sondern stattdessen ist nachhaltiges und gesundes Essen ein Luxus, den sich leider viele Menschen nicht leisten können.

Urlaub im Luxus-Hotel

Selbiges gilt für den Urlaub in einem Hotel. Mal abgesehen von der Anreise, stellt nämlich der Aufenthalt selbst oft eine Umweltsünde dar. Schließlich achten viele Unterkünfte nicht auf ihren ökologischen Fußabdruck, sondern möchten lediglich ihren Gästen den größtmöglichen Luxus bieten. Allerdings ist auch hier ein Umdenken zu beobachten. Denn immer mehr Reisende legen Wert darauf, umweltfreundlich unterwegs zu sein. Sie wählen also bewusst Hotels, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Dabei kann es sich um minimalistische Unterkünfte handeln, aber auch immer mehr Luxus-Resorts werben mit Umwelt- sowie Klimafreundlichkeit. Zudem haben sich aus diesem Trend heraus ganz neue Arten des Luxus-Urlaubs entwickelt, zum Beispiel das beliebte Glamping. Auch hier gilt aber, dass der umweltfreundliche Luxus oft noch teurer ist als der klassische.

Fazit: Nachhaltigkeit selbst ist ein Luxus

Es gibt also durchaus Lebensbereiche, in welchen Nachhaltigkeit einen gewissen Verzicht bedeutet und wo ihr dementsprechend Kompromisse eingehen müsst. Das betrifft beispielsweise das Auto oder die Flugreisen. Jedoch kommt es ebenso häufig vor, dass Nachhaltigkeit selbst ein gewisser Luxus ist. Denn nachhaltige Lebensmittel, Kleidung, Unterkünfte & Co sind häufig teurer als die weniger umweltfreundlichen Alternativen. Wenn ihr also nachhaltig, dennoch aber luxuriös leben möchtet, gibt es viele Möglichkeiten, sodass ihr euren Komfort mit gutem Gewissen genießen könnt. Am besten überlegt ihr auch im Alltag, an welcher Stelle ihr (noch) nachhaltiger leben könnt, ohne dabei auf einen gewissen Luxus verzichten zu müssen. Fragt euch zudem, was ihr wirklich für ein glückliches Leben braucht und ob der Verzicht manchmal vielleicht gar nicht so schlimm wäre?! Allein dieser Versuch, bewusster zu leben, wird euren Alltag und euren ökologischen Fußabdruck in vielerlei Hinsicht verbessern!

 

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