Heuschnupfen: 6 Tipps, die wirklich etwas bringen

6 Tipps für Heuschnupfen-Geplagte, die wirklich etwas bringen

Mit dem lang erwarteten Frühling kommt leider auch der Heuschnupfen zurück. Wir haben Tipps, die dir wirklich das Leben erleichtern können.

Frau die in der Natur niest
© iStockDie Heuschnupfen-Saison ist offiziell eröffnet: Welche Tipps wirklich helfen, verraten wir dir hier.

Allergiker gegen Birke, Esche und Weide haben dieser Tage wenig zu lachen, denn diese Baumpollen geben momentan wieder Vollgas. Das Ergebnis: Tränende Augen, Niesanfälle und Atembeschwerden. Und ist das nicht schon genug, wird man im Supermarkt von jedem komisch angeschaut, wenn man den Nieser nicht zurückhalten kann. „Heuschnupfen, kein Corona!“ Höre ich mich mehrere Male am Tag sagen, doch die Menschen behandeln uns so, als wären wir ein Superspreader des Covid-19. Doch da man nie sicher sein kann, ob man es vielleicht doch hat, sollte man stets in die Armbeuge niesen, ohne Ausnahme.

Aber zurück zum eigentlichen Problem: dem Heuschnupfen. Die ersten Tage sind meist die schlimmsten. Unser Gemüt und Körper müssen sich erst wieder an die allergischen Reaktionen „gewöhnen“. Wir haben fünf Tipps für dich, die dir die Anfangsphase etwas angenehmer gestalten können.

1. Tägliches Haarewaschen

Der Tipp dürfte dir bekannt sein, und doch schaffst du es sicher nicht, dir jeden Abend vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen. Zu viel Zeit ist in das Styling geflossen, um sie nun schon wieder zu waschen. Doch das solltest du, denn in deinen Haaren sammeln sich die meisten Pollen, die du dann im Schlaf im Kopfkissen verteilst und sie so in dein Gesicht gelangen. 

2. Getragene Wäsche nicht im Schlafzimmer aufbewahren

Wie mit den Haaren verhält es sich auch mit der Wäsche. Verhindere die Lagerung von getragener Wäsche im Schlafzimmer. So belasten dich die Pollen nicht über Nacht und dein Schlaf wird um einiges erholsamer.

3. Schlafe mit geschlossenem Fenster oder mit Pollenschutz-Vließ

Um die Pollen in der Nacht auszusperren, solltest du nun mit geschlossenem Fenster schlafen, denn um vier Uhr morgens ist der Pollenflug am intensivsten. Hältst du es gar nicht aus, kannst du ein Pollenschutz-Vließ für ca. 7 Euro an deinem Fenster befestigen. Es hält Pollen ab und sorgt für einen entspannten Schlaf mit frischer Luft.

4. Antiallergikum-Augentropfen gegen tränende und juckende Augen

Manchmal würde man uns den Heuschnupfen gar nicht ansehen, hätten wir nicht diese aufgequollenen, juckenden Augen, von denen wir einfach nicht unsere Finger lassen können. Ich habe eine Geheimwaffe gefunden, die ich nur jedem Allergiker ans Herz legen kann: Die CromoHEXAL Augentropfen für ca. 9 Euro. 50 kleine Ein-Dosis-Behälter sind in dieser Packung und können ganz bequem in jeder Handtasche verstaut werden, sodass sie im Ernstfall griffbereit sind, Nach der Anwendung lässt der Juckreiz nach, die Augen entspannen sich und hören auf zu tränen. Die Augentropfen können bis zu zwei Mal täglich angewendet werden. Eine wahre Empfehlung!

5. Draußen eine Sonnenbrille aufsetzen

Es sieht nicht nur extrem lässig aus, Sonnenbrillen halten an der frischen Luft Pollen vom Auge fern und schützen sie. Außerdem ist es für die gereizten Augen angenehmer, nicht direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt zu sein.

6. Unsere Persönliche Empfehlung: Rezeptfreies Antiallergikum

Wer sich bereits seit Jahren mit Heuschnupfen, Allergie und Co. herumschlägt, wird an einem Antiallergikum nicht vorbeikommen. Der Wirkstoff Cetirizin blockiert den H1-Rezeptor, dadurch wird das Auftreten oder die Auswirkungen von Histamin verhindert. Dieser ist ein Mediator für die allergische Reaktion. Cetirizin wird oft in Verbindung mit Müdigkeit gebracht, das können wir auch bestätigen. Doch wenn die Tablette regelmäßig abends eingenommen wird, ist davon kaum etwas zu spüren. Frei verkäufliches Cetirizin ist beispielsweise das Cetirizin-ADGC für ca. 13 Euro. Mit den 100 Tabletten kommt man gut drei Monate durch die Allergiezeit und wir vertragen es sehr gut. Es sollte täglich eine Tablette eingenommen werden.

Auch ein rezeptfreies Medikament sollte im besten Fall mit einem Arzt abgesprochen werden. Und auch, wenn Hausarztbesuche zur Corona-Zeit gut überlegt sein sollten, kannst du durchrufen und Cetirizin zusammen mit deiner, wenn vorhanden, anderen Medikation zusammen mit deinem Arzt abstimmen.

 

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