Die erste gemeinsame Wohnung – so gelingt die Planung!

- Welche Frau träumt nicht davon, endlich mit ihrem Freund in die erste gemeinsame Wohnung zu ziehen? Dieser große Schritt ist einer der schönsten im Leben und beflügelt regelrecht. Doch dabei kann es zu der einen oder anderen holprigen Situation kommen. Damit das nicht passiert, zeigen wir dir was bei der Planung für die gemeinsamen vier Wände berücksichtigt werden sollte. So gelingt es garantiert!

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Welche Ansprüche habt Ihr an eine Wohnung, falls ihr Euch ein neues Objekt aussuchen möchtet?

Das es anfangs hin und wieder aneckt, ist vollkommen normal und nichts Ungewöhnliches. Wichtig ist, dass ihr beide finanziell voneinander unabhängig seid und sich die Lebensumstände der Partner nicht zu sehr verändern. Die Umgebung mit Familie und Freundeskreis sollte für beide noch gut erreichbar und nicht zu weit entfernt sein.

Zudem solltet ihr Euch noch vor dem Umzug darüber im Klaren sein, wie die Kosten eingeteilt werden und welchen Einrichtungsstil ihr wählt. Auch die Aufgaben im Haushalt sollten vorher abgeklärt werden, ansonsten ist der Ärger vorprogrammiert.

Achtet bei der Wahl der Wohnung unter anderem auf folgende Punkte: 

  • Wer nimmt welche Möbel mit in die neue Wohnung?
  • Wieviel Kapital steht für die Anschaffung neuer Möbel zur Verfügung?
  • Wird Platz für bestimmte Hobbys benötigt?
  • Seid ihr Euch über den Einrichtungsstil einig, den sich jeder vorstellt?
  • Welche Ansprüche habt Ihr an eine Wohnung, falls ihr Euch ein neues Objekt aussuchen möchtet?

Farbliche Gestaltung und Wahl der Einrichtung

Ein großes Thema ist oftmals die Wahl der Einrichtung und die farbliche Gestaltung. Während in einigen Punkten Einigkeit herrscht, kann es schnell zu Streitigkeiten kommen. Klärt dies also am besten noch vor dem Umzug ab. Unter Umständen sind einige Möbel wie ein Bett doppelt vorhanden, sodass eins verkauft werden muss. Wichtig ist, dass sich am Ende beide wohl fühlen und geschmacklich in der Mitte treffen. Auch sollte genügend Platz vorhanden sein, ein Raum mehr kann hier nicht schaden. Beispielsweise um ein Büro oder ein Babyzimmer einzurichten.

Richtige Kosteneinteilung ist die halbe Miete

Dadurch das du mit deinem Freund zusammen ziehst, hast Du einen großen Vorteil: Ihr beide spart einiges an Kosten! Auch wenn die Nebenkosten ansteigen, wird die Miete rein theoretisch halbiert. Klingt logisch, oder?

Halbe-Halbe ist die beste Lösung. Schnappt Euch also Papier und Zettel und notiert euch alle anfallenden Kosten, die in einer Wohnung entstehen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Warmmiete
  • Strom
  • Telefon und Internet
  • Rundfunkgebühr
  • Auch die Kaution kann halbiert werden

Wisst ihr schon, was beide an Essen verdrücken? Auch diese Kosten können grob festgelegt werden. Somit behaltet ihr den Überblick und es entstehen keine unerwarteten Kosten. Hier kann es nicht schaden, in der Anfangsphase ein Haushaltsbuch zu führen.

Regeln sind wichtig!

Anfangs werdet ihr völlig neue Gewohnheiten Eures Partners entdecken, die vorher nie dagewesen sind. Das liegt daran, dass ihr nun 24/7 zusammen lebt und daher die eine oder andere Kleinigkeit auffällt. Setzt euch zusammen und sprecht diese Dinge an, um klare Grenzen und Regeln zu setzen. Somit vermeidet ihr zukünftige Probleme, die schnell zu Krisen entflammen können. Wichtig ist, dass ihr dabei freundlich bleibt und nicht gleich patzig reagiert. Denkt immer daran, dass es noch der Anfang ist!