Online-Shop gründen als Frau: Erfolgreich im E-Commerce

Inzwischen sind viele Lebensbereiche online gegangen. Dazu gehört vor allem das Einkaufen. Kein Wunder, denn es ist unkompliziert. Da bietet es sich doch an, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen. Hier Tipps zum Thema.

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Mode, Selfmade-Stuff oder Technik: Die Welt der Webshops ist groß. Ein Alleinstellungsmerkmal sorgt für Individualität.

Inzwischen sind viele Lebensbereiche online gegangen. Dazu gehört vor allem das Einkaufen. Kein Wunder, denn es ist unkompliziert: Vor dem Frühstück, in der Mittagspause oder am Wochenende schnell im Lieblingsshop stöbern und mit einem Klick die Favoriten bequem von der Couch aus bestellen. Kein langer Anfahrtsweg, keine Warteschlangen an der Umkleide oder an der Kasse – Online Shopping ist stressfrei. Aus diesem Grund hat sich die Branche auch in Windeseile entwickelt, sodass es inzwischen eine breitgefächerte Online-Landschaft mit unzähligen Webshops gibt. Für viele Online-Händler war und ist der eigene Shop die Basis für die Existenzgründung. Besonders Frauen, die beispielsweise einen Haushalt mit kleinen Kindern führen, oder Business-Ladies, die auf eigenen Beinen stehen wollen, werden immer öfter zu Webshop-Existenzgründerinnen. Wie das im Einzelnen funktioniert und welche Faktoren bei der Gründung eine Rolle spielen, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Artikel, Zielgruppe und Branding: Die ersten Schritte zum eigenen Online-Shop

Gute Planung ist alles. Startpunkt ist dabei die eigentliche Idee. Hierbei stellen sich Existenzgründerinnen folgende Fragen: 

  • Welche Artikel bietet der Online-Shop an? Ob selbstgemachte Mode, kleine Geschenkideen oder ein Produkt, das schon länger in der Pipeline verweilt, wichtig ist, dass die Idee realisierbar ist.
  • Wen sollen die Produkte ansprechen? Ohne Zielgruppe kein Verkauf. Aus diesem Grund hängen die erste Frage oben und diese maßgeblich zusammen. Dabei zielt ein Produkt immer auf eine bestimmte und konkrete Zielgruppe ab.
  • Welche Preisspanne ist ratsam? Ein wichtiger Punkt, denn zum einen müssen sich die Artikel verkaufen, zum anderen muss die Shop-Betreiberin von den Einnahmen leben.
  • Was macht den Shop besonders und hebt ihn von anderen in der Branche ab? Zwei wichtige Fragen, die mit Bedacht beantwortet werden sollten. Mit diesen Punkten könnte der Erfolg des Webshops stehen und fallen.

Bekannte und renommierte Online-Shops wie Zalando sind nicht über Nacht zu der heutigen Größe angewachsen. Die Gründung eines Webshops ist ein Prozess, der mehrere Etappen einschließt. Ein wichtiger Punkt ist das altbekannte Alleinstellungsmerkmal. Online-Shops, die Mode vertreiben, gibt es beispielsweise viele im Netz. Die kleine Schwester von H&M – &Other Stories – zeichnet sich dadurch aus, dass die Rückgabe von eingekauften Artikeln kostenfrei ist. Das sorgt dafür, dass User eher Lust haben, etwas zu bestellen, weil sie es demnach ohne weitere Kosten wieder zurückgeben können. Solche speziellen Services regen zum Shopping an.

Des Weiteren ist es heutzutage sehr wichtig, neben der Ansicht auf Desktop-PC und Laptop eine weitere Möglichkeit zu bieten. Die Rede ist hier natürlich von mobilen Endgeräten. Das Smartphone ist sowieso immer dabei, weshalb es sinnvoll ist, auf eine App zu setzen. So haben Nutzer die Möglichkeit, das Angebot des Online-Shops jederzeit und überall zu durchstöbern. Gleiches gilt für das Tablet. Für viele User ist es entspannend, am Abend auf der Couch nach dem neuen Outfit für einen wichtigen Anlass zu suchen oder die Geschenke für Weihnachten im Netz zu finden.
Tipp: Angebot, Optik und Ansprache müssen stimmen, damit die Zielgruppe möglichst lange im Shop verweilt und bestenfalls sofort bestellt.

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Wichtige Voraussetzung: Die mobile Ansicht in einer App, damit der Online-Shop überall und jederzeit besucht werden kann.

Buchhaltung und Büroarbeit: Software-Lösungen sparen Zeit

Neben dem Shopsystem, das je nach Anbieter unterschiedlich zu handhaben und kontrollieren ist, benötigen Existenzgründerinnen praktische Software-Lösungen für die eigene Organisation. Hierzu zählt beispielsweise ein modernes und übersichtliches Warenwirtschaftssystem. Vorteile einer solchen Software sind:

  • Alle Bestellungen sind übersichtlich einsehbar.
  • Es werden schnelle Bearbeitungen ermöglicht.
  • Die Artikel sind stets verfügbar.
  • Wartezeiten für den Kunden entfallen.
  • Die Organisation verläuft störungsfrei und effizient.
  • Schnelle Erstellung von Rechnungen und Mahnungen.
  • Mehr effektive Zeit für andere Aufgaben.

Das Warenwirtschaftssystem automatisiert verschiedene Prozesse des Online-Shops, sodass nach einer Bestellung beispielsweise das Versenden von Bestätigung, Lieferschein und Rechnung automatisch abläuft. Des Weiteren überprüft diese Software-Lösung, ob das Lager ausreichend Bestände hat, damit keine langen Wartezeiten für Produkte entstehen.

PR und Social Media: Aufmerksamkeit erregen und Popularität steigern

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Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Soziale Netzwerke sind heutzutage ein Muss, um die Popularität zu steigern.

Ein ganz wichtiger Punkt der Online-Welt ist die Kommunikation. Sowohl mit dem Zielpublikum als auch mit der Presse, Partnern und Investoren. Das Ganze nennt sich dann PR oder auch Öffentlichkeitsarbeit. Einsteigerinnen sind mit PR Tipps gut beraten. Zu diesen Tipps zählt die Präsenz in den sozialen Netzwerken. Ob Facebook, Instagram oder Twitter, es gibt aktuell viele Möglichkeiten, um den Shop online zu bewerben. Wichtig hierbei ist, dass der Social Media-Auftritt richtig gepflegt wird. Regelmäßige Status-Updates, Shop-Neueinführungen oder Sonderangebote sind immer mit dem passenden optischen Bildmaterial aufzubereiten, denn Visuelles sorgt für Aufmerksamkeit. Um die Zielgruppe zu erreichen, setzen viele Shop-Besitzerinnen inzwischen auch auf Kooperationen mit Youtubern und bekannten Bloggern, die die Produkte vorstellen, bewerben und empfehlen. In diesem Zusammenhang ist auch eine gute Platzierung in den Suchmaschinen wichtig. SEO ist das Stichwort: Wonach suchen die Nutzer?

Rechtliche Grundlagen: Alles im Auge behalten

Der Kauf und die Bestellung von Waren sowie Dienstleistungen werden auch als E-Commerce definiert. Dass es im E-Commerce auch wichtige rechtliche Grundlagen gibt, die eine Shop-Besitzerin kennen sollte, ist kein Geheimnis. Vom Widerrufsrecht auf der Shopseite über vertrauensvolle Gütesiegel bis hin zum Datenschutz gibt es für Existenzgründinnern in der Online-Welt die eine oder andere Stolperfalle. Konsequenzen für einen unseriösen Online-Shop sind beispielsweise schwindendes Vertrauen der Käuferschaft und somit natürlich auch fehlende Einnahmen. Außerdem könnten immense Vertragsstrafen drohen, die nicht nur das Budget überschreiten, sondern die gesamte Neugründung gefährden.

Ein seriöser, erfahrener Anbieter, bei welchem der Online-Shop etabliert wird, lässt es gar nicht erst so weit kommen. Hier helfen Vergleichswebseiten, um das richtige Online-Zuhause für den Shop zu finden. AGBs, Impressum, Widerrufsbelehrungen und Konditionen für den Versand sind entweder per Mustervorlage im Netz zu finden oder bei einem Rechtsbeistand zu erfragen. Mit Letzterem gehen Shop-Besitzerinnen in jedem Fall auf Nummer sicher. Wer das Glück hat, ein Gütesiegel für den Online-Shop zu erwerben, der strahlt Zuverlässigkeit und Seriosität gegenüber dem Kunden aus.