Donald Trump und die "Bad Ombrés"

Was Ombré-Haare mit der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu tun haben? Eigentlich gar nichts. Doch dank scharfsinnigen Twitter-Nutzern und einer etwas ungeschickten Wortwahl von Donald Trump bei der letzten Präsidentschaftsdebatte sind jetzt auch schlecht gefärbte Ombré-Haare auf der Agenda des republikanischen Kandidaten. Hier gibt’s die lustigen Hintergründe!

© iStock, Getty Images Donald Trump und seine Angst vor den "Bad Hombres" ist zu einem Internet-Meme geworden

Bei der dritten Präsidentschaftsdebatte in den USA haben sich die beiden Präsidenten-Anwärter Donald Trump und Hillary Clinton ein letztes Mal ein Wortgefecht geliefert. In typischer Trump-Manier hat der republikanische Kandidat dabei auch einiges von sich gegeben, das wir mal mit Worten wie sonderbar, schrullig und vielleicht sogar bizarr beschreiben würden.

So hat er auf eine Frage zur Einwanderungspolitik der USA seine Bedenken über die "bad hombres“ (Hombre ist das spanische Wort für Mann) geäußert, die laut Trump gerade ihr Unwesen in Amerika treiben. Dabei bezieht er sich vor allem auf die Einwanderer aus Lateinamerika, die Trump besonders gerne zum Inhalt seiner Hassreden – Verzeihung, wir meinen natürlich Wahlreden – macht.

Nach Debatte: Bad Ombré Meme auf Twitter

Und wie hat das Internet auf Trumps eigentümliche Wortwahl reagiert? Twitter-Nutzer in ganz Amerika haben sich einen Spaß daraus gemacht, Bilder von "Bad Ombrés“ zu posten, also schief gelaufenen Haarfärbeaktionen mit Farbverlauf. Mit etwas Fantasie wird die Haarfärbetechnik Ombré nämlich ausgesprochen wie das spanische Wort "Hombre". Wie das gesamte Internet Trumps Rede ins Lächerliche gezogen hat? Zum Beispiel so:

… „Bad Ombrés” sollten wirklich verboten werden!

Manche Twitter-User haben auch mit einer großen Portion Selbstironie ihre eigenen Ombré-Fails gepostet:

Doch unser Lieblings-Tweet war dieser:

„Wenn sich all diese Bad Ombrés über die Grenze schleichen, können wir dann vielleicht ein Paar Friseursalons errichten?“, schreibt Twitter-Nutzer Jacob Knapp aus New York. Und genau deshalb lieben wir das Internet.

Ein paar Good Ombrés haben wir hier für euch:

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