Die Magie des Wassers: Das wusstet ihr garantiert noch nicht über das Wundermittel!

Die Magie des Wassers: Das wusstet ihr garantiert noch nicht über das Wundermittel!

Was ist eigentlich dein Schönheitsgeheimnis? – Ich trinke viel Wasser! So oder so ähnlich klingen die Antworten meist, die Stars und Sternchen in Interviews geben. Doch bekommt man von Wasser wirklich reine und faltenfreie Haut? Oder wollen die VIPs nur von ihren heimlichen Besuchen beim Schönheits-Doc ablenken?

Wassertropfen
© Pixabay

Macht Wasser trinken pralle Haut?

Schleppt ihr auch eure Wasserflaschen durch den Tag und bemüht euch, sie tatsächlich auszutrinken, um den Falten und der Trockenheit im Gesicht ein Schnippchen zu schlagen? Polstert Wasser nun tatsächlich die Haut von innen auf und gilt, je mehr, desto besser?

Das ist ein Mythos!

Leider gelangt das Wasser nur auf sehr verschlungenen Wegen in die Zellen des Gesichts und kann auf diese Weise nicht für Feuchtigkeit oder ein pralles und faltenfreies Hautbild sorgen. Es muss nämlich zunächst durch den Magen, das Blut und die Nieren und gelangt erst dann in die Zellen des Körpers.

Doch die Haut braucht tatsächlich Feuchtigkeit!

Ist unsere äußere Hautschicht, die Epidermis, trocken, wird die Haut schlaffer und fühlt sich rau an. Es gibt jedoch einen Weg, sie schnell und einfach mit Feuchtigkeit zu versorgen, ohne literweise Wasser trinken zu müssen, und den bietet Eau Thermale Avène mit seinem schon legendären Thermalwasserspray. Dieses Wasser wird direkt an der Quelle abgefüllt, nachdem es lange durch tiefe Gesteinsschichten floss und dort die Mineralien und Spurenelemente aus dem Gestein aufnehmen konnte. 

Ein magischer Sprühnebel für das Gesicht 

Das Thermalwasserspray wird steril abgefüllt und kann nach Belieben aufgesprüht werden. Dabei entsteht ein feiner Nebel, durch den sich die besonderen Eigenschaften dieses Wassers gut entfalten können. Es spendet Feuchtigkeit, schützt Allergiker vor juckenden Augen und kann nachweislich noch vieles mehr:

  • Rötungen und Juckreiz lindern.
  • Kühlen.
  • Das Make-up fixieren. 

Das ist ganz schön magisch, oder? Doch bedeutet es nun, dass wir uns von den Wasserflaschen, unseren ständigen Begleitern, trennen können?

Täglich 3 Liter Wasser trinken, wirklich?

Der Ratschlag hallt uns in den Ohren: Genug trinken, mindestens drei Liter am Tag! Wer das ernsthaft versucht, kommt aber kaum mehr von der Toilette herunter. Die meisten von uns sind froh, wenn sie die Hälfte schaffen, und dann soll man die täglichen Tässchen Kaffee nicht einmal dazu zählen, denn das schwarze Gold soll stark entwässernd wirken. Es gibt aber Tage, an denen die Koffein-Süchtigen unter uns hauptsächlich Kaffee trinken, die müssen dann ja eigentlich dehydrieren, oder?

Kaffee zählt zur Flüssigkeitsbilanz!

Tatsächlich zählt Kaffee ebenso zur Flüssigkeitsbilanz wie alle anderen Getränke. Seine entwässernde Wirkung relativiert sich schnell. Der Mythos rund um die Negativbilanz des Kaffees entstand durch die Fehlinterpretation einer Studie. Wir können also unbesorgt weiter unseren Kaffee genießen, natürlich vorausgesetzt, wir übertreiben es nicht zur sehr damit. Denn Koffein wirkt zwar anregend, zu viel davon kann jedoch den Blutdruck in die Höhe treiben. Dennoch sollten wir nicht darauf verzichten, Wasser zu trinken.

Wasser ist und bleibt jedoch das wichtigste Getränk!

Glas Wasser
© Pixabay

Rund 50 % bis 70 % des menschlichen Körpers besteht aus Wasser, weshalb es zu den wichtigsten Getränken zählt. Klares, reines Wasser hat eine unnachahmliche Wirkung auf den Körper. Dagegen können alle anderen Säfte, Smoothies und vor allem Softdrinks einpacken. Es genügt jedoch, wenn wir davon rund eineinhalb bis zweieinhalb Liter täglich trinken. Am liebsten jedoch stilles Wasser!

Wasser mit Kohlensäure macht dick!

Das fröhlich sprudelnde Nass ist für viele die erste Wahl, wenn es darum geht, den Durst zu stillen. Leider kam nun ans Licht, dass die Kohlensäure den Hunger anregt und sogar dafür sorgt, dass in der Leber mehr Fett gespeichert wird. Oh nein! Stilles Wasser ist jedoch weniger beliebt, was ist zu tun? Man kann schon kohlensäurehaltiges Wasser trinken, wenn man sich bewusst macht, dass es zu mehr Hunger führen kann. Diesem Hunger muss man schließlich nicht immer nachgeben, und wenn das nicht gelingt, dann greift man eben doch zu dem stillen Pendant.

Nicht jedes Wasser macht gleich schön

  • Japanisches Wasser enthält viel Kalium und macht weiche Haut.
  • Isländisches Gletscherwasser bekämpft Entzündungen.
  • Das Wasser aus dem Toten Meer enthält viel Zink und reduziert Falten.
  • Beim Waschen des Gesichts sollte man lauwarmes Wasser verwenden: Warmes trocknet die Haut aus, kaltes schadet den Kapillaren.
  • In München, Köln und Berlin ist das Wasser hart und kalkhaltig, was für feines Haar gut ist, Haarfarben jedoch deutlich schneller auswäscht.
  • In Hamburg und Bremen dauert es besonders lange, das Shampoo auszuspülen, denn das Wasser ist mittelhart.

Wasser als Heilmittel gegen schwere Krankheiten

Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein.

Sebastian Kneipp
Füße im Wasser
© Pixabay

Wenn es darum geht, der Magie des Wassers auf die Spur zu kommen, dann kommt man am Thema Kneipp und der Heilung mit Wasser einfach nicht vorbei. Es ist in Vergessenheit geraten, doch es ist lohnenswert, sich daran zu erinnern. Kneipp fand etwas heraus, das uns auch heute noch sehr von Nutzen sein kann, nämlich wie Wasser die Gesundheit beeinflussen kann.

Kneipp steckte sich mit TBC an

Doch von vorn: Im Jahr 1846 wohnt Kneipp, wie es damals üblich war, mit mehreren Personen in einem Raum und steckt sich dadurch mit Tuberkulose an. Diese Krankheit galt damals als unheilbar. Kneipp machte trotzdem sein Abitur und begann zu studieren, doch er wurde immer wieder von den Folgen der Krankheit zurückgeworfen. 

Kaltes Wasser als Heilmittel 

Zufällig entdeckt er 1849 die Aufzeichnungen des Arztes Johann Siegmund Hahn über die Heilkraft von kaltem Wasser und wagt den Selbstversuch. Er taucht in der eiskalten Donau unter und sprintet danach ein kleines Stück. Er fühlt sich sofort besser und macht in der nächsten Zeit regelmäßig Halbbäder und Güsse. 1852 ist er komplett von der TBC geheilt. Er wendet sein Wissen nun auch bei anderen Menschen an und heilt etwa eine Frau von der Cholera. 

Doch warum heilt kaltes Wasser?

Taucht man in kaltes Wasser oder spült seine Arme und Beine damit ab, verengen sich die Blutgefäße sehr schnell und weiten sich danach wieder. Das hält sie nicht nur elastisch, sondern fördert auch die Durchblutung im ganzen Körper. Dadurch wird das Immunsystem angeregt und der Körper kann Krankheiten besiegen!

Ganz einfach zu Hause kneippen!

Spüre die Magie des Wassers und kneippe zu Hause! Für das bekannte Wassertreten, dass dich fit macht und gegen Migräne und Krampfadern hilft, brauchst du nur deine Badewanne. Viel Spaß!

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