Der Körper als Selbstidentifikation innerhalb einer Gemeinschaft!

Der Körper als Selbstidentifikation innerhalb einer Gemeinschaft!

Wer oder was bin ich? Dass sich diese oft schwer zu beantwortende Frage nicht allein auf den Einzelnen bezieht, ist dem Umstand der kollektiven Zugehörigkeit geschuldet.

glückliche frau lacht
© Pexels

Der Mensch als ein soziales Wesen versteht sich somit mehr als Konstrukt dieses sozialen Zusammengehörigkeitsgefühls, dessen er einmal beraubt, mit Resignation und Zurückgezogenheit begegnet. Das somit in einer Gemeinschaft verwurzelte Selbstwertgefühl jeder einzelnen Person ist der Spiegel einer Außenwelt, die sich via Selbstreflexion in den Charaktereigenschaften der Personen widerspiegelt. Dies sind zum Beispiel:

  • Persönlichkeit

  • Fähigkeiten

  • Vorlieben

  • Gefühle

  • Verhaltensweisen

Neben vererbten und umweltbedingten Faktoren ist es somit wichtig, stets zu hinterfragen, welche Charaktereigenschaften einem Selbst durch andere äußere Faktoren, zum Beispiel der Gemeinschaft auferlegt werden. Dabei ist die Identifikation mit einer Gemeinschaft zumeist lebensnotwendig und verstärkt sich durch Traditionen und Überlieferungen. Die soziale Rolle des Menschen folgt somit dem Weg der gemeinschaftlichen Anerkennung, die oftmals mit einem gesunden Körper beginnt. Nasenkorrekturen in Berlin durchzuführen, verfolgen somit dem Ziel der Selbstwert Stärkung, um sich in einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen.

Mein Körper ist mein Körper, ist mein Körper!

Dient der Körper des Menschen heutzutage eher dazu, um gewisse Trends auf dem Modemarkt zu etablieren, ging die Vorstellung vergangener Völker eher in die Richtung eines symbolisierten Erfolges oder Sieges. Dies rückte die Bemalung, das Piercing oder andere Körperbemalungen in den Maßstab einer Wertschätzung, also dem Verdienst eines Mannes oder einer Frau innerhalb der Gruppe. Des Weiteren wurde der Körperschmuck in ritualisierten Handlungen wie der Initiationsfeier, dem Totenfest oder bei Heilungszeremonien aufgetragen. Körperschmuck und Körperbemalung dienten somit als:

  • Schutz vor Dämonen und Magie

  • Hygiene (Insektenschutz)

  • Tarnung

  • Trauer

  • Kriegsbemalung

  • Stellung

Moden, die den Schönheitsidealen einer Zeit folgen, sind demnach von Notwendigkeiten zu unterscheiden, die das Leben einer Person in einer Gemeinschaft bei Weitem vereinfachen würden. Neben Nasenkorrekturen zählen dazu ebenso, schiefstehende Zähne sowie Warzen oder andere Körperauffälligkeiten, die das Selbstwertgefühl eines Menschen beträchtlich herabsetzen. Sich scheinbar steten Blicken ausgesetzt zu fühlen, wiegt psychologisch betrachtet somit mehr, als die Risiken, die mit jeder Operation einhergehen.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse!

Anders wie bei Yogakursen, dessen positive Eigenschaften zur Vermeidung stressbedingter Erkrankungen von den Krankenkassen übernommen werden, ist die Gesetzeslage bei ästhetischen Operationen eine andere. Hier gilt:

Ästhetische Operationen, die der Gesetzgeber beziehungsweise der Arzt als medizinisch - nicht erforderlich - einstuft, werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Neben qualifiziertem Ärztepersonal, die sich Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu nennen haben, ist es im Sinne des Gesetzgebers, weder Operationen außerhalb des Landes durchführen zu lassen, noch Operationen ohne eine besondere Aufklärungspflicht durchzuführen. Schönheitsoperationen dienen demnach dem Zweck, die Lebensqualität des Patienten wiederherzustellen, um sogenannten Folgeerscheinungen eines Minderwertigkeitskomplexes entgegenzuwirken. Neben Depressionen, die als Folge der psychischen Erkrankung angesehen werden, gilt es eine positive Persönlichkeitsstruktur des Patienten wiederherzustellen und suizidgefährdete Symptome zu beseitigen. Der Beziehungsarmut des Patienten aufgrund seines körperlichen Mangels ist entgegenzuwirken und die einseitige Abhängigkeit von einem Partner auszuschließen. In diesem Zusammenhang müssen einer ausgeprägten Soziophobie, alle Mittel der Heilung zur Verfügung gestellt werden. Die Aufgabe einer Schönheitsoperation ist somit die Reintegration des Patienten in das Sozialgefüge – der Gemeinschaft.

 

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