Deo oder Antitranspirant? – Was ist der Unterschied?

Deo oder Antitranspirant? – Was ist der Unterschied?

Schweiß ist etwas Natürliches und lässt sich nie ganz vermeiden. Darüber hinaus ist es eine nützliche Körperfunktion, die viele Vorteile hat, aber zugleich einen gravierenden Nachteil: Schweiß riecht unangenehm.

junge Frau trägt Deo auf
© Unsplash
Was ist der Unterschied zwischen Antitranspirant und Deodorant?

Dabei ist es streng genommen nicht einmal der Schweiß, welcher schlecht riecht, es sind die Aminosäuren, der Harnstoff oder das Lactat, was den Schweiß leicht säuerlich riechen lässt. Zusammen mit den Bakterien, die sich auf der Haut tummeln, entstehen sogenannte langkettige Fettsäuren, die dann den typischen Schweißgeruch erzeugen.

Schwitzen ist wichtig

Der Mensch muss schwitzen, denn so kann der Körper seine Temperatur optimal regulieren. Ein weiterer Grund, warum Menschen schwitzen müssen, ist: Wenn der Schweiß auf der Haut verdunstet, wird sie gleichzeitig abgekühlt, zudem versorgt der Schweiß die Haut mit ganz unterschiedlichen und pflegenden Stoffen. Der saure pH-Wert bildet außerdem eine natürlich schützende Barriere, die Bakterien und Pilze fernhält. Besonders wichtig ist hingegen, dass der Schweiß die unterschiedlichen Giftstoffe aus dem Körper transportiert. Selbst wenn viele gute Eigenschaften für den Schweiß sprechen, so kann es sehr unangenehm sein, wenn er beispielsweise unter den Achselhöhlen sichtbar wird. Die Folge: sowohl unschöne Flecken auf der Kleidung als auch unangenehmer Geruch. Hier kann ein Deo oder ein Antitranspirant helfen, aber wo liegt eigentlich der Unterschied?

Was ist ein Deo und was ein Antitranspirant?

Schweißfrei heißt die Devise, die den unschönen Flecken und dem unangenehmen Geruch den Kampf ansagt. Der Name Deodorant leitet sich ab von „De“, was weg heißt und „Odor“, was Geruch bedeutet. Ein Deodorant verhindert nicht, dass geschwitzt wird, es kann lediglich die Geruchsbildung hemmen. Das geschieht durch Duftstoffe, die den Schweißgeruch überdecken, zudem werden die Bakterien eingedämmt und der Geruch verschwindet - der Schweiß hingegen bleibt. Ganz anders sieht es beim Antitranspirant aus. Hier ist der Name Programm, denn ein Antitranspirant sorgt dafür, dass der Körper weniger transpiriert, also schwitzt. Die Schweißdrüsen werden dabei nicht beeinflusst, wohl aber die Poren, die den Schweiß auf die Oberfläche der Haut bringen.

Fazit

Wer weder Schweißflecken auf der Kleidung noch den Schweißgeruch in der Nase haben will, kann weiterhin mit ruhigem Gewissen ein Antitranspirant oder ein Deo verwenden. Beliebt sind Deoroller, wie beispielsweise der Testsieger „Sweat-Off. Es sorgt dafür, dass nicht übermäßig geschwitzt wird, es schützt die Kleidung und es entsteht auch kein typischer Geruch nach Schweiß, der irgendwie immer daran erinnert, dass sich jemand nicht ausreichend gewaschen hat. Dies ist übrigens ein weitverbreiteter Irrtum, denn Schweißbildung und mangelnde Hygiene haben nichts miteinander zu tun.


 

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