Das EMS Training: schnell und gleichzeitig effektiv!

Der Traum schneller und effektiver fit zu werden, ist groß. Das EMS Training verspricht, in zwanzig Minuten definierter und fitter zu sein. Der Begriff "EMS" steht für "Elektrostimulationstraining". Elektrische Impulse stellen hier das Geheimnis der Effektivität dar. Das sind quasi "kleine Stromstöße". Eine spezielle Form des Krafttrainings, die derzeit sehr viel Aufmerksamkeit erregt.
 

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Diese Vorteile hat das EMS Training!

Was genau ist EMS Training?


Man braucht beim EMS Training nicht die gewohnte Beinpresse oder Hantelbank, man arbeitet hier mit der "Elektronischem Muskel Stimulation" mit Reizstrom. Dadurch wird das Training mit der EMS Methode viel effektiver, als beim klassischen Krafttraining. Auch ein schnelles Muskelwachstum ist gewährleistet. Ein Trainer reguliert alles mit einem Gerät, das an den Sportler angeschlossen ist. Dieses reguliert elektrische Impulse durch das Gerät und zeigt auch genau die Übungen (Sit-Ups, Kniebeugen etc.). Jede einzelne Muskelgruppe wird bei dem Ganzkörpertraining einzeln trainiert und angesteuert. Der Clou ist es, dass die Trainierenden eine besondere Funktionskleidung tragen, damit der Strom auch in den Muskeln ankommt. Sie leitet den Strom über eine Weste (verkabelt), Manschetten und einen Hüftgurt direkt in die Arme und Beine. Zu Beginn ist die leitende Funktionskleidung feucht, damit der Strom besser ankommt. 



Der Ursprung des EMS Trainings


Das EMS Training stammt ursprünglich aus dem Bereich "Reha" und "Physiotherapie". Es ist ein hocheffektives Training und wird bei Muskelschwund oder bei Verletzungen eingesetzt. In der Physiotherapie kennt man das EMS Training zur Muskelstimulation seit vielen Jahren. Hier wird gezielt der Aufbau der Muskeln bewirkt. Auf der Webseite www.stimawell.com kann man sich über das EMS Training informieren. Auch Leistungssportler nutzen das EMS Training zur Erhöhung ihrer allgemeinen Leistungsfähigkeit. 



Funktionsweise des EMS Trainings


Die Elektroimpulse werden mit dem EMS Gerät an die Muskeln weitergeleitet. Das dauert genau vier Sekunden, dann kommen weitere vier Sekunden Pause. In den Impulszeiten werden die Übungen gemacht. Die Übungen selbst variieren je nachdem, was der Sportler für Ziele hat. Alle großen Muskelgruppen werden in der Regel umfasst. Die normale Kontraktion wird durch den Reizstrom verstärkt, dadurch ist die Anstrengung höher und sogar leichte Kniebeugen können hier zur "Zitterpartie" werden, je nachdem, welche Impulsstärke man gewählt hat. Der Strom erreicht auch die tieferen Muskelschichten. Da die Impulse im niederfrequenten Bereich sind, sind keinerlei Bedenken zu befürchten. Die "quergestreifte Muskulatur" (Skelettmuskulatur" wird hier stimuliert. Die "glatte Muskulatur" (Organmuskulatur) und die Herzmuskulatur werden nicht angesprochen.



Die Effekte des EMS Trainings


Die Forschung an unterschiedlichen Universitäten in Deutschland zeigte, dass das EMS Training effektiv ist. Verspannungen lösen sich, der Muskelaufbau gelingt schneller und Rückenschmerzen werden gelindert. Die Sporthochschule Köln stellte fest, dass ein Muskelwachstum von sogar 14 Prozent nach einem halben Jahr EMS Training stattfand. Gerade für eine schwache Rückenmuskulatur ist das Training sehr effektiv. Es wird von den Fachleuten jedoch ein reines Training mit EMS eher nicht empfohlen. Eine Kombination mit normalem Ausdauersport und Krafttraining wäre optimal. 

Fazit: Das EMS Training ist innovativ und perfekt für die Muskelstimulation. Mit dem EMS Training kann Muskelaufbau gelingen und der Körperumfang reduziert werden. Nach etwas vier bis sechs Wochen Training ist ein Erfolg sichtbar.

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