Coronavirus: Symptome, Anzeichen und Schutzmaßnahmen

Coronavirus Symptome: Anzeichen und Schutzmaßnahmen

Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter – auch in Deutschland. Was sind die Symptome und wie können wir uns schützen? 

coronavirus frau mit mundschutz
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Coronavirus: Was sind die Symptome und wie könnt ihr euch schützen? Wir klären euch auf!

Coronavirus: Alle bisher bekannten Informationen 

Was weiß man bisher über das Coronavirus? Das Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden und löst eine grippeähnliche Krankheit aus. Der Virus hat seinen Ursprung in Wuhan, China. Dort ist der Coronavirus vermutlich auf einem Seafood-Market von einem Wildtier auf den Menschen übertragen worden.

Der Coronavirus kann in seltenen Fällen zu einer schweren Lungenentzündung und sogar zum Tod führen. Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV wird mittlerweile SARS-CoV-2 oder Covid-19 genannt. 

Update 23.04.: Deutschland startet erste klinische Prüfung von Impfstoff

Das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland hat endlich eine Zulassung für die klinische Prüfung von vier möglichen Impfstoffen gegen das Coronavirus erteilt. Diese Impfstoffe sollen zuallererst an 200 gesunden Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren gründlich getestet werden. Die Wissenschaftler werden prüfen, ob die Teilnehmer/innen Antikörper gegen das Virus bilden. Erste Ergebnisse soll es Ende Juni geben.

Update 23.03: Es gibt Hoffnung!

Der Chef vom Robert-Koch-Institut, Lother Wieler, erklärt dass die Menschen inzwischen sich ein besseres Wissen über den Ernst der Lage angeeignet haben. Weiter appelliert Wieler in seiner Rede:

"Die Maßnahmen müssten aber noch stärker befolgt werden. Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Bitte halten Sie die Hygieneregeln ein."

Kann sich das Coronavirus nach der Kontaktsperre weiter verbreiten?

Lothar Wieler sieht keine Gefahr darin, dass sich das Coronavirus nach der Kontaktsperren-Aufhebung genauso unkontrolliert verbreiten wird, wie es davor der Fall gewesen ist. In den nächsten Monaten kann die Eindämmung allerdings nur dann gut funktionieren, wenn wir alle weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen und uns zusammenreißen. Wir müssen jetzt das bestmögliche aus der Situation machen und weiterhin auf unsere sozialen Kontakte weitestgehend verzichten. So wird das Coronavirus nämlich zukünftig wenig Chancen haben, sich weiter auszubreiten.

Update 18.03: Fake-News doch kein Fake?

Seit vergangenem Wochenende kursieren die Gerüchte um das Schmerzmittel Ibuprofen. In einer Sprachnachricht von „Elisabeth, Mama vom Poldi“ soll die Mutter herausgefunden haben, dass Menschen, die Ibuprofen genommen haben, das Risiko erhöht haben, an dem Coronavirus zu erkranken. Die Uniklinik Wien dementierte noch am gleichen Tag dieses Gerücht. Nun, einige Tage später, warnen die Ärzte von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), lieber wirklich auf Ibuprofen zu verzichten. Auf Twitter schrieb der französische Gesundheitsminister und Neurologe Oliver Véran, dass man bei Fieber lieber auf Paracetamol zurückgreifen soll und bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kein Ibuprofen zu sich nehmen soll. Die WHO prüft weiterhin die Lage, ob das Schmerzmittel Ibuprofen wirklich mit einer höheren Sterblichkeit verbunden sei.

Die französische Regierung gab am Wochenende zu dieser „Fake-News“ bekannt, dass man im Zusammenhang mit der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) „schwerwiegende Nebenwirkungen“ feststellen konnte. Dazu gehört eben auch das Schmerzmittel Ibuprofen.

Grundsätzlich können diese Thesen noch nicht wissenschaftlich belegt werden. Es gibt keine Studien dazu, die diese Mutmaßungen bestätigen können. Trotzdem kann man im Nachhinein bei Corona-Patienten, die einen schweren Virus-Verlauf hatten, feststellen, dass sie Ibuprofen zu sich genommen haben.

Update 16.03 zum Coronavirus: Kein Grund für panische Hamster-Einkäufe

Die aktuelle Lage in Deutschland spitzt sich weiter zu. Bayern hat bereits den Katastrophenfall ausgerufen. Es werden sicherlich weitere Bundesländer nachrücken müssen. Bars, Museen, Kinos und andere öffentliche Veranstaltungen und Einrichtungen sind geschlossen. Die Schulen und Kitas bleiben derzeit ebenfalls bis Ende der Osterferien geschlossen. Trotz der ganzen Umstände aktuell, sollten wir nicht sofort in Panik verfallen und die Regale im Supermarkt leerräumen. Wie wir in unseren Nachbar-Ländern sehen, werden die Menschen auch obgleich der Quarantäne-Zustände weiterhin mit Lebensmitteln versorgt. Kauft wirklich nur das ein, was ihr für etwa zehn Tage benötigt. Sonst entsteht eine Ungleichheit und einige von uns gehen dann leer aus. Zusammenhalt ist wichtiger, als Egoismus. Daher haben wir euch eine kleine Liste an Lebensmitteln erstellt, die ihr für die nächsten Tage benötigt. Schaut, ob ihr all das in eurem Haushalt bereits habt, wenn nicht, kauft ihr es in normaler Menge nach. 

  • 2 Liter Milch/ Hafermilch/ Sojamilch 
  • Packung Eier
  • Für fleischhaltige Ernährungsweise: Fleisch-Wurst-Thunfisch-Konserven
  • Käse
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln
  • Trockene Früchte
  • Nudeln
  • Haferflocken
  • Knäckebrot
  • Fett: Öl, Margarine 
  • Nüsse (liefern ungesättigte Fettsäuren)
  • Tee, Kaffee
  • Frisches Obst, wie Bananen, Orangen und Äpfel

Das Wichtigste für unseren Körper ist, dass wir ihn mit genügend Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten versorgen. 

Wie wird das Coronavirus behandelt?

In den meisten Fällen verlaufen die Erkrankungen mit SARS-CoV-2 nicht ganz so schwer und lebensbedrohlich ab, wie viele vermuten. Nicht alle Infizierten müssen demnach im Krankenhaus therapiert werden. Auch in China wurde von Fällen berichtet, dessen Krankheitsverlauf eher mild verlief. Es kommt immer darauf an, WIE schwer der Infizierte an dem Virus erkrankt ist. Die Ärzte im Krankenhäusern entscheiden nach Sauerstoffgabe und Antibiotikagabe zur Bekämpfung von bakteriellen Begleitinfektionen. Die Grunderkrankungen der Patienten werden hierbei ebenfalls nicht außer Acht gelassen.

Coronavirus bleibt bis zu 72 Stunden auf Kunststoff und Edelstahl

Das SARS-CoV-2 Virus halt sich etwa drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl. Das haben jetzt Virologen aus den USA herausgefunden. In der Luft hingehen überlebt das Virus nur drei Stunden, danach ist der Erreger nicht mehr nachweisbar. Die Experimente im Gesundheitsinsitut NIH zeigen, dass der Erreger vom Covid-19 teilweise vergleichbar sein könnte mit dem Sars-Cov-1, der 2003 für eine Sars Epidemie sorgte. Beide Erreger überleben ähnlich lange in der Luft und auch an Kunststoff. Auf Pappe und Kartons überleben die Covid-19-Viren etwa 24 Stunden. Die Erreger der Sars-Epidemie überlebten auf Pappe nur acht Stunden. Somit überleben die neuartigen Viren länger und können sich leichter verbreiten. Das macht leider die Krankenhäuser begrenzt zu einer Gefahrenzone. In China beispielsweise kam es bis zu 3000 Ansteckungen in Kliniken. Das Coronavirus verbreitet sich allerdings viel stärker am Arbeitsplatz und im Haushalt.

Die ersten Anzeichen für das Coronavirus:

Einige Infizierte spüren bis heute keine Anzeichen von Erkältung oder Krankheit. Doch es gibt einige Symptome, die darauf hindeuten könnten, sich mit dem Virus infiziert zu haben. 

Der Verlauf der Erkrankung ist von Person zu Person verschieden. Einige erkranken sehr schwer und sterben an den Folgen der Covid-19-Lungenentzündung. Andere wiederum merken keinerlei Anzeichen. 

Diese Anzeichen könnten für eine Corona-Infektion sprechen: 

  • Husten oder Kratzen im Hals
  • Atembeschwerden
  • Muskelschmerzen, die einem Muskelkater gleichen könnten
  • Glieder- und Kopfschmerzen
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Durchfall 

Zu den ersten und gewöhnlichen Symptomen des Coronavirus gehören erste Anzeichen einer milden Erkältung. Es kann mit Husten und Schnupfen beginnen und im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung führen. Das neue Coronavirus, also das SARS-CoV-2, kann einen schweren Verlauf der Erkrankung aufweisen. Die Anzahl der verstorbenen Erkrankten ist bei dem neuen Coronavirus rapide angestiegen. Betroffen waren Patienten, die bereits an einer schweren Grunderkrankung litten. Deshalb geht man davon aus, dass alte Menschen als auch Menschen mit einer Vorerkrankung, einem größeren Risiko ausgesetzt sind. 

Ihr habt vor, demnächst zu verreisen, oder wollt euch einfach unterwegs schützen? Dann empfehlen wir euch diese Mundschutzmaske für 9,99 Euro. 

Wer ist vom Coronavirus betroffen? 

Im Grunde genommen kann sich jeder mit dem Coronavirus anstecken. Der Verlauf der Infektion ist abhängig vom Alter und auch dessen Gesundheitszustand, beziehungsweise Immunsystem. Bei jüngeren Personen verläuft die Corona-Infektion etwas milder ab, als bei älteren Patienten. Bei Kindern und Jugendlichen führt der Coronavirus bisher nicht zum Tod. 

Wie ansteckend ist das Coronavirus SARS-CoV-2?

Die Übertragung des Coronavirus hängt von mehreren Faktoren ab. Dennoch gehen Forscher davon aus, dass ein Coronavirus-Infizierter etwa 1,4 bis 2,5 Menschen anstecken kann. 

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Beim Coronavirus sprechen die Experten und Forscher von einer Inkubationszeit von zwei bis 14 Tagen. 

Wie schütze ich mich vor dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Die Coronaviren werden hauptsächlich durch Tröpfchen übertragen. Daher empfiehlt das Robert-Koch-Institut folgendes, um eine Ansteckung zu vermeiden:

  • intensive Handhygiene. Mit einer Kernseife könnt ihr nichts falsch machen. Wir empfehlen euch die sonett Kernseife für nur 3,50 Euro.
  • Husten- und Nies-Etikette
  • Abstand zu erkälteten Menschen (etwa ein Meter)

Schützt euch auch unterwegs mit diesem Desinfektionsmittel für etwa 13 Euro.

Was müssen wir beim Reisen beachten?

Das Bundesgesundheitsministerium bittet darum, auf Reisen zu verzichten. Öffentliche Verkehrsmittel sollten ebenfalls zum größten Teil gemieden werden. Und wer die Möglichkeit hat von Zuhause aus zu arbeiten, sollte dies auch tun. Reduziert eure sozialen Kontakte auf das Notwendigste und bleibt, sofern es euch möglich ist auch einfach Zuhause.

Coronavirus: Wann kann man mit einem Impfstoff rechnen?

Gleich mehrere Quellen berichten, dass so schnell kein wirksamer Impfstoff gegen den Coronavirus hergestellt werden kann. Innenminister Horst Seehofer äußerte sich gegenüber der "Bild am Sonntag", dass man wohlmöglich erst zum Jahreswechsel mit einem Impfstoff gegen den Coronavirus rechnen kann. Allerdings arbeiten Forscher an Medikamenten gegen Lungenkrankheiten, die wirksam gegen das Cornavirus ankämpfen könnten. 

Corona-Virus in Deutschland: Das ist über die Fälle bekannt

Laut des Bundesgesundheitsministeriums spitzt sich die Lage in Deutschland etwas zu. Insgesamt sind aktuell über 22 Tausend Covid-19 Fälle in Deutschland bestätigt. 106 davon sind bereits gestorben und 67 wurden als Gesund bestätigt. Weltweit allerdings verbreitet sich das Coronavirus sehr schnell. 

Covid-19 und SARS-CoV-2: Der Unterschied

Im Dezember brach das Coronavirus unter dem Namen „Covid-19“ (Corona Virus Disease 2019) aus. Seit Februar wird das Coronavirus allerdings als SARS-CoV-2 bezeichnet. Der Grund dafür ist übrigens, dass das SARS für "Schweres Akutes Atmensyndrom" steht. Das SARS-Virus löste im Jahr 2002/2003 eine Epidemie aus und hat eine gewisse Verwandtschaft mit dem Covid-19.  

Interview zum Arbeitsrecht mit Rechtsanwalt Markus Mingers

Darf ich aus Selbstschutz vor dem Coronavirus zu Hause bleiben? 

Nein, Arbeitnehmer treffen arbeitsvertragliche Pflichten. Erst wenn die Arbeit am Arbeitsplatz unzumutbar wird, also eine konkrete Infektionsgefahr besteht, kann ich zuhause bleiben, jedoch auch nur bis der Betrieb Schutzmaßnahmen getroffen hat. Das Risiko die Gefahr falsch einzuschätzen und unbegründet zuhause zu bleiben, trägt der Arbeitnehmer. Dies kann zu einer Abmahnung führen. 

Welche Möglichkeiten hat der Arbeitgeber, die er mir als Arbeitnehmer bieten darf?

Es gibt noch kein Recht auf Homeoffice, nur wenn vorher schon die vertragliche Abstimmung bestand, sowie alle (rechtlich) festgelegten Bedingungen erfüllt sind, könnte der Arbeitgeber Homeoffice anordnen. Des Weiteren können vom Arbeitnehmer Überstunden abgebaut oder Urlaub eingereicht werden. 

Grundsätzlich trifft den Arbeitgeber aber die vertragliche Pflicht, arbeitsfähige Mitarbeiter auch einzusetzen. Arbeitnehmer, die erkrankt sind oder bei denen ein Verdacht auf Infektion besteht sind bezahlt freizustellen. Das ergibt sich aus der Fürsorgepflicht gegenüber dem Infizierten, sowie seinen Kollegen. 

 Darüber hinaus könnte der gesamte Betrieb geschlossen werden, entweder weil dieser nicht mehr aufrechterhalten werden kann oder aus präventiven Gründen. Dann haben die Arbeitnehmer jedoch weiterhin Anspruch auf die Zahlung des Gehalts. 

Ist es fahrlässig, wenn mein Arbeitgeber nicht auf die aktuellen Geschehnisse reagiert und sich nicht dazu äußert? 

Das hängt vom Einzelfall ab. Prinzipiell hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht inne, die bedingt, dass jede vermeidbare Gefahr für das Leben oder die Gesundheit der Mitarbeiter abgewehrt werden muss. Jedoch unterliegt diese auch dem billigen Ermessen des Arbeitgebers, er darf also zwischen den betrieblichen Interessen und der Höhe der Gefahr abwiegen. Zumindest sollte jedoch ein Hinweis auf die Infektionsgefahr und die Einhaltung von Hygienevorschriften erfolgen. 

Welche Maßnahmen sollte der Arbeitgeber im Idealfall ergreifen? 

Solange keine konkrete Infektionsgefahr besteht oder Anordnungen von der zuständigen Behörde erfolgen, existiert auch keine Pflicht zur Ergreifung von Maßnahmen. Selbst dann müssen nur zumutbare Schutzvorkehrungen getroffen werden. 

Allerdings sollten der Arbeitgeber bestenfalls Desinfektionsmitteln bereitstellen und Termine mit Kunden oder Geschäftspartnern aus betroffenen Gebieten per Videokonferenz ansetzen.

Ist tatsächlich ein Mitarbeiter mit Corona infiziert, sollte das Unternehmen eng mit dem Gesundheitsamt zusammenarbeiten. 

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