Neue Studie enthüllt: Darum ist es gesund, eine Cat Lady zu sein

- Ein Schnurren am Morgen ist dir viel lieber als das Schnarchen deines Lovers, geweckt wirst du am liebsten von einem weichen Fellnäschen, das deines kitzelt, statt eleganter Möbel ist dein Wohnzimmer mit Kratzbäumen eingerichtet und der Weg durch deine vier Wände ist gesäumt von Spielzeug für deine liebsten Stubentiger – ja, du bist eine Cat Lady. Dass das aber gar nicht schlimm, sondern eher gesund ist, ist jetzt sogar wissenschaftlich erwiesen! Darum ist es gesund, eine Cat Lady zu sein!

Cat-Lady-Gesundheit

Du kannst stolz sein, eine Cat Lady zu sein!

Taylor Swift und Katy Perry bekennen sich klar zu ihren liebsten Schätzen: Nein, die Rede ist nicht von ihren Loverboys, sondern von ihren Kätzchen! Die beiden US-Superstars sind nur zu gerne das, was die Öffentlichkeit manchmal etwas abfällig "Cat Lady" nennt. Eine gewisse Exzentrik wird diesen Frauen nachgesagt. Auch sollen sie ein wenig verrückt und anders sein. Woher diese Annahme kommt, weiß man nicht so genau, möglich ist aber, dass die mittelalterliche Angst vor Toxoplasmose dahinter steckt. Wie eine neue Studie jetzt belegt, ist es aber tatsächlich gesund, eine Cat Lady zu sein. "Das Geräusch des Schnurrens einer Katze kann deine Nerven beruhigen und deinen Blutdruck senken", erklärt David Haworth, Vorsitzender von PetSmart Charities, im Magazin "Psychological Medicine".

Diese fünf Fakten belegen, dass es gesund ist, eine Cat Lady zu sein:

1. Cat Ladies sind schlauer und sensibler

Katzenliebhaber sind zwar in der Regel etwas introvertierter als Hundemenschen, aber sie sind sehr viel sensibler. Das wurde im Rahmen einer Studie in 2014 herausgefunden. Auch sollen Katzenhalter intelligenter sein, belegt die Studie, denn sie schnitten bei Intelligenztests besser ab. Warum? Möglicherweise könnte es daran liegen, dass Katzenhalter mit ihren Lieblingen eher zu Hause bleiben. Dann hätten sie Zeit, Bücher zu lesen und sich zu bilden. So vermutet die Studie.

2. Katzen regulieren unser Stressempfinden

Das intensive Kuscheln mit einer Katze setzt in unserem Körper bewiesenermaßen Oxytocin frei. "Das sogenannte Kuschelhormon macht uns glücklich, steigert unser Wohlbefinden und reguliert unser Stressgefühl", erklärt Melanie Greenberg, klinische Psychologin und Autorin von "The Stress-Proof Brain".

3. Katzen sind gut für das Herz

Es gibt eine Verbindung zwischen Katzen und dem Herz ihrer Besitzer. Und diese ist nicht rein emotionaler Natur. Wie eine Studie des Magazins "Journal of Vascular and Interventional Neurology" herausfand, ist bei Katzenhaltern das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, geringer. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Das Schnurren einer Katze beruhigt die Nerven und kann sogar den Blutdruck senken!

4. Mit einer Katze ist man nie alleine

Das Beste daran ein Katzenbesitzer zu sein, ist, dass man immer Gesellschaft hat. In Zeiten, in denen soziale Kontakte immer weniger werden, sei es wichtig, dass man nicht allzu viel alleine ist. So erklärt Greenberg: "Studien zeigen, dass Einsamkeit alle möglichen Krankheiten auslösen kann". Dieses Risiko sei demnach für Katzenhalter per se minimiert.

5. Katzen verhindern Allergien

Rote, tränende Augen, eine juckende Nase – Katzenhaar-Allergien sind weit verbreitet. Neueste Studien zeigen aber, dass Katzen sehr wohl auch Allergien verhindern können. So fanden Wissenschaftler in einer Studie für "Clinic & Experimental Allergy" heraus, dass Teenager, die ihr erstes Lebensjahr mit Katzen verbrachten, seltener unter Allergien leiden. "Unsere Theorie ist folgende: Dadurch dass man dem Immunsystem etwas zum Arbeiten gibt, entwickelt es sich auf gesunde, ganz normale Art und Weise und überreagiert nicht bei ungefährlichen Reizen", erklärt Haworth.