Darum ist der Brustkrebsmonat so wichtig – und so könnt ihr unterstützen!

- Eine von acht Frauen erkrankt derzeit in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Der Brustkrebsmonat Oktober soll die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein rücken – mit vielen Aktionen und Projekten wird über die Krankheit informiert und aufgeklärt. Wir erklären euch, warum der Brustkrebsmonat so wichtig ist.

Im Oktober dreht sich alles um das Thema Brustkrebs

Im Oktober dreht sich alles um das Thema Brustkrebs

Brustkrebsmonat Oktober: Darum ist Vorsorge so wichtig!

Jedes Jahr im Oktober taucht sie wieder auf: die rosa Schleife, das sogenannte Pink Ribbon. Sie ist das Symbol für den jährlichen Brustkrebsmonat Oktober. Das Ziel ist es, in diesem Monat Frauen weltweit für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren.

Denn die Zahl der Brustkrebs-Erkrankungen ist nach aktuellen Erhebungen steigend. Jährlich erkranken rund 75.200 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs; rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen - obwohl in seltenen Fällen auch Männer von Brustkrebs betroffen sein können.

Dabei steigert eine rechtzeitige Diagnose durch eine entsprechende Vorsorge die Chance, die Erkrankung erfolgreich zu behandeln. Vorsorge bedeutet dabei sowohl eine regelmäßige Tastuntersuchung beim Frauenarzt als auch ein Mammographie-Screening ab 50 Jahren.Wird Brustkrebs nämlich früh erkannt, ist er häufig heilbar. Die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen ist in Deutschland Bestandteil der Krebsfrüherkennung, die Kosten werden daher in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Was sind die Risikofaktoren von Brustkrebs?

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Aber auch andere Faktoren wie eine genetische Veranlagung oder ein ungesunder Lebensstil können das Brustkrebsrisiko beeinflussen. So erhöhen ein regelmäßiger und übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie Rauchen - aktiv wie passiv - das Risiko maßgeblich. Aber auch Kinderlosigkeit, eine kurze Stillzeit oder ein erhöhtes Alter bei der ersten Geburt können sich negativ auswirken. Hinzu kommen Hormontherapien in und nach den Wechseljahren sowie eine besonders frühe erste oder späte letzte Regelblutung.

Diagnose Brustkrebs: Wie geht es weiter?

Liegt eine Brustkrebsdiagnose vor, stellen Patientin und behandelnde Ärzte einen individuellen Therapieplan auf. Mittlerweile steht eine große Zahl an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, da die Erkrankung durch intensive Grundlagenforschung immer besser verstanden wird. Hierzu zählen Operationen, die häufig brusterhaltend erfolgen können, die Behandlung mit Medikamenten - Chemo-, Hormon- und Antikörpertherapie - sowie die Strahlentherapie.

Die Prognosen für Brustkrebspatientinnen haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Bei einer frühzeitigen Entdeckung des Tumors sind die Heilungschancen bei entsprechender Behandlung der Krebsart recht gut. Voraussetzung für eine dauerhafte Heilung ist allerdings eine vollständige Entfernung des Tumors – das ist allerdings nur möglich, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird und noch nicht in andere Regionen des Körpers gestreut hat.

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So könnt ihr den Brustkrebsmonat unterstützen

Egal ob Spenden zugunsten der Krebsforschung oder direkte Unterstützung von Betroffenen – wir stellen euch Vereine und Produkte vor, mit denen ihr Gutes tun könnt.

Herzkissen Hamburg e.V.

Das ehrenamtliche Projekt Herzkissen e.V. wurde 2014 von Melanie Gerusch und Denise Lund nach amerikanischen Vorbild nach Deutschland geholt. Gemeinsam werden Kissen in Herzform ehrenamtlich genäht und an Brustkrebs erkrankte Frauen und Männer im Krankenhaus verschenkt. Das besondere an der Herzform: Sie lindern Narbenschmerzen sowie Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm und spenden zudem auch etwas Trost. 

Information zu Spenden etc. findet ihr hier: Herzkissen Hamburg

Brustkrebs Deutschland e.V.

Brustkrebs Deutschland e.V. (BKD e.V.) wurde 2003 als gemeinnütziger Verein gegründet und ist ein gemeinsamer und gleichberechtigter Zusammenschluss von Ärzten, Patientinnen, Angehörigen und Firmen, mit dem Ziel, Prävention und Früherkennung von Brustkrebs zu fördern und Tabus zu diesem Thema abbauen, Ärzten, Betroffenen und ihren Familien so viele Informationen und Unterstützung, wie möglich zu vermitteln und unabhängige Forschung zu unterstützen. Mehr dazu hier: Brustkrebs Deutschland e.V.

Diese Marken beteiligen sich am Brustkrebsmonat: