17. August 2020
Blähbauch: Symptome, Ursachen und 6 mögliche Auswege!

Blähbauch: Symptome, Ursachen und 6 mögliche Auswege!

Zuerst ist es nur ein leichtes Völlegefühl nach dem Essen, anschließend lässt sich im Spiegel ein vorgewölbter Bauch betrachten. Der sogenannte Blähbauch tritt nicht nur im reiferen Alter auf, auch junge Menschen können davon betroffen sein. In den meisten Fällen handelt es sich um Luft im Bauch, die beim Essen verschluckt wurde oder um eine verstärkte Gasbildung im Darm.

Junge Frau leidet unter Bauchschmerzen
© Pexels

Durch das Essen und den dazugehörigen Stoffwechsel bilden sich im Körper Gase. Normalerweise werden diese über die Lunge ausgeatmet oder entweichen als "Winde" über den Darmausgang. Passiert das nicht, stauen sie sich im Darm und sorgen für ein unangenehmes Völlegefühl. Der Bauch ist aufgebläht und nicht selten haben die Betroffenen Schmerzen und klagen über ein Druckgefühl in der Magengegend. Viele Menschen leiden dabei auch unter Verstopfung oder unkontrolliertem Durchfall. Doch was hilft gegen einen Blähbauch und welche Hausmittel helfen?

Sind die Blähbauch Symptome nicht so ausgeprägt, stört in jedem Fall der kurzfristig auftretende Bauchumfang. Wenn Darmgase die Ursache sind, lässt sich mit einigen Tricks schnell Abhilfe schaffen. Kann ein Blähbauch jedoch auf Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten zurückgeführt werden, müssen Grunderkrankungen gefunden und behandelt werden, um das Übel zu beseitigen. 

Was hat ein Blähbauch für Ursachen?

- Bewegungsmangel
- Lebensmittelallergie
- Lebensmittelunverträglichkeit
- Stress
- Erkrankungen des Darms
- Darmpilze
- Schwangerschaft 
- prämenstruelles Syndrom



Volkskrankheit Reizdarmsyndrom

Bringt eine Ernährungsumstellung nicht den gewünschten Erfolg, kann es sich um ein Reizdarmsyndrom handeln, das den aufgeblähten Bauch bewirkt. In diesem Fall gibt es Hilfe, die beispielsweise durch das Präparat Innovall RDS möglich ist. Klinische Studien haben gezeigt, dass Verstopfung, Durchfall und Blähungen durch Probiotika wie Innovall RDS reduziert werden, da sich dadurch die Darmgastätigkeit reduziert. Langfristige Erfolge lassen sich erzielen, wenn Innovall RDS für vier bis zwölf Wochen eingenommen wird.
 

Wie lässt sich der Blähbauch loswerden?



1. Gesundes Essen für einen gesunden Darm
Normalerweise beschäftigt man sich zuerst mit dem Essen, wenn es um einen Blähbauch geht. Es gibt einige Lebensmittel, die dafür bekannt sind, Darmgase in größeren Mengen zu erzeugen und einen Blähbauch besonders nach dem Essen hervorzurufen. Wer Flatulenzen (vermehrte Darmgase, die durch den Anus abgehen und teilweise stark riechen) und einen Blähbauch (Meteorismus) vermeiden will, sollte zuerst blähende Lebensmittel von seiner Einkaufsliste streichen. Dazu gehören:

- alle Kohlsorten
- Hülsenfrüchte
- frisches Brot
- Zwiebeln
- unreifes Obst
- kohlensäurehaltige Getränke
- Fast Food
- Frittiertes
- Schokolade
- Kaffee

Ein Blick auf diese Liste lässt erahnen, dass hinter einem Blähbauch in den meisten Fällen eine falsche bzw. ungesunde Ernährung steckt. Wer mit einem Blähbauch nach dem Essen zu kämpfen hat, sollte den Lebensmitteltipp beherzigen und ausprobieren, ob sich das Problem durch das Weglassen der genannten Lebensmittel löst. Oft sind es einzelne der genannten Nahrungsmittel, die ein Völlegefühl und Störungen verursachen, weil der Körper diese einfach nicht verträgt. 

Ich habe einen Blähbauch - was tun?

Neben einer gezielten Auswahl von Lebensmitteln sollte für eine gute Stuhlregulierung gesorgt werden. Das bedeutet, dass der Körper täglich ausreichend Flüssigkeit bekommt und mit ballastreicher Kost versorgt wird. Die "Füllstoffe" sind für ein gesundes Darmklima notwendig, da der Darm durch ein größeres Stuhlvolumen gereinigt wird. Fehlt diese Möglichkeit, bilden sich Ablagerungen an den Darmwänden, die faulen und ihrerseits für Abgase sorgen. 

Gründliches Kauen steht ebenfalls im Zusammenhang mit der Darmgastätigkeit. Wird das Essen nur grob zerkleinert, muss der Magen mehr Energie für die Zersetzung aufbringen. Gelangen trotzdem größere Nahrungsbrocken in den Darmtrakt, ist der normale Verdauungszyklus gestört. Vermehrte Gase und Schmerzen im Unterbauchbereich können die Folge sein.

2. Bewegung und Sport
Auf den ersten Blick scheinen ein Blähbauch, abgehende Winde, Bauchschmerzen und tägliche Bewegung nicht in direktem Zusammenhang zu stehen. Ein Blick in die menschliche Anatomie zeigt jedoch ein anderes Bild. Wenn wir uns bewegen, wird auch der Bauch bewegt. Laufen, Springen und das Heben von Dingen sorgen für eine Muskeltätigkeit im ganzen Körper. Auch die Muskeln im Darm sind dabei in Bewegung und sorgen mit ihrer Peristaltik für eine optimale Darmpassage der Nahrung. 

Im Gegenzug bedeutet das auch, dass Bewegungsmangel dafür sorgt, dass der Nahrungsbrei länger als er sollte im Darm verbleibt. Fäulnisgase sind die Folge, die für Blähungen und Bauchschmerzen sorgen können. Ein Beispiel dafür sind die Koliken, die bei den meisten Babys innerhalb der ersten drei Lebensmonate auftreten. Das Baby kann noch keine gezielten Aktivitäten ausführen, daher muss der Darm nur durch die eigenen Bewegungen geleert werden, was anfangs schmerzhaft und ungewohnt ist.

3. Medizinische Hilfe bei der Erkrankung des Körpers
Treten neben dem Blähbauch Krämpfe, Erbrechen, starkes Völlegefühl bei leerem Magen, Fieber, Gewichtsabnahme oder Appetitlosigkeit auf, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Hier liegen unter Umständen Grunderkrankungen vor, die einen Blähbauch als begleitendes Symptom haben. In diesen Fällen muss die Ursache beseitigt werden, da die reine Symptombehandlung keine dauerhafte Heilung bringen kann. 

Mithilfe einer Stuhl- und Blutuntersuchung lässt sich feststellen, wo das Problem liegt. Um Schäden an Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse auszuschließen, werden Ultraschalluntersuchungen gemacht. Sollten diese Maßnahmen keine endgültigen Ergebnisse bringen, kann eine Magenspiegelung (Gastroskopie) oder Darmspiegelung (Koloskopie) dem Problem auf den Grund gehen. 

Medikamente und Hausmittel gegen Blähbauch

Sind keine Grunderkrankungen zu erkennen, wird das Symptom behandelt. Dazu sind Medikamente und natürliche Mittel gegen einen Blähbauch in gleicher Weise geeignet. Beispielsweise gehören Fenchel, Kümmel, Anis, Kamille und Pfefferminze zu den krampflösenden Mitteln, die in keiner Hausapotheke fehlen dürfen. Ihre ätherischen Öle helfen, die Blähungen aufzulösen und bringen Ruhe in den Bauch. Außerdem helfen Prokinetika, die die Magen- und Darmbewegungen anregen und dadurch eine übermäßige Gasentwicklung vermeiden. Probiotika sorgen für eine gesunde Darmflora und sogenannte Entschäumer bewirken den gesteigerten Zerfall der Gasblasen, damit diese auf natürliche Weise ausgeschieden werden können. 

4. Stress reduzieren
Stress entsteht durch unsere Reaktionen auf die Außenwelt. Ängste, Unsicherheiten, Leistungsdruck oder Hilflosigkeit bringen uns in bestimmten Situationen an die Leistungsgrenze unseres Körpers wodurch der menschliche Körper vermehrt Stresshormone ausschüttet. Was normalerweise kein Problem darstellt, führt zu einem Blähbauch mit zusätzlichen Symptomen, wenn die Hormonausschüttung tage- und wochenlang anhält. Entzündungen im Magen-Darmbereich sind eine häufige Folge des psychischen Drucks, für den der Körper nicht gemacht ist. 

Kommen dann noch zucker- und stark fetthaltige Lebensmittel hinzu, gerät der gesamte Körper durcheinander und reagiert mit Symptomen. Manchmal entsteht dabei auch ein Blähbauch ohne Blähungen. Wir müssen bedenken, dass eine kleine Veränderung genügt, um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen. Übermäßige Hormonausschüttungen blockieren die normale Verdauung. Die Nahrung bleibt im Darm liegen und beginnt zu gären. In diesem Fall sind Medikamente eher kontraproduktiv, weil die Ursache (Ausschüttung von Stresshormonen) weiterhin dafür sorgen wird, dass der Körper im Fluchtmodus funktioniert und sich daher nicht um die Verdauung kümmern kann.

Stress lässt sich durch Entspannungsübungen abbauen. Allerdings braucht es in diesem Zusammenhang eine neue Lebenseinstellung. Da wir täglich mit unserer Außenwelt und ihren Handlungen konfrontiert sind, reagieren wir ständig auf diese. Hier liegt der Ursprung unserer Gefühle. Je entspannter wir mit einer Situation umgehen können, desto besser geht es unserem Körper. Dabei helfen regelmäßige Auszeiten, in denen der Kontakt zu sich selbst gepflegt wird. Yoga, Entspannungsübungen, Motivationstraining oder Selbsthilfebücher sind perfekt geeignet, um Ängste vor dem Leben zu überwinden. Je sicherer wir uns im Alltag fühlen, desto weniger sind Abwehrreaktionen unsererseits nötig. Dann fließen Stresshormone nur in den dafür vorgesehenen Situationen und Mengen und stören nicht länger die Abläufe im Verdauungssystem.

5. Linderung beim Reizdarmsyndrom
Als Reizdarmsyndrom wird eine chronische Funktionsstörung des Darms bezeichnet. Die Symptome zeigen sich als Durchfall oder Verstopfung, Bauchschmerzen sowie Blähungen und begleiten den Betreffenden meist über Jahre. Es wird zwischen dem Durchfalltyp, Verstopfungstyp und Mischtyp unterschieden. Seltener und harter Stuhl bzw. mehrmals täglich abgehender weicher bis flüssiger Stuhlgang, sorgen für erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität. 

Die hauptsächliche Ursache eines Reizdarmsyndroms liegt wahrscheinlich in einem gestörten Darm-Mikrobiom bzw. in einer beschädigten Darmbarriere. Diese können durch Infektionen des Darms, Antibiotika, Medikamente, Stress und falsche Ernährungsgewohnheiten entstanden sein. In der Folge nehmen die Betroffenen die Verdauungsstörungen und damit einhergehende Schmerzen besonders intensiv wahr. Neben der Heilung der Grunderkrankungen können in diesem Fall spezielle Präparate helfen. Innovall RDS enthält beispielsweise den spezifischen Bakterienstamm Lactobacillusplantarum 299v, der auch naturgemäß im menschlichen Darm existiert. Die Neubesiedelung des Darms mit diesen gesunden Bakterien ist somit möglich, weil die Bakterien gegenüber den Enzymen und Säuren im Verdauungstrakt resistent sind und den Weg bis zum Darm unbeschadet überstehen. Anschließend wird die Darmbarriere repariert und die Darmflora gestärkt, was direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden und einen Blähbauch hat. Für Erwachsene reicht täglich eine Kapsel des mikrobiologischen Präparats Innovall® RDS, für Kinder ist eine Einnahme ab einem Alter von drei Jahren möglich. 

6. Blähbauch in der Schwangerschaft
Verdauungsprobleme, ein Blähbauch und abgehende Winde treten auch während der Schwangerschaft auf. Hier sind diese Symptome nicht krankheitsbedingt, sondern entstehen aufgrund der raumfordernden Prozesse im weiblichen Körper. Schon am Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels drückt das Baby auf den Magen. Auch alle anderen Körperorgane werden ansatzweise von ihren angestammten Plätzen verdrängt bzw. zusammengeschoben. Atemnot bei Belastung, Magendrücken und Völlegefühl sind dann an der Tagesordnung. 

Was tun gegen einen Blähbauch?

Hier helfen viele Mahlzeiten in kleinen Portionen und regelmäßige Gymnastik, um die Darmbewegungen zu unterstützen. Kohlensäurehaltige Getränke sollten weggelassen werden. Außerdem braucht der Körper regelmäßige Verdauungspausen, was bei dem Bedürfnis, die doppelte Nahrungsmittelmenge zu essen, oft nicht beachtet wird und einen Blähbauch nach dem Essen hervorruft. Muss der Körper jedoch ununterbrochen Essen verdauen, bleibt keine Zeit für die Regeneration. Daher sind Esspausen wichtig und dem Bauch wird es wesentlich besser gehen, wenn er am späten Abend nicht mehr zur Verdauung gezwungen wird. Nach einem normalen Abendbrot sollte die Regenerationsphase beginnen dürfen. 

Fazit
Tritt der Blähbauch nach dem Essen auf, handelt es sich meist um Lebensmittelunverträglichkeiten, mangelnde Bewegung oder um Nahrungsmittel, die Blähbauch Symptome bewirken. Hier helfen in den meisten Fällen eine Ernährungsumstellung und etwas mehr sportliche Betätigung. Stellen sich neben einem Blähbauch auch Schmerzen, Unwohlsein, Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung ein, ist ein Gang zum Arzt notwendig. Dieser kann abklären, ob der Darm an sich erkrankt ist oder ob es sich um eine Grunderkrankung handelt, die Darmprobleme und einen Blähbauch zur Folge hat.


 

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