Balsam für die Seele – natürliche Hilfen bei psychischer Belastung

Balsam für die Seele – natürliche Hilfen bei psychischer Belastung

Wow, was für Zeiten, die wir erleben. Die aktuellen Umstände belasten viele von uns seelisch, und am härtesten trifft es die, die ohnehin schon mit depressiven Verstimmungen, Depression und zusätzlich dem Winterblues der kalten Jahreszeit zu kämpfen hatten.

Öl-Tropfen im Kaffe
© Pixabay

Natürlich fragt man sich: Was kann ich tun? Keine Frage, bei Symptomen, die man selbst nicht mehr in den Griff bekommt, sollte man seinen Arzt aufsuchen und sich von ihm helfen lassen. Wenn man jedoch merkt, dass man sich in einer Abwärtsspirale befindet, die gerade beginnt, kann man mit natürlichen Mitteln gegensteuern. 

Ebenso wie die Ernährung sich positiv auf das seelische Befinden auswirken kann, gibt es Wirkstoffe aus der großen Apotheke der Natur. Baldrian kann die Nerven beruhigen, Johanniskraut die Stimmung heben, und neben diesen zwei bekanntesten Kräutern ist nun ein drittes aufgetaucht, das immer mehr an Bekanntheit und Beliebtheit gewinnt: CBD, gerne verabreicht als praktisches Öl. Bevor du einen Selbstversuch startest und einen der CBD Öl Testsieger ausprobierst, erfahre mehr über seine Wirkung und das Potenzial, das sich in dieser ältesten Heilpflanze der Welt verbirgt.

Eine der ältesten Heilpflanzen der Welt

Auch wenn das Hanf durch seinen berauschenden Inhaltsstoff THC in Verruf geraten ist, man kann es ohne Übertreibung als eine der ältesten Heilpflanzen der Welt bezeichnen. So wurde schon 2737 v. Chr. in einem chinesischen Heilpflanzenführer von dieser Pflanze berichtet. Lange hat man sich nicht mit dem Hanf beschäftigt, doch die neusten Möglichkeiten und Erkenntnisse sind verblüffend. So lässt sich heute problemlos Hanf züchten, der eben kein oder kaum berauschendes TCH enthält (Produkte dürfen nicht mehr als 0,2 % enthalten), sodass das CBD, das Cannabidiol seine Wirkung ungestört entfalten kann.

Doch warum hilft CBD Öl bei Traurigkeit und kann sogar noch mehr leisten als seine pflanzlichen Geschwister Baldrian und Johanniskraut?

traurige Frau liegt auf dem Boden
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CBD hilft bei:

Stress: Denn es kann die innere Unruhe lindern. Es ermöglicht dem körpereigenen Schlafhormon Melatonin, seine Aufgabe erfüllen zu können und unterstützt so den heilsamen Schlaf. Wer ausgeschlafen ist, hat eine größere Resilienz, um mit den Belastungen des Alltags fertig zu werden.

Angststörungen und Depressionen: CBD hat einen positiven Einfluss auf das Glückshormon Serotonin. Dadurch können Angstzustände und leichte Depressionen gelindert werden.

Schmerzen: Kopf- und Rückenschmerzen belasten viele Menschen und können das Wohlbefinden und den Schlaf nachhaltig negativ beeinflussen. Mit CBD erleben viele Betroffene eine Linderung, die wiederum auch die anderen Lebensbereiche verbessert.

Wie wirkt das Cannabidiol?

Wie kann es sein, dass eine Pflanze solche vielfältigen positiven Auswirkungen hat, dass sie schon einen kultischen Status erlangte? Es werden nicht nur Vorteile für die körperliche Gesundheit gemeldet, sondern immer mehr Menschen wenden sich an CBD, um bei psychischen Erkrankungen - insbesondere bei Angstzuständen und Depressionen - Hilfe zu bekommen. Und die Forschung ist vielversprechend.

Was ist also CBD? CBD ist eine von zwei primären chemischen Einheiten (Cannabinoide), die in der Cannabispflanze vorkommen (die andere ist Tetrahydrocannabinol, THC). Im Gegensatz zu THC hat CBD keine psychoaktive Wirkung.

Das Endocannabinoidsystem

Wie wirkt sich CBD auf das Gehirn aus? Das Verständnis, wie CBD das Gehirn beeinflusst, beginnt mit einer Lektion über das Endocannabinoidsystem (ECS), im Grunde das größte System im Körper, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben. Es steuert nahezu jede interne Funktion, die wir haben. Bewegung, Schmerzempfindung, Immunantworten, Temperatur, mentale Funktionen wie Wahrnehmung, Stimmung und Gedächtnis. Das ECS ist wie Big Brother und behält die Dinge ständig im Auge. Wenn also etwas nicht richtig funktioniert, kann es Maßnahmen ergreifen. Nehmen wir zum Beispiel an, dein Körper erzeugt nach dem Training eine ganze Menge Wärme. In diesem Fall binden sich Endocannabinoide an Rezeptoren, die das ECS darauf aufmerksam machen, dass es Zeit ist, deinen Körper durch Schweißproduktion zum Abkühlen zu bringen. So kommt CBD ins Spiel.

Wenn du CBD einnimmst, unterstützt du im Wesentlichen die Arbeit, die das ECS bereits leistet, um dem Körper zu helfen, reibungslos zu funktionieren. Die Forscher glauben, dass CBD die Symptome von Angstzuständen und Depressionen lindert, indem es sich an einen der Hauptrezeptoren innerhalb des ECS, den CB1-Rezeptor, bindet. Es wird angenommen, dass der CB1-Rezeptor, der hauptsächlich im Gehirn vorkommt, Entzündungen des Zentralnervensystems zähmt und dabei hilft, die Wirkung von Serotonin, einem Neurotransmitter, der die Stimmung überwacht, zu modulieren.

Noch zu wenige Beweise

Wie effektiv ist CBD bei Angstzuständen und Depressionen? Zwar gibt es eine solide Menge wissenschaftlicher Untersuchungen, die zeigen, dass CBD bei Angstzuständen bei Tieren wirksam sein kann, sowie anekdotische Beweise und Fallberichte, die zeigen, dass es bei der Linderung von Angstzuständen beim Menschen von Vorteil sein kann, doch gibt es noch wenige Daten zur Wirksamkeit von CBD bei Depressionen. Es kann also nicht schaden, das Mittel einmal zu probieren, da in der Regel nicht mit schlimmen Nebenwirkungen gerechnet werden muss.

Hier könnte CBD passen: Es wird angenommen, dass CBD unter anderem die Prozesse, die unsere Stimmung, unseren Schlaf und unsere Schmerzwahrnehmung regulieren, positiv beeinflusst. Diese Prozesse müssen richtig funktionieren, damit wir uns besser fühlen, besser schlafen und weniger Schmerzen haben. Angst und Depression sind Zustände, die mit schlechtem Schlaf, Schmerzen und schlechter Stimmungsregulation zusammenhängen, da das Endocannabinoidsystem nicht optimal funktioniert. Experten glauben, dass eine sorgfältige CBD-Dosierung dazu beitragen kann, angstbedingte rasende Gedanken zu lindern, die zu Schlafstörungen und panischem Erwachen während der Nacht führen können. (Bei manchen Menschen kann jedoch zu viel die Angst verschlimmern. Achte daher darauf, langsam und vorsichtig zu dosieren.)

Besser schlafen und sich besser fühlen

Schlafstörungen und Depressionen sind ebenfalls eng miteinander verbunden. Mehr als 90 % der depressiven Patienten klagen über Einschlafstörungen, Schlafstörungen oder frühmorgendliches Erwachen. CBD kann die Fähigkeit verbessern, die Erkrankung insgesamt zu behandeln. CBD kann auch zur Behandlung von Schlafstörungen wie Kieferknirschen, Schlafwandeln oder Albträumen verwendet werden und verkürzt die Zeit, die zum Einschlafen benötigt wird.

Den Versuch wagen

Wer sollte CBD bei Angstzuständen und Depressionen in Betracht ziehen (und wer nicht)? Denke daran, CBD ist kein Ersatz für Gesprächstherapie oder Medikamente. Es ist auch kein magisches Allheilmittel und kann bei manchen Menschen besser funktionieren als bei anderen. Doch einen Versuch, bei dem man ein sehr gutes Öl klug dosiert einnimmt und seine Wirkung ausprobiert, ist es auf jeden Fall wert!

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