5 Dinge, die Frauen ebenso gut können wie Männer

Von wegen „reine Männersache“: 5 Dinge, die Frauen ebenso gut können wie Männer

Jede(r) kennt es: Typische Klischees, mit denen Frauen und Männern im Alltag konfrontiert werden.
Zugegebenermaßen ist an einigen von ihnen durchaus etwas dran. Manche jedoch können anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen, alltäglichen Beobachtungen oder Erfahrungswerten guten Gewissens widerlegt werden. Vorhang auf für die Dinge, welche Frauen ebenso gut drauf haben wie ihre männlichen Vertreter.

frau zeigt zunge frech
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1. Einparken

Nachfolgendes Klischee hält sich mehr als hartnäckig: Frauen können, im Gegensatz zu ihren männlichen Artgenossen, einfach nicht einparken. Diese den dümmsten Vorurteilen angehörige Behauptung lässt sich aus mehreren Perspektiven heraus widerlegen. Gesetzt dem Fall, Frauen könnten ihr Auto nicht vernünftig in die Parklücke bringen: Wie würden tagtäglich Millionen weiblicher Wesen ihr Fahrzeug einparken? Darüber hinaus lassen diverse Studien sogar ehergegenteilige Rückschlüsse zu. Englischen Forschern zufolge können Frauen nicht nur schneller, sondern auch exakter mit ihrem Auto in der Parklücke Platz finden. Zu diesem Ergebnis gelangte ein britischer Parkplatzbetreiber, indem er eine versteckte Kamera einsetzte. Rund vier Wochen filmte er zu diesem Zweck etwa 2500 FahrerInnen.

Schnell kamen die Betreiber beim Auswerten des Materials zu einer bedeutsamen Erkenntnis: Frauen würden schneller erkennen, wo ein Parkplatz freiwürde. Weiterhin könnten 75 Prozent der Fahrerinnen die freie Parklücke exakter anpeilen als Männer. Auch das berühmt-berüchtigte Rückwärtseinparken gelang besagten Damen besser. 39 Prozent aller abgelichteten Frauen parkten vorschriftsmäßig ein – jedoch nur 28 Prozent aller männlichen Lenker. Ältere Studien zum Thema Einparken zogen ähnliche Schlussfolgerungen. So fanden Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum heraus, dass Frauen lediglich 20 Sekunden länger damit zubringen, einzuparken.

2. Finanzen managen und verwalten

Die Zeiten, in denen sich Frau einzig und allein um den Nachwuchs kümmert, gehören größtenteilsder Vergangenheit an. Denn inzwischen gibt es immer mehr Frauen, die sich in Sachen Finanzen nicht ausschließlich auf ihren Partner verlassen. Vielmehr liebt es die moderne Frau, ihre finanzielle Sicherheitselbst in die Hand zu nehmen. So kommt es, dass sich weibliche Interessenten verstärkt über ein privates Darlehen informieren, um langfristige Investitionen zu ermöglichen. Gleichzeitig begeistert sich die weibliche Fraktion vermehrt für vermögensaufbauende Leistungen. Dieser Schritt ist enorm wichtig, um in Sachen Geldanlage und Vorsorge auch im Alleingang mutigere Entscheidungen zu treffen.

Wie erfolgreich Frauen inzwischen in Punkto Geldanlage sind, offenbart eine von einer Bank beauftragte Analyse von Kundendepots. Überraschenderweise legen weibliche Investoren das Geld häufig erfolgreicher als ihre männlichen Konkurrenten an. Dies lässt sich unter anderem mit weiblichen Wesensarten erklären. Während Männer spontaner und risikofreudiger anlegen, gehen weibliche Investoren bedachter vor. Da sie weniger risikobehafteten Anlagen nachgehen, müssen sie oftmals keine solch großen Verluste wie männliche Investoren hinnehmen.

frau am steuer
© PixabayFrauen fahren oftmals unsicherer als Männer, könnten dafür jedoch einmal erlerntes praktisch besser umsetzen.

3. (Fair) Fußball spielen

Auch das Klischee, Frauen können schlechter mit dem Ball umgehen als Männer, hält sich hartnäckig. Doch vielmehr funktioniert weiblicher Fußball lediglich etwas anders. Selbstverständlich spielen weibliche Fußballerinnen schon aufgrund ihrer geringeren Muskelmasseetwas langsamer als Männer. Dennoch legen weibliche Sportlerinnen im Schnitt beinahe genauso viele Laufkilometer wie die Herren der Schöpfung zurück. Und: Wie ein Experte der Sportschau verrät, läuft das Fußballspiel der Frauen deutlich flüssiger ab. Männliche Profis würden im 90-minütigen Spiel ganze 28 Mal unterbrechen, Frauen hingegen nur 8 Mal.

Mehr noch, es gibt sogar Dinge, welche sich die männlichen Fußballer von den Damen abschauen können. Einerseits beschweren sich die weiblichen Profis weniger als ihre männlichen Kollegen. Anstelle endloser Diskussionen geht das Spiel nach einer Entscheidung des Schiedsrichters meist ununterbrochen weiter. Selbiges gilt für theatralische Schwalben und Fouls: Frauen-Profis schauspielern weniger und denken nicht oft daran, sich von einem kleinen Schubser unnötig provozieren zu lassen. Zudem ist der Teamgeist in vielen weiblichen Mannschaften sehr stark ausgebildet. Anstelle einseitiger Ego-Allüren halten die weiblichen Fußball-Stars (scheinbar) mehr zusammen. Gleichzeitig zeigen sich weibliche Profis emotional oft nahbarer als die Männer: Sie lassen ihren Emotionen freien Lauf, trainieren auf offenere Weise. Oftmals geben sie sich auch in Interviews nicht so aalglatt wie mancher Fußballer. Schließlich müssen die Damen weniger Angst haben, ihre Aussagen verdreht in der Zeitung zu lesen. Dies gibt ihnen das notwendige Selbstbewusstsein, selbst unangenehme Dinge offener und klarer auszusprechen zu dürfen.

4. Karten lesen

Ein weiteres Klischee besagt, Männer wären besser im Karten lesen als Frauen. Obwohl sich beide Geschlechter situationsabhängig unterschiedlich verhalten – eine Studie deutet zumindest beim Kartenlesen ein Umdenken an. Innerhalb der Studie nahmen die Autoren das räumliche Vorstellungsvermögen beider Geschlechter unter die Lupe. Hierbei analysierten sie zwei Faktoren: stereotypische Vorstellungen einerseits sowie soziale Komponenten andererseits. Hierfür teilten die Forscher alle Probanden in zwei Gruppen ein. Wie die stereotypischen Vorstellungen nahelegten, seien Männer vor allem in der abstrakten Perspektivübernahme talentiert. Frauen fiele es hingegen leichter, auf empathischer Basis Lösungen zu finden.

Daraufhin erhielten beide Gruppen identische Aufgaben. Alle Teilnehmer mussten anhand von Objekts- oder Labyrinth-Zeichnungenihre eigene Perspektive beschreiben. Die Ergebnisse zeigten, dass männliche Teilnehmer lediglich bei den Objektzeichnungen besser abschnitten. Unter Berücksichtigung sozialer Komponentenschnitten Frauen ebenso gut ab. Bedeutet: Frauen sind nicht automatisch schlechter darin, Karten lesen zu können. Lediglich selbsterfüllende Prophezeiungen und Vorurteile können das weibliche Geschlecht verunsichern, was zu schlechterenErgebnissen führe.

handwerken
© PixabaySeit 1998 gehen beruflich mehr und mehr Frauen handwerklichen Tätigkeiten nach. Auch privat lieben es viele kreative Macherinnen, handwerklich zu werkeln.

5. Naturwissenschaften und MINT-Fächer

Selbstredend sind Frauen alten Klischees zufolge wahnsinnig schlecht in Mathe und anderen MINT-Fächern. Dass diese Behauptung nicht allgemeingültig sein kann, beweist ein Überblick zum Frauenanteilinnerhalb der MINT-Fächergruppen. Dieser offenbart: Inzwischen studieren mehr Frauen als Männer naturwissenschaftliche Studiengänge. 2017 waren 51 Prozent aller neu eingeschriebenen „Ersties“ Frauen. Dies gilt nicht ausschließlich für beliebte Lehramtsstudiengänge, sondern ebenfalls für Fächer wie Biomedizin, Geoökologie oder Textil- und Bekleidungstechnik.

Forscher erklären diese Fakten mit dem weiblichen Interesse für sogenannte weiche Naturwissenschaften. Darunter fallen alle Fächer, die soziale und kreative Elementebeinhalten. Weibliche Studentinnen sehen in diesen Bereichen ihre Interessen stärker vertreten. Gleichzeitig fallen hier weniger geschlechtertypische Stereotype als beispielsweise in klassischen Ingenieurberufen an. Hinzu kommt, dass naturwissenschaftliche Fächer mit hohem Frauenanteil später bessere Optionen böten, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

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