
London ist eine dieser Städte, die man wahrscheinlich hundertmal besuchen könnte und trotzdem bei jedem Trip etwas Neues entdeckt. Dieses Mal führte mich allerdings ein ganz besonderer Anlass zurück in die britische Hauptstadt: Marriott Bonvoy lud mich ein, Ariana Grande live auf ihrer „Eternal Sunshine Tour“ zu erleben. Über Marriott Bonvoy Moments ermöglicht das Reiseprogramm seinen Mitgliedern neben Hotelaufenthalten auch Zugang zu besonderen Erlebnissen aus Musik, Sport, Kulinarik und Kultur. Genug Grund also, aus dem kurzen Trip das Maximum herauszuholen: mit gutem Breakfast, ein bisschen Shopping, einer Modeausstellung und einem ziemlich besonderen Finale.
Early Bird: Warum sich der erste Flug nach London lohnt
Zugegeben: Wenn der Wecker mitten in der Nacht klingelt, hinterfragt man seine Entscheidung für einen Moment. Trotzdem würde ich für einen kurzen London-Trip immer wieder einen möglichst frühen Flug wählen. Von Hamburg ging es für mich bereits gegen 7 Uhr morgens los und damit hatte ich nach der Ankunft praktisch noch einen kompletten Tag vor mir. Gerade wenn man nur ein oder zwei Nächte bleibt, macht das einen riesigen Unterschied.
Meine Base für den Trip: Shoreditch
Untergebracht war ich dieses Mal im Montcalm East, Autograph Collection in Shoreditch. Besonders praktisch für einen kurzen Städtetrip: Die Underground-Station Old Street liegt direkt in der Nähe und von dort kommt man schnell in verschiedene Teile Londons.
Mein Hotelzimmer lag im 16. Stock, wo sich die Sky Rooms befinden. Das bedeutet: eine große, schräge Fensterfront und Blick über die Londoner Skyline. Definitiv mein persönliches Highlight des Zimmers.
Aber auch Shoreditch selbst ist ein lebendiges Viertel, in dem es einiges zu entdecken gibt. Der Osten Londons fühlt sich etwas rauer und kreativer an als beispielsweise Mayfair oder Notting Hill und bietet gleichzeitig jede Menge Restaurants, Bars und Cafés.
Breakfast first: Granger & Co. in Notting Hill
Für Frühstück ging es für mich zurück zu einem Spot, den ich schon von vorherigen London-Trips kannte: Granger & Co. in Notting Hill. Die Location passt für mich perfekt zur Nachbarschaft: außen in Gelb und Weiß gehalten, mit Markisen und Tischen vor dem Café, an denen man bei gutem Wetter wunderbar sitzen kann. Bei Granger & Co. bestelle ich meistens ziemlich simpel: Sauerteigbrot mit Scrambled Eggs und Bacon. Kein spektakuläres Trendgericht, aber wenn ein Restaurant etwas so Einfaches besonders gut hinbekommt, spricht das meistens für sich.
Notting Hill selbst gehört für mich ohnehin zu den schönsten Gegenden Londons. Pastellfarbene Häuser, viktorianische Architektur und kleine Boutiquen prägen das Viertel, das gleichzeitig eine sehr eigene modische Atmosphäre hat. Interessant ist vor allem, wie selbstverständlich sich diese auch in den Menschen widerspiegelt, die hier ihren Alltag verbringen. Mode wirkt hier wie ein selbstverständlicher Bestandteil des Lifestyles.

Danach lohnt es sich, noch ein bisschen durch Notting Hill zu flanieren. Rundherum findet man unter anderem Stores wie Reformation, Sandro oder Free People. Wer noch mehr Zeit hat, kann direkt weiter zum Portobello Road Market laufen und zwischen Vintage, Antiquitäten und kleinen Souvenirs stöbern.
What’s new in London: Fashion & Beauty
Gerade gibt es in London einige relativ neue Fashion- und Beauty-Spots, die sich meiner Meinung nach lohnen.
SKIMS auf der Regent Street
Einer davon ist SKIMS. Ich besitze selbst inzwischen einige Pieces der Brand von Kim Kardashian und obwohl es sich dabei „nur“ um Basics handelt, hat mich die Qualität wirklich überzeugt. Wer also gerade noch gute T-Shirts, Longsleeves, Loungewear oder Pyjamas sucht, sollte dort einmal vorbeischauen. Die Designs sind meist ziemlich reduziert und simpel. Der Fokus liegt vielmehr auf Passform, Stoff und darauf, dass Basics eben nicht unbedingt basic aussehen müssen.
Kookaï auf der Carnaby Street
Ein weiterer neuer Stop befindet sich auf der Carnaby Street: Die australische Womenswear-Brand Kookaï hat hier ihre erste Boutique in Großbritannien eröffnet. Der Stil der Brand ist feminin und modern, geprägt von klaren Silhouetten, Tailoring und zeitlosen Essentials. Gerade für alle, die Kookaï bisher ausschließlich online kannten, bietet der London-Store die Möglichkeit, die Pieces erstmals vor Ort zu entdecken und anzuprobieren.
Rhode bei Sephora
Auch Beauty-Fans sollten einen Abstecher zu Sephora machen. Rhode, die Brand von Hailey Bieber, ist in Großbritannien bereits im Store erhältlich. Als ich dort war, zog sich vor dem Sephora auf den ersten Blick eine ziemlich abschreckende Schlange entlang. Tatsächlich ging es aber überraschend schnell hinein. Drin muss man mit etwas Gedränge rechnen und beliebte Produkte können bereits vergriffen sein. Dafür lassen sich Glazing Milk, Peptide Lip Treatments und Co. endlich einmal vor Ort ausprobieren und auch direkt mitnehmen.
Fashion-Pflichtprogramm: Schiaparelli im V&A
Bei einem gelungenen Städtetrip darf etwas kultureller Input natürlich auch nicht fehlen. Deshalb habe ich noch die Schiaparelli-Ausstellung im Victoria and Albert Museum besucht.
„Schiaparelli: Fashion Becomes Art“ erzählt die Geschichte des Modehauses von Elsa Schiaparellis Anfängen in den 1920er-Jahren bis zur heutigen Ära unter Creative Director Daniel Roseberry. Besonders spannend ist, wie sich die charakteristischen Codes des Hauses über die Jahrzehnte hinweg weiterentwickelt haben. Die Ausstellung zeigt ihren Ursprung und macht gleichzeitig sichtbar, wie Roseberry sie heute aufgreift, neu interpretiert und mit seiner eigenen Vision verbindet.
Gerade diese Verbindung aus Historie und Gegenwart macht die Ausstellung für mich so stark. Die Inszenierung, die historischen Entwürfe und die neueren Couture-Looks bewegen sich immer wieder an der Grenze zwischen Mode und Kunst. Für mich ist sie zurzeit die stärkste Fashion Exhibition in London und für Fashion Lovers ein Must-do. Sie läuft noch bis zum 8. November 2026.
Das Finale: Ariana Grande live
Der eigentliche Anlass meiner London-Reise wartete am Abend: Ariana Grande live auf ihrer „Eternal Sunshine Tour“. Gemeinsam mit den anderen eingeladenen Journalistinnen ging es zunächst in die Marriott Bonvoy Suite in The O2, von der aus wir einen direkten Blick auf die Arena und die Bühne hatten. Bei Dinner und Drinks blieb vor Konzertbeginn noch etwas Zeit zum Ankommen, bevor sich der Fokus vollständig auf die Show verlagerte.
Live bestätigt Ariana Grande vor allem eines: Diese Stimme funktioniert auch ohne Studioeffekt. Gleichzeitig wirkt sie auf der Bühne erstaunlich nahbar, während die Produktion um sie herum alles andere als klein gedacht ist. Aufwendiges Bühnenbild, Special Effects und eine Setlist aus neueren Songs und bekannten Hits machen die Show zu einem starken Finale für den London-Trip, ohne dass man dafür vorher Hardcore-Fan gewesen sein muss.





