2020: Das macht im nächsten Jahr WIRKLICH glücklich!

2020: Das macht im nächsten Jahr WIRKLICH glücklich!

Jedes Jahr das Gleiche: Kurz vor dem Jahreswechsel sind wir sicher, dass im kommenden Jahr alles besser wird. Wir wollen abnehmen, mehr Sport treiben, eine Gehaltserhöhung und natürlich auch die Beziehung unserer Träume führen. Oft entstehen dabei eine ganze Menge Vorsätze, die das wirklich Wichtige verschleiern. Auf diese fünf Punkte kommt es 2020

1. Selbstliebe

Was einfach klingt, ist oft richtig schwer. Sich selbst zu lieben, gelingt nicht vielen Menschen einfach so von einem auf den anderen Tag. Oft haben sich negative Glaubenssätze rund um unsere Liebenswürdigkeit oder unsere Attraktivität tief in unsere Seele gebrannt. „Nur Schlanke sind schön!“, oder „Nur auf Leistung kommt es an!“, sind klassische Beispiele hierfür.

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Bei Selbstliebe im Jahr 2020 gilt es folglich, alle diese Glaubenssätze zu entlarven und dann über Bord zu werfen. Das ist ein echter Kraftakt, weswegen Frauen nicht damit rechnen sollten, binnen weniger Wochen komplett im Reinen mit sich zu sein. Schön ist aber, dass auch die Unterstützung aus der Umwelt inzwischen stärker wird. So gibt es tolle Tipps für Plus-Size Frauen, die nicht das Verstecken von Rundungen propagieren, sondern zum „In-Szene-Setzen“ ermutigen.

Und ja, sich selbst zu lieben, heißt auch: In 2020 muss nicht jeder Trend mitgemacht werden. Kleidung, die wirklich gut gefällt und Musik, die sich richtig anfühlt, sind tausendmal mehr wert als unbequeme Röcke und Beats, bei denen das Herz nicht mithüpft. Wir sollten uns endlich erlauben, wir selbst zu sein. Wenn das mal kein guter Vorsatz ist!

2. Gesundheit

Die eigene Gesundheit nehmen wir oft als selbstverständlich wahr. Erwischt es uns dann aber, merken wir recht schnell, dass unser Körper eine entscheidende Rolle in Sachen Lebensglück und Wohlbefinden spielt. Gut mit ihm umzugehen und ihn langfristig vor Schäden zu schützen, sollte daher 2020 im Mittelpunkt stehen. Gut, dass auch die Forschung hierbei hilft. Inzwischen gibt es sogar eine Ernährungsform, die Depressionen vorbeugen soll.

Ein Blick auf die am weitesten verbreiteten Todesursachen in Deutschland zeigt außerdem, wovor wir uns besonders gut schützen müssen. So starben 2017 laut Statistischem Bundesamt:

  • 36.100 Frauen an Chronisch-Ischämischer Herzkrankheit,

  • 26.900 Frauen infolge einer Demenz,

  • 24.100 Frauen an Herzinsuffizienz,

  • 19.800 Frauen an Herzinfarkt,

  • 18.400 Frauen an Brustkrebs

  • 17.400 Frauen an Hypertensiver Herzkrankheit (Bluthochdruck)

  • 16.400 Frauen an Lungen- und Bronchialkrebs

  • und 14.700 Frauen an Chronisch Obstruktiver Lungenkrankheit.

Nicht vor jeder dieser Erkrankungen kann man sich ausreichend schützen, ein Restrisiko bleibt folglich immer bestehen. Es lohnt sich aber, sich 2020 mit Prävention zu beschäftigen und den eigenen Lebensstil anzupassen. Vor allem Bewegung darf nicht zu kurz kommen, essenziell ist aber auch die Ernährung.

In Bezug auf Krebsprävention hat das Universitätsklinikum Heidelberg einen Leitfaden mit Tipps zur Krebsvorbeugung veröffentlicht. Hier empfehlen die Experten unter anderem eine überwiegend pflanzliche Ernährung ohne viele verarbeitete Lebensmittel und mit wenig Salz sowie Industriezucker. Diese Veränderung könnte im nächsten Jahr also für all jene anstehen, die sich bislang wenig Gedanken um ihre Lebensgewohnheiten und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken gemacht haben.

3. Klimaschutz

Kein Thema wird derzeit mit so viel Herzblut diskutiert wie der Klimaschutz. Inzwischen ist den meisten Menschen klar, dass wir unbedingt handeln müssen, um furchtbare Folgen für die Menschheit zu verhindern. Klimaschutz darf folglich nicht auf der Liste der wichtigsten Dinge in 2020 fehlen.

 

Die Menschheit beeinflusst durch Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzen von Regenwäldern und Viehzucht zunehmend das Klima und die Temperatur auf der Erde.“ (Quelle: https://ec.europa.eu/clima/change/causes_de) Dies liefert bereits wichtige Hinweise darauf, was wir alle in 2020 ändern sollten und tun können. Ganz oben auf der Liste klimafreundlicher Entscheidungen steht der Verzicht auf tierische Produkte wie Fleisch und Milch, denn für sie werden riesige Landflächen benötigt, Wälder gerodet und es entstehen große Mengen klimaschädlicher Emissionen.

Weitere wichtige Schritte sind der regelmäßige Verzicht auf den PKW, auf Urlaube per Flugzeug und das Beziehen klimafreundlicher Energie. Glücklicherweise sind die Informationen rund um den Umwelt- und Klimaschutz inzwischen sehr leicht verfügbar, weswegen sich jeder zum Jahreswechsel eingehend damit beschäftigen kann.

4. Globales Denken

Die Eingangsfrage war, was in 2020 wirklich glücklich macht. Nicht vergessen sollten wir dabei, dass uns auch jenes Verhalten glücklich macht, das anderen Gutes tut. Handeln wir nicht ausschließlich egoistisch, sondern beziehen auch die Bedürfnisse anderer Menschen und Lebewesen auf dieser Welt in unsere Überlegungen ein, geht es uns oftmals besser.

Ein Beispiel hierfür ist die Bekämpfung des Welthungers. Niemand von uns möchte, dass Menschen Hunger leiden und jeder würde bereitwillig etwas dagegen unternehmen. Oft aber wirken die möglichen Maßnahmen so weit weg und für Spenden ist nicht immer genügend Geld dar. Was jedoch funktioniert, ist eine Veränderung des Lebensstils. Wieder rücken tierische Nahrungsmittel in den Fokus.

Wie das Umweltbundesamt berichtete, werden von den 1445 Millionen Hektar Ackerfläche weltweit 1030 Millionen für die Produktion von Futter verwendet. Futter für Tiere, die uns Nahrung liefern. Diese Nahrungsproduktion allerdings ist äußerst ineffizient, denn wir brauchen viele Pflanzen, um wenig Fleisch herzustellen. Es besteht folglich die Möglichkeit, deutlich mehr Menschen weltweit zu ernähren. Dafür aber müssen wir in den westlichen Ländern damit beginnen, unseren Konsum von Fleisch und Milchprodukten deutlich zu reduzieren.

5. Echte Beziehungen

Zu guter Letzt noch ein Punkt, der in 2020 darüber entscheidet, wie glücklich wir sind. Die Qualität unserer Beziehungen kann zum Gradmesse für unser persönliches Wohlbefinden werden. Energieräuber, ständige Kritiker und Menschen, die uns ein schlechtes Gefühl bereiten, lassen wir dennoch allzu oft in unser Leben, ohne ihnen Grenzen aufzuzeigen.

Eine nicht ganz leichte Übung: 2020 sollte auch im Bereich der Sozialkontakte einmal ordentlich ausgemistet werden. Dabei bleiben am Schluss selbstverständlich weniger Menschen übrig, auf diese jedoch ist in jeder Situation Verlass. Und eine Handvoll echte Begleiter ist besser als ein ganzer Bus voller Menschen, die uns in schwierigen Situationen doch nicht helfen.

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