10 Tipps für Abkühlung im Sommer: So kann der Vierbeiner durchatmen

10 Tipps für Abkühlung im Sommer: So kann der Vierbeiner durchatmen

Wenn die Temperaturen steigen leiden nicht nur wir! Auch unsere Vierbeiner finden es oft schwierig, mit der extremen Hitze im Sommer umzugehen. Hier kommen die besten Tipps zur Abkühlung!

hund im wasser
© pixabay.comDamit Fellnasen im Sommer nicht zu sehr unter der Hitze leiden, ist ein kühles Bad genau das Richtige.

Die warme Jahreszeit verwöhnt mit langen Sonnentagen, heißen Temperaturen und vielseitigen Möglichkeiten, das tolle Wetter an der frischen Luft zu genießen. Wenn die Zahlen allerdings an der 30 Gradmarke kratzen, hört der Spaß vor allem für die vierbeinigen Fellnasen auf. Sie schnaufen und hecheln, um die heißen Umgebungstemperaturen auszugleichen. Generell reicht das aber nicht aus, um den Hundekörper herunter zu kühlen. Aus diesem Grund verrät der Beitrag 10 Tipps, die dem kleinen Liebling im Sommer ein Plus an Abkühlung bescheren und dafür sorgen, dass der Hund gefahrlos durch die warme Jahreszeit kommt.

Tipp 1: Wasser, Wasser und nochmal Wasser

Hunde gehören in der Regel zu den Haustieren, die in Mietwohnungen erlaubt sind, weshalb sie neben Katzen und Kleintieren die absoluten Favoriten der Heimtierhaltung sind. Wichtig ist, dass Haustierbesitzer von Anfang darauf achten, den Tieren ausreichend zu trinken und zu fressen zu geben. Im Sommer wird dies nochmal besonders wichtig, denn hier brauchen Hunde eine erhöhte Wasserversorgung. Das gilt sowohl für den Trinknapf zuhause als auch für die Strecken, die unterwegs zurückgelegt werden.

Tipp 2: Kleinere Portionen füttern

An heißen Tagen macht es Sinn, wenn der kleine Liebling nicht eine Tagesration Futter auf einmal, sondern mehrere kleine Portionen bekommt. Das ist ratsam, um Verdauung und Kreislauf bei den heißen Außentemperaturen nicht zu überstrapazieren.

Hinweis: Wer wissen möchte, welches Hundefutter sich empfiehlt, schaut mal beim Hundefutter Test rein, wo verschiedene Marken wie Royal Canin, Wolfsblut und Platinum geprüft werden. Hier bekommen Interessierte vollständige und zuverlässige Angaben zu Bestandteilen und Herstellern.

Tipp 3: Spaziergänge in die Morgen- oder Abendstunden verlegen

Grundsätzlich ist die Hitze am Mittag am intensivsten. Tägliche Spaziergänge sollten daher am besten früh am Morgen oder spät am Abend stattfinden. Morgens ist die Sonne in der Regel noch nicht so kräftig, dass der Vierbeiner unter der Hitze leidet und am Abend ist sie bereits untergegangen oder wahlweise einfach besser erträglich.

Tipp 4: Routen planen, die Gewässer zur Erfrischung bieten

Wer die Möglichkeit hat, plant die sommerlichen Spaziergänge mit Hund am besten mit vielen erfrischenden Unterbrechungen. Flüsse, Seen oder kleine Bäche laden den Vierbeiner zur Abkühlung ein. Feldwege und Wiesen sollten an besonders heißen Tagen am besten etwas gemieden werden. Hier ist wenig Schatten, sodass der kleine Liebling viel im Sonnenlicht unterwegs ist. Waldstücke sind meist schattiger und bieten häufig auch die Möglichkeit, sich in einem Flusslauf abzukühlen.

Hinweis: Wenn die Temperaturen extrem heiß sind, kann es bei etwaigen Gewässern zur Bildung von Blaualgen kommen. Darauf sollten Hundebesitzer unbedingt achten, bevor der Vierbeiner ins Wasser hüpft.

Tipp 5: Den Hund nie im Auto lassen

hund im auto
© pixabay.com © Heszter (CC0 Creative Commons)Nicht mal für fünf Minuten sollte der Vierbeiner im Sommer allein im Auto bleiben.

Eine der obersten Regeln für den Sommer ist, dass der Hund nie allein im Auto wartet. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine fünfminütige Besorgung oder einen halbstündigen Kaffee mit einer Bekannten handelt, der Vierbeiner muss den Innenraum des Wagens ebenfalls verlassen. Der Grund dafür ist relativ schnell erklärt, denn Hunde könnten sonst einen Hitzeschlag erleiden. Sobald der Motor und damit in der Regel auch die Klimaanlage abgestellt werden, beginnt der Innenraum sich aufzuheizen. Alsbald wird das Auto zu einer tödlichen Falle, denn die Temperaturen können schon innerhalb von einer Stunde auf 50 ° C klettern.

Hinweis: Das gilt auch, wenn beispielsweise das Fenster einen Spalt breit offengelassen wird oder das Auto im Schatten parkt, der Hund darf nie unbeaufsichtigt im Inneren bleiben.

Tipp 6: Rückzugsorte im Kühlen schaffen

Um dem treuen Begleiter auf vier Pfoten etwas mehr Abkühlung zu verschaffen, macht es Sinn im Sommer spezielle Rückzugsorte zu schaffen. Das können beispielsweise:

  • schattige Plätze im Garten,

  • kühle Räumlichkeiten im Keller oder

  • luftige Stellen im Durchzug einer Tür sein.

Zusätzlich helfen Hilfsmittel wie Sonnenschirme und kleine Bademuscheln, damit sich der Vierbeiner immer mal wieder erfrischen kann.

Tipp 7: Kühlende Extras wie Matten oder Halsbänder nutzen

An besonders heißen Tagen macht es Sinn, dem Vierbeiner zusätzliche kühlende Extras zu besorgen. Gut funktionieren zum Beispiel:

  • nasse T-Shirts,

  • feuchte Handtücher,

  • spezielle Kühlmatten oder

  • praktische -halsbänder.

Tipp 8: Nicht zu viel Anstrengung bei warmem Wetter

Auch, wenn der kleine Liebling ein echter Sportfreak ist, ist es wichtig an besonders heißen Tagen auf die Bremse zu treten. Zu viel körperliche Anstrengung bei warmem Wetter kann im schlimmsten Fall zu einem Hitzeschlag führen, weil das Herz-Kreislauf-System bei der Hitze zu stark belastet wird. Daher ist einer der wichtigen Hunde Tipps für Sommer und Hitze, dass mehr Ruhepausen gemacht werden, damit sich der Vierbeiner von den Temperaturen erholen kann.

Tipp 9: Dog Diving ausprobieren

hund schwimmbecken
© pixabay.com © 825545 (CC0 Creative Commons)Die Trendsportart für Hunde schlechthin ist Dog Diving. Hier trifft ein hoher Spaßfaktor auf pure Abkühlung.

Dass so manch ein Hund eine echte Wasserratte ist, ist im Sommer immer wieder zu beobachten. Schwimmen ist die beste Möglichkeit, um den Hundekörper abzukühlen. Wer das Ganze für den Hund noch mit etwas Spaß verbinden will, der probiert einfach mal das sogenannte „Dog Diving“ aus. Das ist eine Trendsportart für Hunde, bei welcher sie ins Wasser springen müssen. Auf einer Rampe nimmt der Vierbeiner Anlauf und springt anschließend auf Kommando so weit und hoch wie möglich ins Becken. Um die Tiere ins Wasser zu locken, sind Hilfsmittel wie Bälle erlaubt.

Hinweis: Es gibt sogar echte Dog Diving Meisterschaften. Wichtig ist, dass der Hund das Wasser mag und keine Angst davor hat.

Tipp 10: Eis und gefrorener Joghurt erfrischen den Hundekörper

Wer schon mal Eis am Stiel selbst gemacht hat, weiß, wie lecker es schmeckt und vor allem wie gut die Erfrischung in der warmen Jahreszeit tut. Auch dem Vierbeiner geht es da nicht anders, weshalb es eine gute Idee ist, Eis für den Hund selbst zu machen. Dafür brauchen Interessierte gar nicht viel. Generell genügt es schon Quark oder Joghurt einzufrieren und dem Hund als Eiswürfel zum Lutschen zu geben.

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