Haarausfall: Haartransplantation bei Frauen

Haartransplantation bei Frauen und weitere Möglichkeiten, dem Haarausfall an den Kragen zu gehen

Nicht nur Kleider machen Leute, sondern auch das Haar. Wir reden ja nicht umsonst von einem „Bad Hair Day“, wenn wir einen schlechten Tag erwischt haben. Volles, glänzendes und langes Jahr ist für viele der Inbegriff von Weiblichkeit. Was passiert aber, wenn man viele Haare verliert oder wenn man sich sogar komplett von der Pracht auf dem Kopf verabschieden muss? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Haarausfall entgegenzuwirken.

lange blonde haare bei frau
© Unsplash

Haarausfall ist eine der großen Horrorvorstellungen für Frauen und für Männer. In fast allen Fällen stellt er eine Belastung für die Psyche dar. Mal kann er weniger schlimm ausfallen und durch eine Änderung des Lebensstils, etwa der Umstellung der Ernährung oder der Vermeidung von Stress, bekämpft werden. Manchmal ist jedoch eine Haartransplantation für Frauen die einzige Möglichkeit, wieder an volles Haar zu kommen. Im Folgenden werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Bekämpfung von Haarausfall näher vorgestellt.

Wann spricht man überhaupt von Haarausfall?

Generell gibt es mehrere verschiedene Arten von Alopezie. Zum einen kann der Verlust des Kopfhaars erblich bedingt sein. Vor allem bei Männern ist diese Form weit verbreitet. Fast jeder zweite Mann leidet unter der sogenannten androgenetischen Alopezie. Jedoch auch bei Frauen kann diese Art von Haarausfall vorkommen. Es bilden sich kahle Stellen, vor allem im Scheitel- und Stirnbereich. Die Wurzeln reagieren empfindlich auf Hormone, die Haare fallen aus und wachsen, wenn überhaupt, nur noch sehr dünn nach.

Ebenfalls sehr häufig kommt die diffuse Alopezie vor. Dabei handelt es sich um ein Ausdünnen der Haare, das gleichmäßig über den ganzen Kopf geschieht. Die Ursachen hierfür sind unter anderem

  • Bestimmte Krankheiten

  • Eine falsche Ernährung

  • Ein Eisenmangel oder ein Mangel anderer wichtiger Nährstoffe

  • hormonelle Umstellungen, wie etwa nach einer Schwangerschaft, dem Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren

  • bestimmte Medikamente

  • verschiedene Frisuren

  • Stress

Wann ist eine Haartransplantation bei Frauen sinnvoll?

Wenn bereits etwa 50 Prozent der Haare ausgefallen sind, lohnt es sich für Frauen, eine Verpflanzung der Haare in Betracht zu ziehen. Handelt es sich um einen hormonellen Verlust, kann allerdings unter Umständen noch mit Medikamenten dagegen angegangen werden. Geht es um eine entzündliche Form des Haarausfalls oder liegt eine Autoimmunerkrankung vor, wird die Therapie wohl auch nicht anschlagen. In den übrigen Fällen kann man jedoch eine Beratung zur Haarverpflanzung bei Elitehaartransplant in Betracht ziehen.

Elithairtransplant
© Elithairtransplant

Bei der Verpflanzung erhält man innerhalb weniger Stunden eine hohe Haardichte zurück. Bei der Haartransplantation bei Frauen werden Follikel von gesunden Stellen der Kopfhaut entnommen und an den kahlen Stellen wiedereingesetzt. Bei einer nahezu schmerzfreien Methode, wie sie von Experten, wie etwa Dr. Balwi in Istanbul, angeboten wird, entstehen keine Wunden und auch keine Narben.

Medikamente gegen den Haarausfall

Vor allem bei erblich bedingtem Haarverlust können verschiedene Arzneimittel helfen. Eines der am weitesten verbreiteten Mittel ist Minoxidil. Es wird etwa zweimal täglich als Haarwasser auf die lichten Stellen aufgetragen. Das soll weiteres Ausfallen stoppen und kann möglicherweise auch neues Haarwachstum anstoßen.

Bei krankheitsbedingtem Haarausfall ist es meistens der beste Weg, das Problem bei der Wurzel, also der Krankheit, anzugehen.

Lebensmittel gegen den Haarausfall

Oft kann auch eine falsche oder eine Mangelernährung Ursache für eine diffuse Alopezie sein. Genauso wie der Rest des Körpers brauchen auch die Haare gewisse Nährstoffe, damit sie stark und gesund sind und wachsen können. Der Körper muss dazu den Stoff Keratin herstellen. Dazu werden Kohlenhydrate, Eiweiße und Aminosäuren gebraucht. Hinzu kommen Eisen, Zink, Biotin und Niacin. Bekommt der Körper diese Stoffe nicht, liegt ein Mangel vor, was zu Strukturschäden oder im schlimmsten Fall eben zum Haarverlust führen kann.

Speziell für gesunde Wurzeln bieten sich ganz bestimmte Nahrungsmittel an, die B-Vitamine beinhalten und das Haar stärken sowie das Haarwachstum fördern können. Dazu gehören unter anderem die folgenden Nahrungsmittel:

  • Eigelb

  • Sojabohnen

  • Hefe

  • Erdnüsse

  • Champignons

  • Leber

  • Vollkornbrot

  • Milchprodukte

  • Früchte

Allerdings muss hierbei bedacht werden, dass eine Ernährungsumstellung sich erst nach längerer Zeit bemerkbar macht. Es ist also Geduld gefragt, bis die Haare sich an die neue Ernährung gewöhnen und gestärkt daraus hervorgehen.

Andere Frisuren ausprobieren, um das Haar zu schonen

Auch bei der Wahl verschiedener Frisuren sollte bedacht werden, dass manche davon dem Haar schaden können. Zu eng gebundene Zöpfe, Flechtfrisuren oder Extensions können beispielsweise ebenfalls zu Haarverlust führen. Hier empfiehlt es sich, vielleicht auf einen Bob umzusteigen. Die Frisur ist für das Haar deutlich entspannter und wirkt entlastend. Zudem ist der Bob auch deutlich pflegeleichter als Langhaarfrisuren.

Wer Zweifel hat, ob der Bob zu seinem Gesicht passt oder ob der Bob auf Dauer nicht langweilig werden könnte, braucht sich hier keine Gedanken zu machen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, denn Bob ist nicht gleich Bob. Es gibt so viele verschiedene Varianten, die auf jede beliebige Gesichtsform angepasst werden können. Der Vorteil dabei ist, dass man damit nicht nur etwas für die Gesundheit der Haare tut, sondern auch noch frisurentechnisch voll im Trend liegt.

Stress vermeiden, um dem Haarausfall entgegen zu wirken

Psychische Belastungen können nicht nur den Hormonhaushalt beeinflussen, sondern sich auch auf die Haut und auf die Haare auswirken. Vor allem starker und plötzlich auftretender Stress kann den Haarwuchs negativ beeinflussen beziehungsweise zu Haarverlust führen. Schwierige Situationen, wie etwa Verluste, andere Schicksalsschläge oder Traumata, können den Haarverlust begünstigen.

Es ist hier besonders wichtig, schnell zu schalten und den Haarverlust als eine Art Alarmsignal zu sehen. Der Stress sollte schleunigst reduziert werden, bevor Schlimmeres geschieht. Psychische Belastungen können aber auch im Rahmen einer Therapie oder im Gespräch mit Familie oder Freunden verarbeitet werden.

Fazit: Viele verschiedene Möglichkeiten gegen Haarausfall

Nicht immer muss also zu einer Haartransplantation bei Frauen kommen. In vielen Fällen reichen schon einige Veränderungen beim Lebensstil, wie etwa eine Umstellung der Ernährung, eine neue und vor allem pflegeleichtere Frisur sowie das Vermeiden von Stress. Sollten jedoch alle Möglichkeiten schon erschöpft sein, ist eine Haarverpflanzung auf jeden Fall eine gute Entscheidung, da sie mittlerweile ohne Wunden und ohne Narben vonstattengehen kann. Außerdem ist das Ergebnis hierbei schon direkt im Anschluss an die Behandlung sichtbar und Frauen können sich wieder über volles und starkes Haar freuen.

junge Frau mit langen Blonden Haaren
Shampoo, Kur, Conditioner, Haar-Maske: Diese Beauty-Produkte ersetzen wir ganz einfach durch Lebensmittel, die bei uns eh in der Küche rumstehen! Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...