
Manchmal will unser Haar einfach nicht so, wie wir: ein verdächtig glänzender Ansatz, platte Längen oder ungewollte Wirbel und Frizz, die sich nicht bändigen lassen. Natürlich haben wir an so einem Tag wichtige Termine, oder eine Bahn, die schon in zwölf Minuten fährt. Und jetzt?
An Bad-Hair-Days: 5 Frisuren, die jedes Haar-Problem kaschieren
Bloß keine Panik! Bevor du frustriert zur Mütze greifst oder die Haare doch noch wäschst, zeigen wir dir fünf Frisuren, die jedes typische Haarproblem im Handumdrehen lösen. Von fettigem Ansatz über Frizz, platte Längen, fehlendes Volumen bis hin zu müden, lustlosen Spitzen: Für jedes Drama gibt es einen Look, der ohne komplizierte Tools auskommt und dich in Sekundenschnelle wieder präsentabel macht.
1. Sleek Ponytail bei fettigem Ansatz

Ein fettiger Ansatz muss kein Drama sein – ganz im Gegenteil: Er kann sogar zum Statement werden. Der Sleek Ponytail ist elegant, clean und wirkt super stylisch. Das Prinzip: Statt den Glanz zu bekämpfen, arbeitest du einfach mit ihm.
Haare mit Scheitel trennen und straff nach hinten kämmen.
Am Hinterkopf mit einem Haargummi fixieren – idealerweise ohne Metallteile, damit das Haar nicht leidet.
Haarwax mit einer Wildschweinborsten-Bürste einarbeiten und die Haare glatt nach hinten kämmen, bis keine Härchen mehr abstehen.
Wer keinen offenen Pferdeschwanz mag, kann den Sleek Look auch als Dutt mit Scheitel binden, das wirkt genauso stylisch.
Dieser Look funktioniert übrigens auch bei Regenwetter und hilft gleichzeitig gegen Frizz, weil alles streng zurückgekämmt wird. Zwei Probleme, ein Styling!
2. Gegen Frizz und widerspenstige Strähnen: Half Bun

Wenn sich einzelne Haare in alle Richtungen verabschieden und so gar nicht zur restlichen Mähne passen wollen, muss nicht gleich das ganze Haar weggesteckt werden. Der Half Bun lässt die Längen offen und sammelt nur den oberen Teil zu einem kleinen, bewusst unperfekten Dutt. Der Effekt: lässig, trendy und die widerspenstigen Partien am Oberkopf verschwinden einfach.
Nur die obere Haarpartie abteilen, der Rest bleibt offen.
Nun zum lockeren Messy Bun drehen und am Hinterkopf mit Haargummi oder Klammer fixieren.
Bei starkem Frizz vorher eine kleine Menge Haarspray auf eine Bürste sprühen und durchs Haar kämmen.
3. Voluminöse Hochsteckfrisur gegen kraftlose Längen

Hängen deine Haare einfach nur kraftlos herunter, ohne Spannkraft, ohne Bewegung? Dann braucht es Struktur von innen! Eine Hochsteckfrisur mit Volumen funktioniert hier in beide Richtungen: Sie baut Fülle auf, wo keine ist, und ordnet Chaos, wo zu viel davon ist.
Den Ansatz mit einem Toupierkamm für spürbar mehr Fülle leicht toupieren.
Bei Bedarf etwas Trockenshampoo oder Volumenpuder einarbeiten und mit den Fingern verteilen.
Haare zu einem Zopf binden oder mit einer großen Haarspange hochstecken.
Einzelne Strähnen locker herausziehen, die das Gesicht umspielen.
4. Platter Ansatz? Scheitel verschieben

Manchmal braucht es nicht einmal eine ganze Frisur, sondern nur eine winzige Verschiebung. Liegen deine Haare am Ansatz super platt am Kopf an oder sitzt dein Pony nicht, kann ein Scheitelwechsel auf die andere Seite oder zur Mitte hin wahre Wunder bewirken. Diese Mini-Lösung dauert buchstäblich Sekunden!
Scheitel mit einem Kamm einfach auf die gegenüberliegende Seite ziehen oder zur Mitte hin wechseln.
Bei störrischem Pony diesen mit einer unauffälligen Bobby Pin oder einer verzierten Haarspange zur Seite stecken.
Etwas Volumenpuder oder Haarspray für zusätzlichen Schwung in den neuen Ansatz geben.
Diese Methode funktioniert bei jeder Haarlänge, egal ob kurzer Bob oder lange Mähne.
5. Braids als Allround-Talent

Ob ein herausgewachsener Ansatz, Frizz, fettiger Glanz, plattes Haar oder störrische Längen: Flechtfrisuren, die an der Kopfhaut anliegen, kaschieren so gut wie alles. Vom Bauernzopf über Fischgrätenzöpfe bis hin zu Boxer Braids – diese Frisuren lenken gekonnt von allen Haar-Problemen ab und sind gleichzeitig ein stylisches Statement.
Haare je nach Flechtfrisur scheiteln und in Partien nach Bedarf teilen.
Am Ansatz beginnen und straff nach hinten flechten, dabei immer neue Strähnen von der Seite einarbeiten.
Am Hinterkopf angekommen, normal bis zu den Spitzen weiterflechten
Enden mit einem kleinen Haargummi fixieren.
Besonders praktisch: Die Flechttechnik integriert auch unschöne Wellen vom Vortag und lässt rausgewachsene Stufen einfach verschwinden.






