Wie man trockener Gesichtshaut entgegenwirken kann

Wie man trockener Gesichtshaut entgegenwirken kann

Besonders häufig zeigt sich trockene Haut im Bereich des Gesichtes. Oft ist die sogenannte T-Zone betroffen, die vom Kinn über die Nasenpartie bis hoch zur Stirn verläuft.

Frau wäscht Gesicht
© Pixabay
Was sind die Ursachen für trockene Haut?

Trockene Gesichtshaut fühlt sich rau und spröde an. Zudem spannt sie meistens und kann mit Schuppen und Juckreiz einhergehen. Darüber hinaus können auch Rötungen auftreten. Trockene Haut im Gesicht neigt zudem dazu sehr empfindlich zu sein, was schnell zu Rissen führen kann. In den Mundwinkeln und an den Lippen ist dies häufig zu bemerken. Weiterhin reagiert trockene Haut im Gesicht empfindlich auf Kälte und Wärme. Was die Hauptursachen für ein trockenes Hautbild sind, haben wir für Sie zusammengefasst.

Ursachen für ein trockenes Hautbild im Bereich des Gesichtes

Normalerweise verfügt unsere Haut über eine natürliche Schutzbarriere, die durch funktionierende Talg- und Schweißdrüsen aufrechterhalten wird. Diese produzieren fortlaufend eine Mischung aus Fett und Wasser, wodurch unsere Haut geschmeidig gehalten wird. Trockene Haut im Gesicht oder an anderen Körperteilen wird hervorgerufen, wenn unsere Talgdrüsen nicht genug Fett produzieren. Denn dann leidet die natürliche Schutzbarriere. Der Schutz vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel Krankheitserreger, UV-Strahlen oder Verletzungen ist durch die zu geringe Fettproduktion nicht mehr vorhanden. Auch die Körpertemperatur und der körpereigene Wasserhaushalt können dadurch nicht mehr richtig reguliert werden.

Äußere Faktoren, die trockene Gesichtshaut fördern

Ernährung

Jegliche Form von Fehl- und Mangelernährung kann zu trockener Haut führen, weil so die Nährstoffaufnahme nicht ausreichend gegeben ist. Untergewicht als folge von Mangelernährung ist ebenfalls Ursache für trockene Haut. Ein weiterer Grund ist die nicht ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wer also nicht nur zu wenig isst, sondern auch zu wenig trinkt, geht ebenfalls das Risiko eines trockenen Hautbildes ein. Auch regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum führen dazu, dass die Haut austrocknet. Bei Rauchern zeigt sich dies oft im Bereich der Hände und am Hals, wo eine starke Faltenbildung und schnelle Hautalterung zu beobachten ist.

Stress

Wer regelmäßig psychischem Stress ausgesetzt ist, bei dem kann dadurch die Lipidbarriere der Haut angegriffen werden. Eine Folge davon ist, dass die Feuchtigkeit schneller verdunstet was zum Austrocknen der Haut führen kann. Stress kann aber nicht nur zur trockener Haut im Gesicht, sondern auch zu Stressflecken führen (das sogenannte “Flushing”). Die roten Flecken im Gesicht, am Hals oder Dekolleté werden durch eine plötzliche Erweiterung der Blutgefäße hervorgerufen. Auslöser sind oft Stress, Angst oder starke Nervosität.

Nebenwirkung von Medikamenten

Wer Medikamente einnimmt, beeinflusst dadurch mitunter den Flüssigkeitshaushalt des Körpers sowie die Drüsenfunktionen. Unter anderem durch die Anwendung kortisonhaltiger Cremes, Retinoiden zur Aknebehandlung oder Chemotherapeutika, die bei der Krebsbehandlung zum Einsatz kommen, kann die Nebenwirkung ein trockenes Hautbild sein.

Wetter

Ein nicht unwesentlicher äußerer Einflussfaktor ist das Wetter. Schwitzt man im Sommer bei hohen Temperaturen mehr als sonst, verliert der Körper auch mehr Flüssigkeit und kann austrocknen, wenn man die Feuchtigkeit nicht durch die richtige Hautpflege aufrechterhält. Aber auch bei extrem kalten Temperaturen im Winter neigt die Haut zum Austrocknen. Denn ab einer Außentemperatur von etwa 8 Grad produzieren unsere Talgdrüsen keinen Talg mehr. Zudem schwitzt man im Winter kaum, weshalb deutlich weniger Feuchtigkeit an die Oberhaut gelangen kann. Was das Austrocknen zusätzlich fördert sind Heizungsluft, Wind und Nässe. Besonders die nicht durch Kleidung bedeckten Körperstellen sind dann gefährdet, wozu auch das Gesicht zählt.

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