Trockene Haut im Gesicht: Was hilft dagegen?

Trockene Haut im Gesicht: Was hilft dagegen?

Trockene Haut ist schmerzhaft und muss unbedingt behandelt werden. Empfindliche Haut macht sich durch Rötungen, Schuppen und Juckreiz bemerkbar. Was dagegen hilft und welche Ursachen es dafür gibt, liest du hier.

trockene Gesichtshaut
© iStock
Eine gesunde und ausbalancierte Haut vermerkt keine trockenen Stellen. Und so bekommst du sie!

Gesunde, weiche und schöne Haut ist die Haut, die wir uns alle wünschen. Wer unter trockener Haut leidet, weiß, wie schmerzhaft das Empfinden sein kann. Die Hautbarriere wurde angegriffen: Die trockene Haut spannt, juckt, ist gereizt und reagiert viel nervöser und empfindlicher. So auch die trockene Haut im Gesicht. Wusstest du, dass trockene Haut auch dünner ist als bei Menschen mit „normaler“ Haut? Aber bevor wir dir verraten, was gegen trockene Haut im Gesicht hilft, ist es natürlich wichtig zu wissen, was die Ursachen für trockene Haut sein könnten.

Trockene Haut im Gesicht: Welche Hauttypen sind betroffen?

Trockene Haut im Gesicht macht sich oft durch einen fahlen Teint und dünne Schuppen, sowieso gerötete Stellen sichtbar. Das gesamte Erscheinungsbild wirkt müde. Auf den Wangen machen sich kleine Fältchen sichtbar, die Haut spannt und juckt. An einigen Stellen ist die Gesichtshaut gerötet. Doch ist jeder Hauttyp von trockener Haut im Gesicht betroffen oder liegt es am zunehmenden Alter und der damit zusammenhängenden Hautalterung? So findest du heraus, ob du normale, fettige, trockene oder Mischhaut hast.

  • Normale Gesichtshaut: Diese Haut wünschen sich alle. Sie ist weder zu trocken noch zu fettig. Auch normale Haut kann von äußerlichen Faktoren beeinflusst und trocken werden.

  • Trockene Gesichtshaut: Du erkennst trockene Haut im Gesicht an den rauen Stellen, die spannen, gerötet sind und jucken.

  • Fettige Gesichtshaut: Die fettige Gesichtshaut ist so gut wie nie trocken. Nur beim häufigen Gesicht waschen.

  • Mischhaut: Die Gesichtshaut ist in zwei verschiedene Partien aufgeteilt: Die T-Zone ist fettig, die Wangen neigen eher zur Trockenheit.

Was ist der Unterschied zwischen trockener Haut und sehr trockener Haut?

Wenn die Haut an Feuchtigkeit verliert, macht sich der unausgeglichene Wasserhaushalt schnell bemerkbar. Die trockene Haut im Gesicht ist dann nur schwer zu regulieren. Wird die Haut trocken, kommen immer mehr Fältchen durch. Die vorzeitige Alterung wird durch die trockene Haut bemerkbar.

Trockene Haut:

  • Spannungsgefühl

  • Raue Haustellen

Sehr trockene Haut:

  • starkes Spannungsgefühl

  • Schuppige Haustellen

  • Sprödigkeit

  • Juckreiz

Trockene Haut im Gesicht: Mögliche Ursachen

Was sind die Ursachen einer trockenen Gesichtshaut? Es gibt viele innere und äußere Faktoren, die das Hautbild beeinflussen können, die Hautbarriere angreifen und einen großen Beitrag zur Austrocknung der Gesichtshaut leisten. Was passiert genau mit der Haut und warum bekommen Menschen trockene Haut im Gesicht? Hier kommt die Erklärung zu den äußeren Einflüssen.

Zu den beliebten äußeren Auslösern gehören:

  1. Umweltfaktoren: Wie Wetterbedingungen, Jahreszeiten und das UV-Licht.
  2. Hautpflege: Wie das häufige Waschen der Haut wie Baden oder Duschen. Das greift den Schutzfilm der Haut an.
  3. Die falsche Gesichtspflege: Produkte, die täglich angewandt werden und für trockene Haut ungeeignet sind, wie starke Seifen oder parfümierte Cremes, die die natürlichen Fette aus der Haut ziehen.
  4. Mangelnde Gesichtspflege: Trockene Haut braucht Pflege. Wenn ungeeignete Hautpflegeprodukte mit geringer Feuchtigkeit benutzt wird, kann sich das Hautbild weiter verschlechtern. Trockene Haut benötigt eine intensive Feuchtigkeit und Pflege. Bei trockener Haut muss die Feuchtigkeit ganz tief in die Hautschichten eindringen können, damit auch die oberen Hautschichten von der Pflege profitieren.
  5. Medikamente: Medikamente, die den eigenen Wasserhaushalt der Haut verändern, fördern einen fahlen Teint. Bevor du also Medikamente von deinem Arzt verschrieben bekommst, solltest du dich vorher über die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe informieren.
  6. Rauchen: Die Giftstoffe, die aus der Zigarette kommen, verschlechtern die Durchblutung. Nikotin ist mitunter dafür verantwortlich, dass der Stoffwechsel deiner Haut gebremst wird und deine Haut sich nur langsamer erneuern kann. Deine Haut wirkt dadurch früher älter, da sich mehr Falten bilden.

Diese innere Faktoren können deine trockene Haut im Gesicht fördern

Es ist bei uns allen genetisch festgelegt, wie sich die Hautmerkmale, also die Pigmentierung, der Lipidgehalt und der Feuchtigkeitsgehalt in unserer Haut verhalten. Hellhäutige Menschen neigen übrigens eher zu trockener Haut als dunkelhäutige Menschen. Krankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis und Diabetes müssen nicht immer erblich veranlagt sein.

  1. Hormoneller Einfluss: Der Hormonspiegel ändert sich im Laufe der Zeit. Im Jugendalter sieht der Feuchtigkeitshaushalt ganz anders aus als in den Wechseljahren. Die Hormonveränderung sorgt dafür, dass der Östrogenspiegel sich verändert und so die trockene Haut hervorruft. Während der Schwangerschaft kann es schnell dazu kommen, dass Frauen unter trockener Haut im Gesicht leiden.
  2. Alterungsprozess: Unsere Haut wächst mit und verändert sich. Von Jahr zu Jahr nimmt auch die körpereigene Kollagenproduktion ab. Das heißt: Die Fältchen werden mit der Zeit sichtbar. Die Haut beginnt irgendwann langsam die Talg- und Schweißdrüsen zu bilden. Schweiß und Lipide bilden sich langsamer. So kommt es vermehrt zu einer trockenen Haut im Gesicht.
  3. Ernährung: Die Ernährung spielt auch hier wieder eine ganz wichtige Rolle. Unsere Haut benötigt eine Menge Nährstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine, damit unsere Haut auch von innen richtig gesund strahlen kann.

Was genau passiert bei meiner trockenen Haut?

Um die Einwirkung der Ursachen besser nachvollziehen zu können, ist es auch wichtig zu wissen, wie die Haut arbeitet, wenn es ihr an Feuchtigkeit fehlt. Trockene Haut entsteht, sobald der Fettfilm, also der Schutzfilm, der unsere Haut schützt, beschädigt ist. Ist dieser Fettfilm etwas löchrig, lässt er die Feuchtigkeit aus unserer Haut verdunsten. Wenn die feuchtigkeitsbindenden Stoffe aus der Haut nach und nach freigesetzt werden, kann die Haut weniger Wasser speichern. Die Folge: Die Haut wird trocken. Umso wichtiger ist es also, die eigene Haut mit der richtigen Pflege zu versorgen, damit der Feuchthaltefaktor nicht zerstört wird, der Fettfilm nicht beschädigt wird und die Haut frisch erstrahlen kann.

Was tun bei trockener schuppiger Haut im Gesicht?

  • Schuppige Haut entsteht, wenn es der Haut an Feuchtigkeit fehlt, Wer extrem trockene Haut hat, sollte auf Hyaluronsäure und Kollagen in seiner Pflege setzen. Diese zwei Inhaltsstoffe helfen der Haut, das Wasser zu speichern.

  • Achte auch bei deinen Waschlotionen unbedingt darauf, dass du die richtigen Reinigungsprodukte verwendest. Sie sollten idealerweise frei von Alkohol und Duftstoffen sein. Beides trägt dazu bei, dass deine Haut noch mehr austrocknet.

  • Wasche deine Haut mit lauwarmen Wasser ab. Das heiße Wasser und der Dampf entziehen deiner Haut die wertvollen Lipide.

  • Verwendest du die richtigen Pflegeprodukte? Eine falsche Gesichtscreme kann deine Haut weiter austrocknen und deine Hautbarriere negativ beeinträchtigen.

  • Pilzinfektionen, genetische Faktoren, aber auch allergische Reaktionen können zu schuppiger Haut führen.

  • Habe Geduld! Die Haut erneuert sich etwa alle 28 Tage. In dieser Zeit werden neue Zellen in der untersten Schicht der Oberhaut gebildet. Dadurch werden die Hautzellen, die darüber liegen, nach oben geschoben. Sie vertrocknen und dringen langsam an die Hautoberfläche und machen sich in Form von Schuppen bemerkbar. Das heißt also im Umkehrschluss für dich: Wenn du eine neue Hautcreme verwendest, solltest du Geduld haben. Die ersten Resultate der neuen Creme machen sich erst nach paar Wochen bemerkbar.

Trockene Haut nicht nur im Gesicht

Die trockene Haut macht sich manchmal nur im Gesicht der Betroffenen bemerkbar. Bei anderen Betroffenen wiederum beschränken sich die trockenen Stellen nicht nur auf einige Hautpartien. Die ausgeprägte Hauttrockenheit zeigt sich am gesamten Körper. Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ichthyosen sind die größten Hautkrankheiten, die durch einen großen Flüssigkeitsverlust im Körper einhergehen.

Auch psychische Erkrankungen können trockene Haut am Körper auslösen. Zwangsstörungen wie Wasch- oder Putzzwang können trockene Hautpartien hervorrufen. Durch chemische Reinigungsmittel und Flüssigkeiten wird die Hautbarriere angegriffen. Umso wichtiger ist es, die Haut immer richtig zu pflegen und mit den richtigen Pflegeprodukten einzucremen.

Trockene Haut: Die richtige Hautpflege

  1. Weniger das Gesicht waschen: Vor dem Eincremen der Tages- oder Nachtpflege muss das Gesicht natürlich gereinigt werden. Trotzdem solltest du dabei beachten, deine Haut nicht weiter auszureizen. Bei trockener Haut fehlt unserem Gesicht Feuchtigkeit. Waschen wir uns nun weiterhin akribisch, schlimmstenfalls sogar mit aggressiven Schäumen und Gelen, dann entziehen wir unserer Haut weiterhin ihren optimalen Feuchtigkeitsgehalt und "schwemmen" die natürliche Hautbarriere weg. Deswegen ist unser erster SOS-Tipp: Weniger waschen und wenn, dann nur mit sensitiven und pH-neutralen Produkten.
  2. Eine Hautpflege mit Aloe Vera verwenden: Aloe Vera gilt als einer der größten Feuchtigkeitsspender ever. Und die wollen wir unserer Haut ja nun wieder zuführen. Da die Pflanze zu 100 Prozent natürlich ist, können auch keine chemischen Inhaltsstoffe unser eh schon angegriffene Haut noch mehr provozieren. Deswegen empfehlen wir auch ein Produkt mit Aloe Vera, dem keine weiteren "unnatürlichen" Substanzen zugesetzt sind. So zum Beispiel unsere Geheimwaffe, das "Organic Aloe Vera Gel" von Satin Naturel für ca. 20 Euro. Mit Spirulina und Hyaluronsäure pflegt sie intensiv und effektiv, ohne zu fetten. Da Aloe Vera außerdem eine entzündungshemmende und regenerierende Wirkung hat, heilen entstandene Verletzungen im Nu ab und die natürliche Hautbalance wird wieder hergestellt. So kannst du dich mit Aloe Vera jederzeit eincremen, ohne Bedenken zu haben. Wenn das Gel nach dem Eincremen sehr schnell einzieht, wirst du merken, wie viel Feuchtigkeit deiner Haut fehlt. Halte die Routine bei, es wird sich lohnen!
  3. "Original Sorion Creme" auf betroffene Stellen auftragen: Unsere zweite Geheimwaffe in Sachen trockene Haut ist die "Original Sorion Creme" für ca. 15 Euro. Mit Kokos- und Neemöl, welche ebenfalls als große Feuchtigkeitsspender bekannt sind, wird die Creme sogar effektiv gegen Neurodermitis oder Schuppenflechte angewandt. Dank der ayurvedischen Pflanzenextrakte ist dieser Liebling sanft zur Haut und füllt den Feuchtigkeitsgehalt im Nu auf. Die Creme wird von Fachärzten empfohlen – und das zu Recht. Auch diese Creme kannst du ohne Bedenken auf deine Haut auftragen und regelmäßig eincremen. Du glaubst uns nicht? Schau doch mal in die über 800 durchweg positiven Bewertungen rein. 

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Verwendete Quellen: medipharma.de, optiderm.de, netdoktor.de

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