Skinny Fat: Was bedeutet das und was kann ich dagegen tun?

Jeder hat den Begriff „Skinny Fat“ gehört, doch was steckt eigentlich hinter dieser Bezeichnung? Wir klären euch auf.

Was bedeutet Skinny Fat?

Der Begriff Skinny Fat setzt sich aus zwei englischen Worten zusammen: skinny für dünn und fat für dick. Zwei Wörter, die gegensätzlicher nicht sein könnten und doch gibt es Menschen, die eine Skinny Fat-Figur haben. 

Skinny Fat: Was ist das genau?

Jetzt haben wir schon mal den Begriff geklärt, doch wie macht sich Skinny Fat bemerkbar? Es ist die Rede von Skinny Fat, wenn der Mensch zwar schlank ist, dennoch Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte, Po und Beinen sichtbar sind. Trotz häufigen Trainings wirken meist diejenigen, die von Skinny Fat betroffen sind, eher untrainiert. Grund dafür ist der erhöhte Körperfettanteil. Die Muskelmasse ist eher gering, das Hautgewebe ist geschwächt und daher neigt die Haut zur Cellulite-Bildung. Der Body Mass Index (BMI) hält sich eher im niedrigeren Bereich und nichtsdestotrotz ist der Anteil des Körperfettes zu hoch. Der Körper wirkt sehr schlank und dennoch kann der erhöhte Körperfettanteil tatsächlich die Gesundheit gefährden. Denn das Körperfett kann das wichtigste Organ, unser Herz und den Kreislauf stark belasten. 

Was kann ich gegen Skinny Fat tun?

Wer unter Skinny Fat „leidet“, sollte die Finger von Crash-Diäten unbedingt lassen. Diese gefährlichen Diäten bewirken nämlich eher das Gegenteil und sorgen so für den bekannten Jojo-Effekt. Denn wer hungert, der riskiert den extrem Abbau der Muskelmasse, was in diesem Fall alles andere als förderlich ist. Durch den Jojo-Effekt wird am Ende der Körper mehr Fett abspeichern.

Wie kann ich Skinny Fat vermeiden?

Abgesehen von den Genen, die euren Körperbautypen bestimmen, gibt es da auch fiese Fallen aus der Lebensmittel-Industrie. Fast-Food ist der Endgegner und sollte unbedingt gemieden werden, sofern ihr euch vom Skinny Fat fernhalten wollt. Mikrowellen-Essen, wie Lasagne oder leckere Aufläufe, die innerhalb von drei Minuten fertig sind, Soft-Drinks, Säfte die versteckten Zucker entgalten, Weißbrot, Müsli oder Joghurt sind sehr große Fallen! Achtet einfach beim Kauf hinten auf die Zutaten. Auch Bio-Produkte oder Fuchtjoghurt enthalten meist entweder Zucker, Rohrzucker. Auch Glucose, Maltrodextrin, Maltose oder Dextrose gehören zum Zuckerzusatz. 

Kann Skinny Fat einen Einfluss auf meine Gesundheit haben? 

Die Frage lässt sich schwer mit einer richtigen Antwort erklären. In der Regel hat alles seine Grenzen. Wer sich runterhungert, sollte wissen, dass das nicht der richtige Weg ist, um an seine Traumfigur zu kommen. Die Organe werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Im schlimmsten Fall kann das wirklich gesundheitlich zu Problemen führen. Diejeneigen, die vom „Skinny Fat“ betroffen sind, haben einen zu hohen Körperfettanteil. Dieses Fett verlagert sich dann häufig am Bauch und an den Beinen. Das tiefliegende Bauchfett wird leider oft mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung in Verbindung gebracht. Auch Diabetes Typ 2 kann dadurch schneller auftreten.

Diejenigen, die unter Skinny Fat leiden, ernähren sich in der Regel nicht gesund und haben eher einen ungesunden Lebensstil. Der Speiseplan ist sehr zucker- und alkohollastig. Frische Lebensmittel und selbstgekochtes Essen sollte in den Alltag öfter eingeplant werden. Wir empfehlen: Eiweißhaltige Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Fisch oder Hühnchen. Wer sich vegetarisch oder vegan ernähren möchte, dem empfehlen wir unbedingt das vegane Schnitzel von Vivera oder auch die Fischstäbchen. Wir sind begeistert und können euch beides ans Herz legen. Zuckerhaltige Getränke sollten durch Tee und Wasser ersetzt werden. 

Richtige Ernährung gegen Skinny Fat

Bei Skinny Fat können wir nur eine Ernährungsumstellung empfehlen, die langfristig beibehalten werden sollte, um dem Ziel der Körperfett-Reduzieren näher zu kommen. Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O für einen gesunden Körper. Daher solltet auf eurem Ernährungsplan frisches Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Fleisch und nur gesunde Fette wiederfinden. Wer 

Doch bevor ihr euch an den Ernährungs- und Trainingsplan setzt, solltet ihr über euren Körperbautyp im Klaren sein. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Körperbautypen: Ectomorph, Mesomorph und Endomorph. Sprecht mit einem professionellen Trainer, der gemeinsam mit euch einen Plan erstellt, der auf euren Körper und eure Bedürfnisse abgestimmt ist.

Das sind die typischen Merkmale für den Körperbau Ectomorph

  1. Der Körperbau ist eher zierlich 
  2. Dünne, lange Gliedmaßen 
  3. Kleine Gelenke
  4. Die Schulterpartie ist schmal. 
  5. Der Bauch ist in den meisten Fällen flach
  6. Die Brust ist flach 
  7. Hat einen schnellen Stoffwechsel
  8. Wenig Muskelmasse
  9. Kann kaum an Gewicht zunehmen

Das sind die typischen Merkmale für den Körperbau Mesomorph

  1. Definierte Muskeln
  2. Athletischer Körperbau
  3. Eher rechteckige Körperform
  4. Weniger Probleme mit gewünschtem Muskelaufbau
  5. Auch weniger Probleme mit Fettabbau
  6. Große Knochenstruktur
  7. Beste Voraussetzung für Kraftsport

Das sind die typischen Merkmale für den Körperbau Endomorph

  1. Körper baut sowohl Muskeln als auch Fett schnell an 
  2. Hat eine kleinere Körperstruktur
  3. Starke Muskeln, besonders in den Oberschenkeln
  4. Langsamer Stoffwechsel
  5. verliert nur erschwert an Gewicht
  6. Keine gut definierten Muskeln

Sport hilft gegen Skinny Fat

Wer viel trainiert, sollte auch viel essen! Euer Körper benötigt die Energie, die er durch die Lebensmittel gewinnt, um Muskeln aufzubauen. Wenn ihr während des Trainings auf Essen verzichtet, tut ihr euch keinen gefallen damit! Streicht den Satz: Je weniger Kalorien, desto besser unbedingt aus eurem Kopf! Wenn der Kaloriendefizit zu groß ist, baut ihr an Muskeln ab und das gesamte schweißtreibende Training war umsonst. Wir empfehlen euch zwei Mal die Woche ein Cardiotraining durchzuführen. Entweder im Fitnessstudio auf dem Crosstrainer, Laufband oder Stepper – oder in der freien Natur beim Joggen. So trainiert ihr eure Ausdauer und verbrennt sehr schnell, sehr viele Kalorien. Einmal die Woche solltet ihr dann aber eure Muskeln trainieren. Wer denkt, dass man nur beim Ausdauer-Training Fett verliert, der irrt sich. Auch beim Muskelaufbau verbrennt euer Körper sehr viel Fett. 

Kleiner Tipp: Wer sich täglich auf die Waage stellt und hofft, dass das Gewicht runter geht, sollte diese Routine unbedingt streichen. Muskeln wiegen mehr als Fett. Lasst euch davon nicht beirren! Außerdem ist es einfach gesünder fit auszusehen, als dünn: Strong is beautiful! 

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