Propolis: Das natürliche Allheilmittel

Propolis ist das natürliche Antibiotikum, was schon vor mehreren Jahrhunderten von den Ägyptern genutzt wurde und auch heute noch seine Daseinsberechtigung in der Homöopathie hat. Der Kittharz, der von den Bienen zum Schutze des Bienenstocks vor Keimen und Pilzen und zum Abdichten verwendet wird, ist ein echter Alleskönner. Wir verraten euch hier, warum Propolis bei vielen Krankheiten hilft, eine schöne Haut macht, die Abwehrkräfte stärkt und sogar vor Herpes vorbeugen kann.

Propolis gibt es in verschiedenen Konsistenzen: Vom granulierten Zustand bis zur flüssigen Form.

Propolis gibt es in verschiedenen Konsistenzen: Vom granulierten Zustand bis zur flüssigen Form.

Propolis ist der Kittharz der Bienen, die ihn im Bienenstock als natürliches Desinfektionsmittel und zur Mumifizierung von getöteten Eindringlingen nutzen. Schon die Ägypter nutzen früher Propolis-Tinkturen, um Tote zu mumifizieren. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Propolis dichtet ab und macht Dinge luftundurchlässig. Dank wertvoller Inhaltsstoffe wie Zink, Eisen, Kupfer und Vitamin B und E unterstützt Propolis als natürliches Antibiotikum nicht nur eine schnelle Wundheilung, sondern desinfiziert auch in solch hohem Maße, dass es zu keinen Nebenwirkungen kommen kann.

Wie wird Propolis verwendet?

Die Anwendung von Propolis kann in verschiedensten Formen erfolgen. Ob als Propolis-Tinktur, als Salbe, Creme oder in Tablettenform: Für fast jedes physische Problem gibt es die passende Propolis-Lösung. Als Salbe hilft Propolis mild, aber effektiv bei unreiner Haut und Akne. In Apotheken könnt ihr Propolis-Salben bequem kaufen, oder sie zuhause sogar selbst herstellen. Da die Wirkstoffe von Propolis Pilze und Bakterien radikal abtöten, ist es außerdem als Creme ein beliebtes Mittel bei Herpes. Die betroffene Stelle muss einfach mehrmals täglich mit einer Propolis-Tinktur oder einer –creme abgetupft werden, so heilen die Bläschen schnell ab. Auch vorbeugend darf zu Propolis gegriffen werden.

Bei welchen Problemen hilft Propolis?

Viele Hausärzte greifen zuerst zu bewährten pharmazeutrischen Medikamenten, anstatt auf natürliche Medikamente zurückzugreifen, um Krankheitsbilder zu behandeln. Dabei zeigten etliche Studien bereits, dass Wunden, die mit einer Propolistinktur bestrichen wurden, wesentlich schneller und schöner heilten, als unbehandelte Wunden.

Propolis wird außerdem bei Entzündungen wie z.B. bei Zahnfleischentzündungen, Mandelentzündung, bei Halsschmerzen, Sehnenscheidentzündung, aber auch bei Grippe, Ausfluss, Asthma oder bei Hämorrhoiden angewendet.

Propolis: 100 % resistent gegenüber Bakterien

Der absolute Vorteil von Propolis ist, dass kein Keim eine Resistenz gegen Propolis aufbauen kann, da Propolis mindestens 30 Substanzen besitzt, die antimikrobiell wirken. Ein Keim kann allerdings nur gegen maximal neun Substanzen Resistenzen bilden und stellt deshalb niemals eine Gefahr für Propolis dar. Einen Nachteil hat Propolis allerdings auch: Es ist verhältnismäßig teuer in der Beschaffung (100 ml kosten um die 60 Euro) und schmeckt pur sehr bitter. Allerdings lässt es sich z.B. vor der Einnahme mit Honig vermischen.