5 No-Gos für Problemhaut im Sommer

- Wenn die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigt und das Thermometer höher und höher klettert, gibt es keinen Zweifel mehr: Der Sommer ist da! Endlich wieder kurze Kleider ohne Strumpfhose tragen und der Haut ein paar Sonnenstrahlen gönnen. Doch was, wenn Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis der Haut Probleme bereiten? Hautkrankheiten müssen keine Spaßbremse im Sommer sein, wenn ihr diese fünf No-Gos beachtet.

Leicht bekleidete Frau blickt in die Kamera

Sommerhaut hat ganz spezielle Bedürfnisse

No-Go 1: Die falsche Pflege benutzen

Im Winter setzen die kalten Temperaturen draußen und die trockene Heizungsluft drinnen der Haut zu. Da ist eine reichhaltige Creme genau das Richtige, um die Haut zu schützen. Im Sommer sind andere Produkte gefragt, weil die Haut von selbst mehr Fett produziert. Feuchtigkeitsspendende Hydrogele und schnell einziehende Lotionen pflegen die Haut und verleihen gleichzeitig ein angenehm frisches Gefühl, ideal zum Beispiel bei juckenden Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte.

No-Go 2: Auf Sonnenschutz verzichten

Sonnenlicht wirkt anti-entzündlich und kann deshalb Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte lindern. Ungefiltert sollten die UV-Strahlen jedoch nicht auf die Haut treffen: Sonnenschutz ist im Sommer insbesondere bei Hautproblemen unerlässlich. Mindestens eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 großzügig auf alle unbedeckten Hautstellen auftragen und den Schutz regelmäßig auffrischen. Eine Sonnenmilch mit möglichst wenigen Duft- und Konservierungsstoffen tut der Haut besonders gut.

No-Go 3: Ins Solarium gehen

Wenn Sonne bei Akne, Psoriasis und Neurodermitis wohltuend ist, hilft auch ein Besuch im Sonnenstudio, oder? Falsch! Im Solarium kommen nur künstliche UV-Strahlen zum Einsatz, welche der Gesundheit schaden. Wer seiner Hautkrankheit mit einer Lichttherapie einen Gefallen tun möchte, sollte bei seinem Hautarzt Informationen und Hilfe einholen. Eine solche Therapie lässt sich ausschließlich mit medizinischen UV-Lampen kommen durchführen.

No-Go 4: Falsche Kleidung tragen

Enge Kleidung ist sexy. Wenn sie aus Kunstfasern wie Polyester gefertigt ist, kommt die Haut bei heißem Wetter jedoch viel leichter ins Schwitzen. Ohnehin gereizte Haut juckt und schuppt dann noch stärker. Daher besser lockere Kleidung aus natürlichen Materialien tragen: Die Haut kann atmen und wird nicht unnötig gereizt. Wie gut, dass luftige Sommerkleider in der warmen Jahreszeit zu allen Anlässen passen. Kurze Sommerkleidung ist übrigens selbst bei Schuppenflechte und Neurodermitis kein No-Go: Solange ihr euch in eurer Haut wohlfühlt und den Sonnenschutz nicht vergesst, dürft ihr tragen, was ihr möchtet!

Frau steht in der Sonne mit nach oben gestreckten Armen

Lockere, weite Kleidung mag gestresste Sommerhaut besonders gerne

No-Go 5: Unbedacht ans Meer und ins Freibad

Ähnlich wie Sonnenstrahlen tut auch Salzwasser der gereizten Haut gut. Ein Bad im Meer kann Hautschuppen lösen und Patienten mit Schuppenflechte ein verbessertes Hautbild bescheren. Deshalb stellt eine Badekur am Toten Meer auch eine gute Ergänzung zur medikamentösen Behandlung von Schuppenflechte dar. In schweren Krankheitsfällen helfen häufig nur noch hochwirksame Biologika mit Wirkstoffen wie Secukinumab. Im Freibad dagegen lauern weniger gesunde Stoffe im Wasser: Chlor und andere Chemikalien können die Haut austrocknen und zu Juckreiz führen. Nach dem Schwimmen deshalb duschen und die Haut vorsichtig trocken tupfen. Anschließend Feuchtigkeitspflege auftragen oder erneut Sonnencreme, wenn ein weiteres Sonnenbad folgt.