3. Juli 2020
Hochwertige Kosmetikprodukte – darauf kommt es beim Kauf an!

Hochwertige Kosmetikprodukte – darauf kommt es beim Kauf an!

Hochwertige Kosmetik gibt es sowohl in Apotheken als auch Drogerien. Wir klären auf, welche Inhaltsstoffe es zu meiden gilt und welche Vorteile mit Apothekenkosmetik einhergehen.

Frauenhände mit Beautycreme
© Pixabay

Kosmetik aus der Apotheke ist beliebt, weil sie für Qualität steht und für anspruchsvolle und besonders sensible Haut geeignet ist. Hinzu kommt, dass in der Regel auf reizende Inhaltsstoffe verzichtet wird und seltener Hautirritationen zu erwarten sind. Der oftmals höhere Preis rechtfertigt sich mit erhöhter Wirksamkeit und Ergiebigkeit.

Sparpotenzial können sich Befürworter der Apothekenkosmetik inzwischen mit Online-Apotheken zunutze machen. Dort sind beliebte Marken ebenso erhältlich, nicht selten aber deutlich günstiger, weil die Beratungskosten durch ausgebildetes Personal entfallen. Als Beispiel dienen die Produkte der von Dermatologen empfohlenen Marke La Roche-Posay, welche sich seit mehr als 40 Jahren der Entwicklung von Kosmetik für empfindliche Haut widmet. Stammen die Pflegeprodukte von La Roche-Posay aus einer Online-Apotheke wie etwa Volksversand, profitieren Kunden nicht selten von Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller sowie kostenloser Lieferung. Die Ersparnis im Vergleich zu stationären Apotheken ist generell nicht zu unterschätzen. Wer bereits Lieblingsprodukte für sich entdeckt hat und eine professionelle Beratung die Eignung für die individuellen Ansprüche der Haut bestätigt, ist der Internetkauf eine attraktive Alternative. Eine weitere Option ist Kosmetik aus der Drogerie. Auch dort sind hochwertige Produkte Teil des Sortiments. Häufig zu deutlich niedrigeren Preisen.

Gut zu wissen: Hinter den Marken der exklusiven Apothekenkosmetik stehen oft große Konzerne. La Roche-Posay oder Vichy gehören beispielsweise zu L’Oréal und Eucerin zu Beiersdorf.

Starke Hersteller für gesunde Haut

Kosmetik wird von vielen Marken als Lifestyle-Produkt vermarktet. Bunte Verpackungen, raffinierte Werbeslogans sowie Influencer als Gesicht von Artikelserien und schon steigen die Erlöse. Was oft fehlt, sind lösungsorientierte Produkte, die der Kundschaft tatsächlichen Mehrwert bieten und nicht nur hübsch aussehen. Anders verhält es sich bei vielen Herstellern, die ihr Angebot in Apotheken präsentieren. Darunter die bereits erwähnte Marke La Roche-Posay, die meist empfohlene Marke von Dermatologen. Das Sortiment reicht von Gesichts- und Haarpflege über Sonnenschutz bis zu besonders schonenden Produkten für Babys. Ob normale Haut, Neurodermitis, Pigmentflecken, unreine oder gereizte Haut – für jedes Problem sind individuelle Produkte erhältlich. Sogar für die begleitende Hautpflege während und nach Krebstherapien, die oft mit erheblichen Hautnebenwirkungen verbunden sind, macht sich La Roche-Posay stark.

Der Vorteil derartiger Apothekenkosmetik besteht darin, dass sie auf die besonderen Anforderungen der pathologischen Hauttypen abzielt und seltener mit negativen Hautreaktionen verbunden ist als minderwertige Alternativprodukte zum Dumpingpreis. Hinzu kommt, dass sich Kosmetik aus der Apotheke auf die wichtigsten Inhaltsstoffe beschränkt. Auf unnötigen Schnickschnack wird verzichtet. Dass diese Reduzierung auf das Wesentliche mit einer Einschränkung der Wirksamkeit einhergeht, ist ein Trugschluss. Das Gegenteil ist der Fall. Darüber hinaus punktet die Apotheke mit der Kompetenz der Apotheker. Fachkräfte mit Spezialisierung auf kosmetische Angebote können Verbraucher optimal beraten und exakt die Produkte empfehlen, die dem persönlichen Bedarf gerecht werden.

Vorsicht vor potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen

Der Anspruch an Kosmetik ist hoch und dennoch ist oft der Preis bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend. Fest steht, dass es reichlich Negativbeispiele gibt. Umso mehr lohnt sich ein kritischer Blick auf die Inhaltsstoffe, um tatsächlich unbedenkliche Pflegeprodukte mit hoher Qualität zu finden. Für einen Einblick in die lange Liste potenziell schädlicher Stoffe haben wir einige Kauftipps arrangiert:

Mineralöl in Lippenstift und Lippenpflegeprodukten

Lippenstift kommt nicht nur mit unseren Lippen in Kontakt. Das Kosmetikprodukt wird beim Trinken und Essen auch direkt verschluckt. Es gelangt also unmittelbar in den Körper. Lippenstifte, die Mineralöl enthalten, sind diesbezüglich besonders kritisch zu bewerten. Die Substanzen können sich beispielsweise in Lymphknoten anreichern und krebserregende Bestandteile enthalten. Wer die Wahl hat, verzichtet auf derartige Kosmetik. Unter anderem versteckt sich hinter Begriffen wie Paraffin, Ceresin und Petrolatum Mineralöl.

Parabene – hormonelle Wirksamkeit

Parabene kommen in einer Vielzahl Pflegeprodukten vor. Ob Shampoo, Cremes oder Deo. Das Problem an diesem Inhaltsstoff: Er kann hormonelle Auswirkungen haben und negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen. Auch der Verdacht der Beteiligung von Parabenen an Brustkrebs und Entwicklungsstörungen der Nerven sollte Anlass genug sein, diesen Stoff zu meiden. Synonyme sind hier unter anderem Methylparaben, Ethylparaben und Propylparaben.

Polyethylenglycol (PEG)

Polyethylenglycol kann die Barrierefunktion der Haut verschlechtern, wodurch Schadstoffe leichtes Spiel haben. Diese dringen schneller ein und können im Organismus negative Folgen auslösen. Hinzu kommt das allergieauslösende Potenzial von PEG und dessen Umweltschädigung. Polyethylenglycol ist schließlich schwer abbaubar und belastet das Ökosystem erheblich.

Silikone

Ob Phenyl Methicone, Cyclomethicone, Dimethicone oder Polysiloxane: Es gibt zahlreiche Synonyme für Silikone, was die Entschlüsselung der Zusammensetzung von Kosmetik erschwert. Endungen mit -xane und -cone deuten auf den Inhaltsstoff hin. „Alle Silikone die mit -cone enden, überpflegen eher, anstatt einen wirklich verschönernden Effekt zu erzielen“, erklärt das Nachhaltigkeitsportal Utopia in einem Beitrag über Dimethicone.

Silikone sind eine Verbindung aus Silizium und Sauerstoff. Die Werbung verspricht glatte Haut und Hilfe bei Hauttrockenheit sowie Falten. Allerdings können Silikone derartige Effekte lediglich oberflächlich erzielen. Silikone tragen nicht zur Hautregeneration bei. Stattdessen kann eine regelmäßige Anwendung dieses Inhaltsstoffs die feuchtigkeitsausgleichende Fähigkeit der Haut schmälern. Es kommt zum Feuchtigkeitsstau, welcher wiederum Hauttrockenheit hervorgerufen kann.

Fazit

Ob Kosmetik aus der Drogerie oder der Apotheke die bessere Wahl ist, wird auch in Zukunft Diskussionsstoff liefern. Die Tatsache, dass es aufgrund der höheren Wirkstoffkonzentration in Apothekenkosmetik zu einer effizienten Verschmelzung von medizinischer Wirksamkeit und kosmetischen Effekten kommt, rückt den häufig höheren Preis gegenüber Drogerieprodukten in ein anderes Licht. Exklusive Kosmetikprodukte sind nicht selten ergiebiger und effektiver, was die Anschaffungskosten relativiert. Zudem genießt man gerade in einer Apotheke eine auf fachmännischer Expertise gegründete Beratungsleistung, wenn es um Problemhaut geht.

 

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