Hautveränderungen beim Älterwerden ? Die besten Anti-Aging-Tipps

Schlechte Neuigkeiten: (Noch) gibt es keine Zeitmaschinen. Wer aber beim morgendlichen Blick in den Spiegel mit dem eigenen Alter hadert, wünscht sich nicht selten ein Jahrzehnt in die Vergangenheit zurück. Waren Hautunreinheiten zu Teenagerzeiten das einzige Problem, verändert sich die Haut spätestens ab Mitte zwanzig langsam aber stetig. Kleine Fältchen und Besenreißer sind erste Vorboten des Älterwerdens. Damit unsere Haut auch dann noch ihr strahlendes Äußeres behält, dürfen ein paar Anti-Aging-Tipps im Beautycase nicht fehlen.

Gesichtspflege an die Bedürfnisse der Haut anpassen

Täglich folgen die meisten Frauen schon kurz nach dem Aufstehen einem klaren Plan: Hautpflege gehört zum Aufstehen genau wie Zähneputzen und Frisieren. Auch in Sachen Anti-Aging kann die Auswahl passender Pflegeprodukte die Spuren des Älterwerdens abmildern und den fortschreitenden Alterungsprozess sogar etwas verlangsamen. Grundsätzlich empfehlen Beauty-Experten vier verschiedene Produkte für die Gesichtspflege:

• Tagescreme,
• Nachtcreme,
• Serum,
• sowie Lippen- und Augenpflege.

Schon hieran wird erkennbar: Die Bedürfnisse der Gesichtshaut sind nicht immer gleich. Über Nacht benötigt sie andere Inhaltsstoffe als tagsüber und sogar einzelne Gesichtszonen müssen ganz individuell versorgt werden. So ist die dünne Haut um die Augen beispielsweise sehr viel empfindlicher als andere Stellen des Gesichts. Kein Wunder, dass sich kleine Lachfältchen hier besonders früh zeigen können. Es gilt also, vier verschiedene Produkte zu wählen, die gut zur eigenen Haut passen und sie nicht belasten. Und gibt es kein Serum, ist auch eine Anti-Aging-Creme eine gute Idee.

Hier aber entsteht häufig ein Problem. Was in Drogerien und Parfümerien als wirkungsvolle Hautpflege angepriesen wird, steckt häufig voller Chemie. Sie trocknet die Haut aus, macht sie reizbarer und führt letztlich dazu, dass der Zahn der Zeit noch kräftiger an und nagen kann. Zu Naturkosmetik zu greifen, ist daher die sinnvollste Alternative, denn hier sparen sich Hersteller alles, was nicht aus der Natur kommt und achten auf eine sinnvolle Zusammenstellung der Inhaltsstoffe.

Damit Hautpflege ihre erwünschte Anti-Aging-Wirkung entfalten kann, muss sie so gut wie nur möglich zu den Bedürfnissen der Gesichtshaut passen. Es liegt auf der Hand, dass Frauen mit fettiger Haut andere Produkte benötigen als solche, die eher trockene Haut oder Mischhaut haben. Wer trockene Haut mit Produkten für fettige Haut pflegt, entzieht ihr Feuchtigkeit: Hallo Falten! Der Hauttyp also ist entscheidend für die richtige Wahl. Wer nicht genau weiß, zu welchem Typ die eigene Gesichtshaut gehört, findet bei toskana-naturkosmetik.com einen entsprechenden Test und bekommt am Schluss dazu passende Pflegeprodukte vorgeschlagen.

Regelmäßig die Gesichtsmuskeln trainieren

Insgesamt 26 Gesichtsmuskeln haben wir. Acht davon sorgen dafür, dass wir uns auch durch Mimik verständigen können. Sie heben unsere Mundwinkel, wenn wir uns freuen und legen unsere Stirn in Falten, wenn wir wütend sind. Abgesehen davon können unsere Gesichtsmuskeln jedoch noch mehr. Das beweist vor allem Gesichtsgymnastik, bei der die einzelnen Muskeln ganz gezielt bewegt und beansprucht werden. Es gibt eine große Auswahl an Übungen, die gegen kleinere Makel helfen sollen und darüber hinaus weitere positive Effekte entfalten. So regt regelmäßige Gesichtsgymnastik auch die Durchblutung der Haut an und schenkt einen frischeren Teint. Auch die Straffung der Haut ist eine mögliche Folge regelmäßiger Übung. Daher gilt Gesichtsgymnastik als sanfte Anti-Aging Methode, die darüber hinaus sogar vollkommen kostenlos ist.

Und wer sich bereits mit Gymnastik oberhalb des Halses auskennt, dürfte sich vielleicht für Gesichtsmassagen interessieren. Hier wird – wie auch bei Gesichtsgymnastik – die Hautdurchblutung angeregt. Zudem entspannen sich die Gesichtsmuskeln und kleine Mimikfältchen rund um Lippen oder auch Augen können sich glätten. Eine Gesichtsmassage sollte nur mit sauberen Fingern und der eigenen Tagescreme durchgeführt werden, sonst drohen Irritationen und Hautunreinheiten. Auch zu häufiges Massieren ist nicht empfehlenswert, denn hier kommt es unter Umständen zu einem Gewöhnungseffekt.

Immer wieder Sonnenschutz

Einer der größten Feinde jugendlich wirkender Haut ist UV-Strahlung. Und auch wenn die Sonne im Sommer noch so schön vom Himmel strahlt, sollte sie mit Vorsicht genossen werden. nicht nur Sonnenbrand, sondern auch zu starke Sonnenbestrahlung schädigen die Haut und lassen Fältchen entstehen. Zu sehen ist das immer wieder bei sehr stark gebräunten Menschen, die häufig ins Solarium gehen: Irgendwann wirkt die Haut fast so wie gegerbtes Leder.

Eine Pflege mit hohem Lichtschutzfaktor für das Gesicht und den restlichen Körper ist daher das absolute Sommer-Must-Have. LSF50 wählen viele Frauen oft nicht, weil sie fürchten, damit nicht schnell genug braun zu werden. Das aber ist ein Mythos, denn ein hoher Lichtschutzfaktor lässt uns dennoch braun werden und kann sogar dafür sorgen, dass die Sommerbräune länger anhält. Regelmäßige Pausen im Schatten, vielleicht ein schöner Sonnenhut und Sonnencreme helfen dabei, die Strahlung im Zaum zu halten. Und wer gerne schnell braun werden will, versucht es am besten mit Selbstbräuner oder auch Spray-Tan.

Gegen die klassische "Büroblässe" im Sommer hilft außerdem auch Betakarotin. Viele Selbstbräuner enthalten diesen Stoff, der sich allerdings auch über die Nahrung aufnehmen lässt. Nahrungsergänzungsmittel oder auch Karottensalat, Karottensaft oder gedünstete Möhren zur Pasta versorgen uns mit dem Stoff und polieren den fahlen Teint nach einiger Zeit ganz ohne Sonne auf.