5 Tipps gegen Neurodermitis: So wird es leichter!

5 Tipps gegen Neurodermitis: So wird es leichter!

Eine Neurodermitis verschlechtert sich in Schüben. Die Hauterkrankung ist chronisch, immer vorhanden, fühlt sich aber nicht immer gleich stark an. Es ist wichtig, die einzelnen Phasen zu erkennen und so zu handeln, dass eine Besserung eintritt.

Nackter Hals von einer Frau
© Pexels
Hier kommen die 5 Tipps gegen Neurodermitis.

Das Portal Hautstark bietet entsprechende Hilfsmittel bei Neurodermitis und hilft dir dabei, in jeder Phase oder bei einem Schub zu wissen, was du jetzt unternehmen kannst.

Die 5 besten Tipps und Tricks gegen Neurodermitis findest du hier in diesem Artikel. Erfahre jetzt, mit welchen Hilfsmitteln und Verhaltensweisen du deine Beschwerden lindern kannst.

#1 - Konsequent auf die richtige Hautpflege setzen

Die richtige Hautpflege ist bei Neurodermitis wohl der wichtigste Schlüssel, damit es nicht zu einem neuen Schub kommt. Vor allem im Winter bei trockener Heizungsluft kann die so austrocknende Haut zu neuen Schüben neigen, die sehr unangenehm für alle Betroffenen sind.

Nimm deine Hautpflege ernst, vernachlässige sie nicht und achte soweit wie nur möglich darauf, dass die Haut täglich und ganz besonders nach dem Duschen und Baden gepflegt wird. Ohne die passende Hautpflege wird es meist noch sehr viel unangenehmer, sodass die Haut hier nicht vernachlässigt werden sollte. Schenke ihr Zeit und Geduld, damit der Juckreiz nachlässt und die trockenen Stellen und Ekzeme behandelt werden können.

#2 - Ausschließlich Produkte für empfindliche Haut nutzen

Bei trockener, juckender und sehr empfindlicher Haut hat sich beispielsweise eine Behandlung mit Urea als wirksam bewiesen. Spezielle Salben mit dem Harnstoff helfen vielen Betroffenen dabei, die Haut zu verbessern und spenden zusätzliche Feuchtigkeit.

Grundsätzlich sollte nicht viel mit Produkten herumexperimentiert werden. Es ist sehr wichtig, dass nur hochwertige Produkte verwendet werden, die speziell für empfindliche Haut geeignet sind und die dafür gedacht sind, sehr viel Feuchtigkeit zu spenden.

#3 - Hausmittel gegen den Juckreiz nutzen

Wer von Neurodermitis betroffen ist, weiß vor allem eines: Der Juckreiz kann regelrecht unerträglich sein und es ist dann wirklich sehr schwer, die jeweiligen Körperstellen nicht zu kratzen. Natürlich wird alles durch das Kratzen nur noch schlimmer, sodass es zum einen wichtig ist, möglichst nicht zu kratzen und zum anderen, gekonnt Hausmittel gegen den Juckreiz zu verwenden.

Es gibt einige wirklich hilfreiche Hausmittel, die in deinem Vorratsschrank nicht fehlen sollten, um den Juckreiz einerseits zu verbessern und die Haut auf der anderen Seite so gut wie nur möglich zu beruhigen:

  • Das Gel der Aloe-Vera-Pflanze: Einfach auf die betroffenen Hautstellen streichen. Das Gel ist fertig erhältlich oder wird aus den Blättern der Pflanze geholt, falls eine solche griffbereit ist. Dafür schneidest du ein Blatt längs auf und verwendest das austretende Gel.

  • Das Bad der Kleopatra: Lege dich in ein Vollbad und gebe anstelle klassischer Zusätze 100 ml Olivenöl und 1 Liter Milch mit dazu. Nach dem Bad aber bitte nur ganz leicht abtupfen, damit die Haut die Feuchtigkeit wirklich aufnehmen kann.

  • Kaltgepresstes Kokosöl: Hilft dabei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und lindert stark den Juckreiz. Trage das Öl einfach auf die Haut auf.

  • Nachtkerzenöl und Ringelblumensalbe: Beides beruhigt, spendet Feuchtigkeit und wirkt bis zu einem gewissen Punkt entzündungshemmend. Außerdem unterstützen diese Hausmittel deine Haut dabei, sich wieder zu regenerieren, was natürlich bei der chronischen Hauterkrankung besonders wichtig ist.

#4 - Mehr Entspannung & weniger Schwitzen

Tatsächlich gehören sowohl Stress als auch starkes Schwitzen zu klassischen Auslösern von neuen Schüben bei Neurodermitis. Beides lässt sich nicht immer vermeiden, doch entspannende Übungen und Sportarten wie beispielsweise Yoga können bei Neurodermitis entsprechend helfen. Achte gerade bei hohen Temperaturen auf atmungsaktive, luftige Kleidung, die dazu beiträgt, dass du nicht noch stärker schwitzt.

#5 - Die Ernährung überprüfen

Sehr viele Betroffene stellen fest, dass der Verzehr oder Konsum von bestimmten Lebensmitteln und Getränken die Neurodermitis stark verschlechtert. Es ist nicht möglich, hier ganz allgemeingültige Aussagen zu treffen, da nicht alle Erkrankten gleich auf die jeweiligen Lebensmittel verzichten. Oft werden aber Reaktionen bei Weizen, Alkohol, Milchprodukten, Nüssen, Kaffee und bei schwarzem Tee festgestellt.

Hier gilt es, selbst zu überprüfen, ob du von einer Reaktion auf diese Lebensmittel betroffen bist. Grundsätzlich hilft es sehr, sich gesund zu ernähren und auf große Mengen Weizen und Milchprodukte zu verzichten.

Die meisten Betroffenen merken schnell, ob etwas nicht stimmt. Da bestehende Allergien die Neigung zur Neurodermitis verstärken und hier besonders unangenehme Verbindungen auftreten, ist es wichtig, auf die Ernährung und die Lebensweise zu achten.

Lebensmittel und Getränke, wie die zuvor genannten, können Entzündungen auslösen und wirken sich daher ganz besonders negativ auf Menschen aus, die ohnehin schon mit Neurodermitis zu kämpfen haben. Außerdem ist zu beachten, dass Neurodermitis vererbbar ist, die Gene jedoch nicht immer Schuld sind.

Nur ein letzter Tipp: Es kann oft helfen, ein Tagebuch zu führen und festzuhalten, welche Auslöser es vielleicht für einen neuen Schub der Krankheit gab. Auf diese Weise können diese Auslöser in Zukunft besser vermieden werden, was im besten Fall zu einer starken Verbesserung der eigenen Haut führt.

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