14 Fakten rund um die Allergien-Sensibilisierung

14 Fakten rund um die Allergie Sensibilisierung

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Was ist eine Allergie?

Allergie-Sensibilisierung: Wie funktioniert sie und bei welchen Allergien wird sie angewendet. Immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern leiden unter Allergien. Rund ein Drittel der Deutschen leidet laut des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) an einer allergischen Erkrankung. Und immer mehr denken über eine Hyposensibilisierung nach, um Laufnase und Atemnot endlich loszuwerden. Doch wie funktioniert so eine Behandlung eigentlich? Und für wen ist sie geeignet?

Wenn ihr auch gegen Blüten- oder Gräserpollen allergisch seid, habt ihr in den Frühlings- und Sommermonaten nichts zu lachen. Laufnase und Augenbrennen können uns auch den schönsten Ausflug ins Grüne vermiesen. Blütenpollen gehören zusammen mit Tierhaaren und Hausstaubmilben zu den Stoffen, die am häufigsten eine Allergie auslösen. Das Gemeine: Gerade Pollen und Hausstaub können wir nicht vollkommen ausweichen ? die einfachste und effektivste Methode, um eine allergische Reaktion zu vermeiden. Das Gute: Gerade bei diesen Fällen kann eine Allergie Sensibilisierung (auch "spezifische Immuntherapie"oder "Allergieimpfung") helfen. Die Kosten für die Behandlung übernimmt in der Regel die Krankenkasse.

Wenn ihr unter einer Allergie leidet, reagiert euer Immunsystem auf bestimmte körperfremde Umweltstoffe (die sogenannten Allergene) mit einer heftigen Abwehrreaktion. Das Fiese: Blütenpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und Nahrungsmittel sind anders als Bakterien und Viren keine Krankheitserreger, die unserer Gesundheit gefährlich werden können, sondern eigentlich ganz harmlose Fremdstoffe, die unser Körper nicht wie Krankheitserreger bekämpfen müsste. Eine allergische Reaktion ist also eine Überreaktion unserer Immunabwehr.

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