Statt Hollywood nun Ossendorf

Einmal im Jahr werden die privaten und die öffentlich-rechtlichen Sender ganz zahm und lieb zueinander. Dann verleihen sie sich gegenseitig den "Deutschen Fernsehpreis". Am Samstag war es mal wieder soweit.

Franz Dinda zeigte dem

Franz Dinda zeigte dem "Deutschen Fernsehpreis" für einen Augenblick, wie Lässigkeit funktioniert (Bild: Colourpress)

Auch wenn dieses Mal nicht Veronica Ferres gewann, blieb in Köln-Ossendorf doch alles beim Alten: Maria Furtwängler erhielt den Preis als beste Darstellerin für den "Tatort". Bei den Herren gewann Matthias Koeberlin für "Tornado - Zorn des Himmels".

In der Kategorie "Beste Unterhaltung" besiegte Stefan Raab mit seiner Samstagabend-Show "Schlag den Raab" Heidi Klum und Hape Kerkeling. Und auch der zynische "Stromberg" konnte sich über zwei Preise freuen: "Beste Sitcom" und "Bestes Buch".

Als es dann zur Ehrung der besten Nachwuchsdarsteller kam, wehte auch in Ossendorf mal wieder frischer Wind: Franz Dinda war lässig und souverän, als er seinen Förderpreis für "Blackout - die Erinnerung ist tödlich" entgegennahm. Und auch seine Krawatte war das Coolste, was der Deutsche Fernsehpreis in diesem Jahr zu bieten hatte ...