Rihanna von Chris Brown verprügelt

Jetzt ist es offiziell: Die geheimnisvolle Frau, die R&B-Star Chris Brown am Abend der Grammys attackierte, war seine Freundin Rihanna. Die Sängerin wurde mit Prellungen an den Schläfen, aufgeplatzter Lippe, blutiger Nase und Bissen an den Armen ins Krankenhaus gebracht.

Rihanna und Chris Brown (Bild: Getty Images)

Die Zeiten sind vorbei: Rihanna und Chris Brown bei einem gemeinsamen Auftritt. Das war bevor Chris Brown ausrastete und Rihanna verprügelte (Bild: Getty Images)

Unfassbar: Wenige Stunden vor dem geplanten gemeinsamen Auftritt des Superstar-Liebespaars ist Chris Brown ausgerastet und hat Rihanna brutal zusammengeschlagen. Die Attacke folgte auf einen Streit im Auto auf dem Heimweg von einer Pre-Grammy-Party in Los Angeles.

Warum sich die beiden gestritten haben, ist nicht bekannt. Allerdings war der Streit so laut, dass aufmerksame Passanten die Polizei riefen. Zu spät: Der 19-jährige Chris Brown war schon geflüchtet. Rihanna wurde mit Prellungen, blutendem Gesicht und Bissspuren am Körper ins Krankenhaus gebracht.

Chris Brown stellte sich der Polizei, kam aber gegen eine Kaution von 50.000 Dollar wieder frei. Peanuts für den mit Doppel-Platin ausgezeichneten Sänger. Rihanna, die Sonntag noch nicht namentlich als Opfer genannt werden wollte, hat Anzeige gegen Chris Brown erstattet - der vermutlich nun ihr Ex-Freund sein dürfte.

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Die Karriere des jungen R&B-Stars dürfte damit erst einmal vorbei sein: Browns Werbepartner Wrigley Gum (Kaugummi) kündigte seinem Testimonial sofort nach Bekanntwerden der Horror-News.

Besonders clever war der Ausraster von Chris Brown generell nicht - seine soften R&B-Songs gewinnen durch diesen Imagewandel zum Frauenschläger nicht gerade an Glaubwürdigkeit. Ironisch an der ganzen Sache: Chris Brown hat selbst erst vor kurzem in Interviews berichtet, dass er als Junge unter Gewaltausbrüchen seines Stiefvaters leiden musste.

Rihanna geht es laut einem Sprecher soweit gut. Sie hat es genau richtig gemacht: Statt sich zu verstecken und den Schläger zu beschützen, wie es doch leider soviele Opfer von häuslicher Gewalt tun, kooperiert sie mit der Polizei von L.A. und zeigt den Täter an.

Der US-Star rückt häusliche Gewalt damit in einen ganz neuen Fokus: Wenn einem sympathischen Superstar wie Rihanna so etwas widerfährt, könnten Hunderte von Frauen, die ebenfalls in gewalttätigen Beziehungen stecken, sich ein Herz fassen und ebenfalls den Schritt wagen, den gewalttätigen Partner anzuzeigen, denn Brutalität ist durch nichts - auch nicht durch einen Streit - zu rechtfertigen!

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