Rihanna, der Joint und die beleidigte Journalistin

- (27. Juni 2013) - Mit Kritik kann Sängerin Rihanna wohl nicht so gut umgehen. Nachdem sie am 22. Juni Fotos auf Instagram teilte, die sie mit zwei riesigen Joints und Feuerzeug in Amsterdam zeigen, führte das zu einem großen medialen Aufschrei. Eine Redakteurin der britischen "Daily Mail" veröffentlichte daraufhin einen Artikel, in dem sie nicht nur die just veröffentlichten Bilder mit Joints verurteilte, sondern zu einem Rundumschlag gegen Rihanna als Pop-Persönlichkeit ausholte. Doch diese Rechnung hatte sie ohne Rihanna gemacht, die dafür bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und ihre Kritiker auf Twitter und Instagram öffentlich zur Rede zu stellen. Erfahrt hier, was passierte!

Rihanna mit Joints

Posing für's Foto oder Realität? Sängerin Rihanna zeigt sich mit zwei überdimensionalen Joints. Ob sie sie auch anzündete, bleibt geheim.

Rihanna greift Journalistin an

"Wenn du kleinen Mädchen ernsthaft mehr helfen willst, als ihre Eltern es tun, dann habe ich hier einen 'schädlichen' Tipp für dich: Sei nicht so amateurhaft mit deinen Artikeln, du hörst dich verbittert an! (...) Dieser Scheiß ist doch kein Journalismus! Das ist kümmerlicher, schludriger, von den Wechseljahren beeinflusster Dreck! (...) Ich wollte nie ein 'Vorbild' sein, also entspann' dich mal! (...) Dass du mich 'schädlich' nennst, war ja noch süß und selbst die 'giftige Pop-Prinzessin' hörte sich ja noch gefällig, aber vielleicht etwas langatmig an. P.S.: Mein erstes Vogue-Cover hatte ich bereits - und zwar im April 2011", postete Rihanna jetzt mitsamt einem Bild der Redakteurin Liz Jones von der "Daily Mail" auf ihrem Instagram-Profil.

So konnte Rihanna mit nur einem Bild plus Statement knapp 8 Millionen Menschen erreichen – 191.000 davon gefiel das Bild mitsamt dem Angriff auf die Journalistin. Doch was war geschehen?

Rihanna twittert sich mit riesigen Joint

Im Rahmen ihrer Welttournee machte Rihanna zusammen mit ihrer Entourage Stopp in Amsterdam. Als bekennender Marihuana-Fan ließ sie sich einen Besuch im Coffee Shop natürlich nicht nehmen. Auf ihre zwei überdimensionalen Joints war die Sängerin offensichtlich so stolz, dass sie ihre zwei Schätzchen der Welt sofort über Instagram präsentieren musste. Beim Rauchen der Joints sieht man Rihanna allerdings nicht. Trotzdem schien das Fass für die Journalistin Liz Jones mit dieser Aktion übergelaufen.

Britische Journalistin verfasst kritischen Artikel

In einem Artikel ließ sie sich über das Bild aus, das Rihanna von sich selbst in der Öffentlichkeit kreiert. Diamanten, die zu einer Zigarette gerollt werden, immer wieder Rihanna beim Kiffen, halbnackt und in eindeutigen Posen, mit Alkohol in der Hand und mit 'gefährlichen' Tattoos wie ihrem Pistolentattoo auf den Rippen: All diese Fotos wurden von der Journalistin als gefährdend für die jugendlichen Fans von Rihanna eingestuft. Ob hinter dem kritischen Artikel eine Fehde zwischen der Journalistin und Rihanna steht, wissen wir nicht. Allerdings haben sich beide bereits zweimal getroffen und kennen sich.

Was meint ihr: Hat Rihanna überreagiert oder ist ihr Angriff auf die Journalistin gerechtfertigt?