Rihanna gewinnt Klage gegen Topshop

Knapp 4 Millionen Euro mehr in der Kasse von Popstar Rihanna. Die Sängerin gewann jetzt einen mehrere Jahre andauernden Rechtsstreit gegen den Modehersteller Topshop. Stein des Anstoßes war der Verkauf eines Tanktops, auf dem eine Paparazzi-Aufnahme von Rihanna zu sehen war. Die Sängerin stimmte der Verwendung des Bildes allerdings nie zu und pochte vor Gericht auf das Recht am eigenen Bild. Mit Erfolg.

Rihanna siegt vor Gericht gegen Topshop

Hat gut Lachen: Rihanna hat vor Gericht ihre Klage gegen Topshop durchsetzen können und bekam Recht.

Rihanna vs. Topshop: Das Tanktop

Schon 2012 hatte Rihanna Topshop vor Gericht gezogen, nachdem dort weiße Tanktops für umgerechnet 29 Euro verkauft wurden, die das Konterfei von Rihanna während ihres Videodrehs zu "We found love" zeigen. Damals argumentierten ihre Anwälte, dass Fans fälschlicherweise denken könnten, dass es sich bei dem T-Shirt um Merchandise handele. Der Verkauf wurde damals gestoppt doch Topshop ging in die Berufung und so traf man sich Anfang 2015 wieder vor Gericht.

Seht hier Rihanna im Video zu "We found Love". Ein Foto aus der Szene in der sie ein Band im Haar trägt, wurde auf das Tanktop gedruckt.

Rihanna vs. Topshop: Das Gerichtsurteil

Und auch diesmal ging Rihanna als Siegerin aus dem Ring. Das Gericht urteilte, dass es sich bei der gedruckten und verkauften Aufnahme auf dem Topshop-Tanktop um eine nicht-autorisierte Paparazzi-Aufnahme handelt und die Sängerin zu keinem Zeitpunkt die Zusage zur Verwendung des Bildes gegeben habe. Fans könnten allerdings denken, dass es sich bei dem Tanktop um ein autorisiertes Produkt von Rihanna handelt. Da dem aber nicht so sei, liegt aus juristischer Sicht eine Irreführung vor, weil die eigene Ware als die eines Dritten ausgegeben werde.

Rihanna We found Love

Das Motiv das für das Tanktop verwendet wurde.

Rechtliches Kuddelmuddel, das jetzt geklärt ist: Rihanna hat Recht bekommen und ein bisschen mehr Geld in die Kassen gespült. Weiter im Programm.