Oscars 2018: Termine, Regeln, Favoriten

Bis zu den Oscars 2018 ist es noch eine Weile hin: Doch schon jetzt bringen sich die ersten Favoriten in Stellung. Die 90. Verleihung der Academy Awards findet am 4. März 2018 in Los Angeles statt. Im Dolby Theatre in Hollywood wird einmal mehr Moderator Jimmy Kimmel durch die Show führen. Der Late-Night-Comedian hat die Oscar-Verleihung bereits im letzten Jahr moderiert, die durch eine megapeinliche Panne am Ende der Show wohl für immer unvergesslich bleibt.

Wie goldig: Mahershala Ali (links), Casey Affleck, Emma Stone und Viola Davis (rechts) haben im vergangenen Jahr einen Oscar gewonnen. Emma Stone könnte in diesem Jahr wieder nominiert werden.

Wie goldig: Mahershala Ali (links), Casey Affleck, Emma Stone und Viola Davis (rechts) haben im vergangenen Jahr einen Oscar gewonnen. Emma Stone könnte in diesem Jahr wieder nominiert werden.

Dass es bei den Oscars 2018 ein ähnliches Desaster gibt, wie 2017 ist unwahrscheinlich: Damals hatte Schauspieler Warren Beatty mit "La La Land" den falschen Film als Gewinner der Königskategorie bekannt gegeben: Gewonnen hatte aber "Moonlight". Der Irrtum sorgte für eine Menge Verwirrung.

Oscars 2018: Wichtige Termine

Vor der eigentlichen Oscar-Verleihung 2018 ist die Bekanntgabe der Nominierungen der wichtigste Termin. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat das Datum dafür auf den 23. Januar 2018 festgelegt. Dann wird verkündet, welche Filme und Künstler sich in den verschiedenen Kategorien Hoffnungen auf einen Oscar machen dürfen. Für die Vorauswahl haben die Mitglieder der Academy eine Woche, vom 5. bis 12. Januar 2018, Zeit.

Nominierungsregeln für die Oscars 2018

Dabei gilt: Alle Mitglieder können Vorschläge für den Besten Film machen. Für die einzelnen Kategorien kommen Vorschläge aus den eigenen Reihen: Schauspieler schlagen Schauspieler vor, Regisseur schlagen Regisseure vor, Maskenbildner schlagen Maskenbildner vor. Nach Bekanntgabe der Nominierungen wiederum wählen alle Academy-Mitglieder in allen Kategorien. Übrigens: Um sich überhaupt für die Oscar-Veleihung zu qualifizieren, muss ein Film mindestens sieben Tage lang in einem Kino in L.A. County gegen Entgelt gezeigt worden sein.

Sir Patrick Stewart hat es längst verdient, einen Academy Award zu gewonnen: Vielleicht klappt es für Professor X bei den Oscars 2018.

Sir Patrick Stewart hat es längst verdient, einen Academy Award zu gewonnen: Vielleicht klappt es für Professor X bei den Oscars 2018.

Oscars 2018: Das sind die ersten Favoriten

Die meisten Film, die sich ernsthaft Chancen auf einen Oscar ausrechnen laufen traditionell im Herbst und Winter. Dennoch gibt es bereits einige famose Werke, die zu den Oscar-Anwärtern 2018 gezählt werden. Da ist zum Beispiel die Wolverine-Saga "Logan", die im Febuar auf der Berlinale Premiere feierte: Sir Patrick Stewart, der darin zum letzten Mal als Professor X auftrat, könnte und sollte endlich einen Oscar gewinnen.

Der Affe ist auch nur ein Mensch: Andy Serkis spielte den Schimpansen Cäsar in

Der Affe ist auch nur ein Mensch: Andy Serkis spielte den Schimpansen Cäsar in "Planet der Affen: Survival" im Motion-Capture-Verfahren.

Ebenso verdient wäre ein Goldjunge für Andy Serkis, der in "Planet der Affen: Survival" den Schimpansen Cäsar spielt: Der Schauspieler, der sich als Motion-Capture-Spezialist einen Namen machte, ging als Gollum in der "Herr der Ringe"-Trilogie leer aus.

Mit "Okja" könnte in diesem Jahr auch erstmals eine Netflix-Produktion zu Oscar-Ehren kommen. Der Film über ein genmanipuliertes Fabelschwein könnte Nominierungen für das beste Original-Drehbuch und den besten Nebendarsteller (Jake Gyllenhaal) erhalten.

Weitere Oscar-Kandidaten 2018

"Dunkirk": Bester Film, Bester Regisseur (Christopher Nolan), Bester Nebendarsteller (Mark Rylance), Bestes Original-Drehbuch

"Wonder Woman": Bester Film, Bester Regisseur (Patty Jenkins)

"Lady Bird": Bester Film, Bester Regisseur (Greta Gerwig), Beste Hauptdarstellerin (Saoirse Ronan), Beste Nebendarstellerin (Laurie Metcalf), Bestes Original-Drehbuch

"Battle of the Sexes": Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Emma Stone), Bester Nebendarsteller (Steve Carell), Beste Nebendarstellerin (Andrea Riseborough), Bestes Original-Drehbuch

"Blade Runner 2049": Bester Film, Bester Regisseur (Denis Villeneuve), Bester Nebendarsteller (Harrison Ford)

"Die Verführten": Beste Regisseurin (Sofia Coppola), Bestes adaptiertes Drehbuch