Oscars 2012: Alles über die Oscar-Verleihung

- Brad Pitt gegen George Clooney - die Oscars 2012 waren auf jeden Fall spannend. Wir haben die Bilder vom Red Carpet, die wunderschöne Angelina Jolie, alle Gewinner der Oscars 2012 - plus Nominierungen, Infos und Trailern zu den Oscar-nominierten Filmen.

Oscar Nominierungen 2012 - Michelle Williams, Brad Pitt, Jessica Chastain

Michelle Williams, Brad Pitt und Jessica Chastain gingen bei den Oscars 2012 allesamt leer aus.

Die Oscars 2012 - das waren vor allem wieder wunderschöne Roben auf dem Red Carpet:

Besonders rührend war natürlich auch bei dem Oscar 2012 die Erinnerung an die verstorbenen Künstler des vergangenen Jahres, darunter Schauspielerin Jane Russell, Whitney Houston, Schauspieler Peter Falk ("Columbo"), Regisseur Sidney Lumet, Steve Jobs, Schauspieler Ben Gazzara sowie natürlich an die große Elizabeth Taylor.

Der Gewinner des Abends war "The Artist", der fünf OScars gewann, darunter auch den für den besten Darsteller Jean Dujardin. Meryl Streep holte sich den Preis als beste Schauspielerin, Octavia Spencer und Christopher Plummer wurden in den Kategorien der besten Nebendarsteller ausgezeichnet.

Auch "Hugo" war ein ganz großer Abräumer bei den Oscars 2012 - insgesamt fünf Oscars holte der Film von Martin Scorsese. Alles über die Oscar-Gewinner 2012 hier

Die Oscars 2012 wurden bei ProSieben in derNacht von Sonntag, 26. Februar, auf Montag, 27. Februar, live ab 1.30 Uhr übertragen. Wir waren natürlich für euch am Start.

Nachdem die Oscar-Nominierungen am 24. Januar 2012 bekannt gegeben wurden, wissen wir nun endlich, wer sich alles Hoffnungen auf den Academy Award machen darf - die Oscars 2012 werden spannend.

Und so treten beispielsweise die Best Buddies Brad Pitt und George Clooney in der Kategorie "Bester Schauspieler" gegeneinander an. Brad Pitt darf für seine Rolle in "Moneyball" auf einen Oscar hoffen, George Clooney überzeugte die Jury in "The Descendants". Außerdem nominiert sind Jean Dujardin (The Artist), Gary Oldman (Tinker Tailor Soldier Spy) und Demiàn Bichir (A Better Life).

Achja, Leonardo DiCaprio wird bei den Oscars 2012 auf jeden Fall wieder leer ausgehen. Es bricht uns das Herz, aber die Academy hat entschieden: Auch 2012 gibt es keine Oscar-Nominierung für Leonardo DiCaprio

Als beste Schauspielerin darf unter anderem Michelle Williams als Marilyn Monroe auf den Oscar hoffen.

Auch ein Beitrag aus Deutschland wurde für die Oscars 2012 nominiert: Wim Wenders konnte sich mit seiner 3-D-Dokumentation über Tanzlegende Pina Bausch "Pina" eine Nominierung für den Doku-Oscar sichern.

Da die Golden Globes 2012 ja als Oscar-Indikator gelten, wird es doppelt aufregend am 26. Februar. Denn wird bei den Golden Globes noch in den Kategorien "Drama" und "Musical or Comedy" unterschieden, ist bei den Oscars alles eins. Jean Dujardin und George Clooney bekamen beide einen Globe, ebenso Michelle Williams und ihre Kontrahentin in der Kategorie "Beste Schauspielerin" Meryl Streep.

Besonders freuen wir uns natürlich auf die Roben der Stars wie eben Michelle Williams, Angelina Jolie oder Jessica Chastain (nominiert als beste Nebendarstellerin). Nach einem Blick auf die Haute Couture Fashion-Schauen haben wir uns schonmal Gedanken gemacht, welches Kleid zu welchem Star passen würden: Oscar-Kleider 2012

Und hier haben wir Oscar Kleider: Best and Worst Outfits ever für euch - das macht Lust auf noch mehr Awards!

Für die echten Oscar-Nerds wird es hier knifflig: Wieviel wisst ihr wirklich über die Oscars: Das große Oscar-Quiz !

Oscars 2012: Wieder kein Oscar für Johnny Depp oder Leonardo DiCaprio

Vor den Oscar-Nominierungen 2012 hofften wir noch auf einen Kampf der Giganten: Wir rechneten uns Chancen aus, dass Brad Pitt, Johnny Depp und Leonardo DiCaprio nominiert werden könnten. Hier verraten drei entfesselte Fans, wer den Oscar 2012 am ehesten verdient hätte -  geschrieben vor der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen 2012.

Los geht's mit dem Arbeitskreis "Der Oscar 2012 geht an Brad Pitt" von Lena Höhn. Hier sind ihre sechs Gründe, warum Brad Pitt den Academy Award 2012 verdient hätte:

Ein Oscar für Brad Pitt
  • 1. Ein Plädoyer für den ewig Oscar-Ignorierten Brad Pitt

    Okay, das ist eigentlich kein würdiger Vergleich, muss an dieser Stelle aber erwähnt werden: Sogar Brads Ex-Freundin Gwyneth Paltrow darf sich Oscarpreisträgerin schreien. Und für welchen Film? Da muss man wirklich genau nachdenken, denn auf Anhieb fällt mir nicht ein guter Film mit dem Hollywood-Sternchen ein. Ach ja, für "Shakespeare in Love" hat sie 1999 einen Oscar bekommen, weil die Konkurrenz in diesem Jahr einfach mau war. Und was ist bitte mit Brad Pitt? Da fallen mir auf Anhieb mehrere Meisterwerke ein, für die er auf jeden Fall einen Oscar verdient hätte..

  • 2. Fight Club

    Da wäre auf jeden Fall "Fight Club" aus dem Jahr 1999: Und nein, nicht nur wegen diesem unglaublich heißen Body hätte Brad einen Oscar für seine Rolle als Tyler Durden verdient. Er lieferte sich auch ein schauspielerisches Leinwandduell der Extraklasse mit Edward Norton und trug einen beachtlichen Anteil dazu bei, dass wir "Fight Club" heute als Kult bezeichnen. Kann da mal jemand nachträglich bitte einen Oscar verleihen? So geht das ja nicht...

  • 3. 12 Monkeys

    Nicht zu vergessen "12 Monkeys": Brad Pitt spielt überzeugend den geisteskranken Jeffrey Goines und wurde 1996 sogar als bester Nebendarsteller für einen Oscar nominiert. Doch die Konkurrenz war hart. Zu hart. Gewonnen hat ein anderer, nämlich Kevin Spacey mit seiner Rolle in "Die üblichen Verdächtigen". Gut, das muss ich so hinnehmen und Kevin Spacey hat das Goldmännchen auch verdient, aber ein letzter Gedanke muss sein: Wäre so ein Knaller 1999 ins Rennen gegangen, Gwyneth Paltrow würde noch heute von einem Oscar träumen...

  • 4. Sieben

    Und noch ein Blockbuster mit Brad Pitt, für den er einen Oscar verdient hätte: "Sieben" aus dem Jahr 1995. Und da offensichtlich schauspielerische Leistung bei ihm nicht ausreichen mag, hätte ich da einen weiteren Grund anzuführen: Der schöne Brad hat sich aufgrund seines unbändigen schauspielerischen Einsatzes am Set von "Sieben" den Arm gebrochen und dieser Unfall wurde ins Skript eingearbeitet. Er hatte also auch noch tätigen Einfluss auf die Handlung. Reicht das jetzt endlich mal für einen Oscar?

  • 5. Mut zur Hässlichkeit

    Ja, es hört gar nicht mehr auf, es gibt einfach zu viele Gründe, warum Brad Pitt einen Oscar verdient hätte: "Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist ein weiterer. Der Film ist zwar nicht jedermanns Geschmack und auch ich muss zugeben, dass mich der Film nicht vom Hocker gerissen hat, ABER: schauspielerisches Talent oder gebrochene Gliedmaßen reichen für einen Oscar ja offensichtlich nicht aus. Hier hat der schöne Brad Mut zur Hässlichkeit bewiesen und doch waren ihm die Oscar-Götter nicht wohlgesonnen: Zwar eine Nominierung, aber keine Auszeichnung. Sean Penn hat ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in "Milk" vor der Nase weggeschnappt!

  • 6. Troja

    Gut, das war keine schauspielerische Meisterleistung, aber für seine Rolle als Achilles mit Muskeln aus Stahl würden wir Brad Pitt sofort den (imaginären) Oscar für herausragende körperliche Leistungen verleihen. Wahnsinn, diese Muskeln! Okay, ein letztes Mal: Gebt dem Mann verdammt nochmal einen Oscar!

Doch das kann der alt eingesessene Leonardo diCaprio-Fan Susanne Wolff nicht auf sich sitzen lassen. Sechs Gründe, weshalb Leonardo DiCaprio 2012 den Academy Award bekommen sollte:

Ein Oscar für Leonardo DiCaprio
  • Randgruppen-Oscar

    Aha, der Frau Höhn reichen ein paar Muskeln für den Oscar, sehr professionelle Einstellung! Leonardo diCaprio dagegen hat ihn auch ohne Sixpack verdient! Einen kleinen Schubser oder zuviel LSD im Hirn mit möglichst viel Kopfgewackel darstellen - das ist ja wohl Hollywood-Standard! Was bei Brad Pitt mit "Twelve Monkeys" und bei Johnny Depp mit "Fear and Loathing in Las Vegas" nicht für einen Oscar gereicht hat, war bei Leonardo di Caprio 1994 ein Skandal. Für seine grandiose Darstellung des geistig behinderten kleinen Bruders von Johnny Depp in "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" hätte man ihm einfach den Oscar geben müssen, denn seine Darstellung des kleinen Arnies ging über das 0815 Hospitalismus-Syndrom weit hinaus.

  • Frühe Rollen

    Mir völlig unverständlich ist zudem,weshalb Leonardo DiCaprio weder für "Jim Carroll" noch für "Total Eclipse" (nein, das hat nichts mit Vampiren zu tun, darin spielte Leo den Dichter Arthur Rimbaud!) nicht mal eine Oscar-Nominierung bekam. Tolle Filme, die ohne ihren Hauptdarsteller nur halb so gut wären. Und mit knapp 21 bereits einen Homosexuellen (in "Total Eclipse") zu spielen, ohne dass dann als wahnsinnig progressiv zu feiern, ist auch eine Leistung. Da gab es für die Kollegen von Leonardo DiCaprio schon für weit weniger mal einen Oscar, nicht wahr, Herr Hanks?

  • Leonardo DiCaprio hat noch nie eine megaschlechte Rolle gespielt.

    Liebe Lena, wie rechtfertigst du denn bitte "Interview mit einem Vampir" mit deinem geliebten Brad? Und Nadine, was war das mit "Don Juan de Marco"? Klar, "Titanic" war jetzt auch nicht der beste Film aller Zeiten, aber ein bisschen geil fanden wir doch alle die Liebesszene in dem Auto... Hach! "Der Mann mit der eisernen Maske" war immerhin eine höchst anspruchsvolle Doppelrolle, da will ich jetzt echt keine Häme hören!

  • Was ist mit Inception? Gangs of New York? Aviator? Departed?

    Ganz ehrlich: die Liste mit Filmen, in denen Leonardo DiCaprio zeigt, was für ein grandioser Schauspieler er ist, ist lang und beliebig fortführbar! Wie großartig er in "Aviator" war! Wie beeindruckend er den Hochstapler in "Catch Me If You Can" darstellte. Und seine Rotzlöffelcharme in "Gangs of New York" macht uns heute noch weiche Knie! Und er hört ja nicht auf, gut zu sein. Also: Bevor er den Ehren-Oscar für seine Lebenswerk 2047 bekommt, sollte man Leonardo DiCaprio schon vorher mal gezielt mit einem Academy Award würdigen!

  • Die besten Regisseure lieben Leonardo DiCaprio - warum nicht die Academy?

    Martin Scorsese schwört auf Leonardo DiCaprio. Baz Luhrmann, Steven Spielberg, Christopher Nolan besetzten ihn - und nun spielt Leonardo di Caprio mit dem absoluten Über-Regisseur Clint Eastwood in "J. Edgar". Und da Clint Eastwood genau wie Leonardo DiCaprio noch nie einen schlechten Film gedreht hat (nunja, die "Brücken am Fluss" war jetzt nicht der Mega-Burner) und bereits aus Tim Robbins und Sean Penn ("Mystic River") sowie Hilary Swank ("Million Dollar Baby") Oscar-prämierte Performances rausgeholt hat, wird wohl auch unser Leo wieder grandios sein in der Rolle des FBI-Gründers John Edgar Hoover.

  • Der Oscar 2012 für Leonardo DiCaprio als "J. Edgar"

    Und der Film, für den Leonardo DiCaprio 2012 endlich einen Oscar bekommen könnte, erfüllt nahezu den gesamten Leistungskatalog dessen, was die Academy in den vergangenen Jahren immer so würdigte: Clint Eastwood führt Regie in einem regierungskritischen Film! Leonardo di Caprio spielt einen heimlichen Homosexuellen. Er altert in dem Film und sieht dann gar nicht mehr so schön aus, wie er tatsächlich ist (Mut zur Hässlichkeit, gell, Frau Höhn!). Ich sage es gerne noch einmal: "Der Oscar 2012 geht an Leonardo DiCaprio!" Und nicht an Johnny Depp! Und nicht an Brad Pitt! Punkt, aus Basta!

Achja, und auch Johnny Depp ging bislang immer leer aus - das soll sich 2012 ändern, findet Nadine Lang. Ihre Brandrede, weshalb Johnny Depp 2012 den Oscar bekommen sollte, folgt direkt hier:

Ein Oscar für Johnny depp
  • Die meisten Nominierungen

    Johnny "sexy" Depp sollte noch vor Leonardo di Caprio und Brad Pitt den Oscar bekommen, da er immerhin schon drei Mal für den Academy Award jeweils für den besten Hauptdarsteller - Brad nur zwei Mal und Leo drei Mal, davon war aber eine Nominierung für den besten Nebendarsteller - nominiert war. Also, liebe Jury, worauf wartet ihr noch? Johnny for Oscar 2012!

  • So viele, so gute Filme!

    Während man die guten Filme von Brad und Leo an einer Hand abzählen kann, hätte Johnny Depp den Oscar für seine Rollen in "Donnie Brasco", "Fear and Loathing in Las Vegas", "Eward mit den Scherenhänden", "Public Enemies", "Charlie und die Schokoladenfarbik", "Fluch der Karibik", "Sleepy Hollow", "Alice im Wunderland" und aktuell für "The Rum Diary" bekommen müssen.

  • Alter

    Mal abgesehen von seinem Können, ist Johnny auch der älteste der drei Jungs. Zwar sind er und Brad beide im Jahr 1963 zur Welt gekommen, doch Johnny erblickte bereits im Juni das Licht der Welt. Rein theoretisch würde das Vorrecht des Ältesten dafür sprechen, Johnny den Oscar für die beste Hauptrolle 2012 zu überreichen...

  • Nur ein schlechter Film

    Während uns Brad Pitt mit schlechten Filmen wie "Rendevous mit Joe Black", "Sieben Jahre in Tibet" oder "Mr. & Mrs. Smith" bedachte und Leonardo di Caprio mit seiner Hauptrolle in "Titanic" uns einen der schlimmsten Filme mit dem schlimmsten Soundtrack bescherte, hielt sich Johnny vornehm zurück und leistete sich nur einen Schnitzer mit "The Tourist". Dafür hätte er sich ebenfalls den Oscar verdient!

  • Wandelbar

    Johnny Depp spielt den Schönling in "Don Juan de Marco", den Verrückten in "Fear and Loathing in Las Vegas", als dumm-dreister Captain Jack Sparrow verzauberte er die Massen und in "Donnie Brasco" spielt er einfach mal Al Pacino an die Wand. Wer so vielseitig und dabei immer so gut ist, sollte eigentlich schon längst einen Oscar über dem Kamin stehen haben.

  • Bescheidenheit

    Auf seine drei Nominierungen angesprochen sagte Johnny Depp in einem Interview:"Ich will nicht vor all diesen Leuten auf der Bühne stehen, und mich bei ihnen bedanken. Das macht mir total Angst. Die Nominierungen haben mir schon gereicht. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt." Allein diese Bescheidenheit sollte belohnt werden. Her mit dem Oscar für Johnny!