New York Fashion Week: So viel zahlen Designer für die Stars in der ersten Reihe

New Yorks Modebranche lässt bitten: Die renommiertesten Designer präsentieren vom 11. bis 18. Februar ihre neuesten Kollektionen auf der New Yorker Fashion Week im Damrosch Park am Lincoln Center. Die Promis in der ersten Reihe lassen sich die Designer ganz schön was kosten: Rihanna, Beyonce oder die Olsen-Zwillinge kassieren für ihre Rolle als Aufmerksamkeitsmagnet bis zu 100.000 Dollar und mehr.

Beste Aussicht in der ersten Reihe und dazu noch gut bezahlt: Rihanna (Bild: Getty Images)

Beste Aussicht in der ersten Reihe und dazu noch gut bezahlt: Rihanna (Bild: Getty Images)

Am 11. Februar ist es mal wieder soweit. In New York findet die Mercedes Benz Fashion Week Fall 2010 statt und damit ist die Celebrity-Dichte so hoch wie sonst nur bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles.

Topmodels ungeschminkt

Dass es bei der New York Fashion Week nicht nur um Mode geht ist ja allgemein bekannt. Sie dient vor allem auch dem Schaulaufen der Schönen und Reichen und ist eines der größten Promi-Meetings der USA. Die Designer buhlen dabei um höchstmögliche Aufmerksamkeit: Ein beliebtes Mittel sind Promis wie Rihanna, Beyonce, die Olsen Zwillinge oder Maggie Gyllenhaal, die in der ersten Reihe die Modenschauen verfolgen. Die hübsche Promotion lassen sich die Designer auch einiges kosten: Nach Angaben des Fashion-Dienstes fashionista.com kassiert Rihanna 100.000 Dollar und mehr, um den Designern größtmögliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Aber auch Beyonce und die Olsen Zwillinge erhalten ordentliche Summen für ihre Anwesenheit: 80.000 Dollar und mehr lassen sie sich ihr hübsches Lächeln in der ersten Reihe kosten. Julianne Moore, Maggie Gyllenhaal und Chloe Sevigny können sich immerhin über 60.000 Dollar freuen (Quelle: fashionista.com).

Wirft man ein Auge auf kleinere Labels wie Miss Sixty oder Rock & Republic gehen die Zahlen jedoch schlagartig in den Keller: Jared Leto bekommt nach Angaben des Fashion-Dienstes fashionista.com 25.000 Dollar, Cliven Owen 10.000 Dollar. Für die Anwesenheit von Paris Hilton will jedoch kein Designer bezahlen: Sie erhält bei großzügigen Designern aber immerhin freien Eintritt. Glückwunsch Frau Hilton!

Die komplette Liste der Designer offenbart das ganze Fiasko (Quelle: fashionista.com):

Mary-Kate und Ashley Olsen
A-List:

Rihanna (100.000 Dollar und mehr): Rihanna wollen alle Designer in der ersten Reihe haben. Der derzeitige SM-Style der R&B-Queen scheint den Nerv der Modemacher voll zu treffen.

Beyonce (80.000 bis 100.000 Dollar): Nicht nur nachdem sie bei den Grammys ordentlich abgesahnt hat, steht sie auch bei den Designern ganz hoch im Kurs.

Mary Kate and Ashley Olsen (80.000 Dollar): Man beachte, jede der beiden Olsen-Twins bekommt dieses hübsche Sümmchen für ein bisschen Mode gucken. Nur nicht so gierig, ihr Vermarktungs-Genies...

Julianne Moore(60.000 Dollar): Überraschung - die Schauspielerin sorgt für die nötige Seriösität in der ersten Reihe.

Maggie Gyllenhaal (60.000 Dollar): Jake Gyllenhaals Schwester steht voll ihn der Gunst der Modesigner. Ihre Rolle in der Batman-Fortsetzung "The Dark Knight" ist sicher nicht unschuldig daran.

Chloe Sevigny (60.000 Dollar und mehr): Für ihre Nebenrolle in der Serie "Big Love" erhielt das ewige It-Girl erst kürzlich den Golden Globe Award. Klar, dass ein Lächeln in der ersten Reihe einiges kostet.

Jennifer Lopez(2005: 80.000 Dollar; 2010: 30.000 Dollar): Seit der Geburt ihrer Zwillinge lässt La Lopez ja eher wenig von sich hören. Beim Schaulaufen der Schönen und Reichen präsentiert sie ihren großen Freund (aka Monster-Po) aber immer wieder gerne.

Lindsay Lohan(2006: 60.000 Dollar; 2010: nicht eingeladen): 2006 noch gut bezahlt, 2010 nicht eingeladen. Unser Tipp: Weniger Drogen-Skandale und nächtliche Abstürze sind sicherlich hilfreich!

Colin Firth(vor "A Single Man": 5.000 Dollar; nach "A Single Man": 15.000 Dollar): Gut, die Jolie.de-Redaktion ist ja schon lange in den einzig wahren Mr. Darcy verknallt, und würde ihn in jede gottverdammte erste Reihe setzen. Schön, dass die Modewelt seit seiner Rolle im superstylischen - weil von Tom Ford ausgestatteten - Film "A Single Man" das nun auch verstanden hat.

Jared Leto
B-List

Blake Lively(50.000 Dollar): Gossip Girl-Blake Lively darf momentan natürlich nirgendwo fehlen. Mal sehen, wie das in zwei Jahren aussieht...

Leighton Meester(40.000 Dollar): Schon wieder Gossip Girl. Irgendwann muss doch aber auch mal gut sein. Die restlichen Mitglieder von Gossip Girl müssen sich mit 25.000 Dollar oder weniger begnügen.

Hillary Duff (40.000 Dollar): Das Allround-Talent muss sich mit der B-Liga geschlagen geben.

Jared Leto (25.000 Dollar): Einer der wenigen Männer in der Liste der Designer., und trotzdem nur B-Klasse.

Cliven Owen (10.000 Dollar): Wir sagen, der scharfe Clive Owen gehört ganz sicher nicht zur B-Prominenz! Er hat das Geld auch gar nicht nötig...pah.

Kristen Bell (unbezahlt, Flug, Make-Up und Kleidung werden gestellt): Die Arme - Heroes-Sternchen Kristen Bell kann froh sein, wenn ihr die Reisekosten übernommen werden.

C-List

Kim Kardashian(35.000 bis 50.000 Dollar): Da hat sie Kurzzeitfreundin Paris wohl eindeutig überholt. Sie spielt zwar nicht in der A- oder B-Liga mit, aber immerhin kassiert sie bis zu 50.000 Dollar für - ihren wuchtigen Allerwertesten?

Amanda Bynes(25.000 bis 30.000 Dollar): Posieren für Männermagazine ist nicht unbedingt der beste Weg, um die Designer von sich zu überzeugen. Ihre Unternehmungen in Sachen Modesign scheinen aber auch nicht unbedingt zu punkten.

Eliza Dushku (unbezahlt, Flug, Make-Up und Kleidung werden gestellt): Die Erfolge von Buffy sind eben passé.

D-List

Paris Hilton (freier Eintritt oder nicht eingeladen): Guten Geschmack kann man eben nicht erben. Und kaufen übrigens auch nicht!

America’s Next Top Model Winners (freier Eintritt): Die Neulinge dürfen auch ein bisschen echte Modeluft schnuppern. Wie nett!

Red Carpet Watch - Stars in Designerkleidern