Star Wars: Die letzten Jedi

- Am Mittwoch, den 14. Dezember läuft Star Wars: Die letzten Jedi in den deutschen Lichtspielhäusern an. Den neuen Krieg der Sterne Film haben wir bereits gesehen und für euch natürlich SPOILER-frei rezensiert! Wir verraten euch jetzt schon, worauf ihr euch im Kino gefasst machen müsst!

Star Wars VIII: Die letzten Jedi Filmposter

Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi im Konflikt mit Licht und Dunkelheit 

Der neue Star Wars Film: Episode VIII

Also – ich bin ein Star Wars Fan. Ich sitze im Kino und zittere vor Vorfreude und zähle die Minuten bis zum Start. Klar könnte man behaupten, meine Meinung zum Film ist voreingenommen, aber dem ist nicht so. Nur weil ich Fan bin – bin ich nicht unkritisch, ich würde sogar sagen ich bin umso strenger dem neuen Filmen gegenüber, weil die alten Filme (Episode IV bis VI) einfach unschlagbar sind.

Rey - Daisy Ridley mit ihrem Lichtschwert

Rey - Daisy Ridley 

Ab dem Moment, an dem das typische Intro auf der Leinwand erscheint, ist der Ton für den Abend gesetzt. 152 Minuten geht die längste Star Wars Episode aller Zeiten. Regisseur Rian Johnson ist zwar noch kein hausgemachter Name wie J. J. Abrams oder George Lucas, aber er ist ein Fan – das merkt man seiner Liebe zum Detail in jeder Szene an. Ob er auf den Müllschacht anspielt (Eine neue Hoffnung), die typische Cantina-Szene neu definiert oder R2-D2 an vergangene Zeiten erinnern lässt, der Zuschauer merkt: hier ist jemand im Star Wars Universum zu Hause.

Der Plot von Star Wars: Die letzten Jedi

Die Handlung hat keine Atempause gemacht und es geht direkt weiter in der wilden Hetzjagd. Rey (Daisy Ridley) hat es am Ende von Star Wars VII: Das Erwachen der Macht auf den Planeten Ahch-To geschafft, wo sich Jedimeister Luke Skywalker (Mark Hamill) eigens ins Exil eingewiesen hat. Hier treffen die beiden Dickköpfe nun aufeinander. 
Währenddessen haben die Rebellen der Neuen Republik unter General Leia Organa (Carrie Fisher) ihre Widerstandsbasis auf dem Planeten D'Qar evakuiert und fliehen vor der übermächtigen Ersten Ordnung unter dem obersten Anführer Snoke (Andy Serkis) und seinem Schüler Kylo Ren, ehemalig Ben Solo(Sohn von Han und Leia). Adam Drivers Performance ist alles, was ich mir von einem vielseitigen Bösewicht wünsche und Ren hadert zwischen seinen bemitleidenswerten Emo-Teenager-Phasen und kindlichen Rageausbrüchen ganz schön mit der Force(der Macht). Im Verlauf der Handlung treffen Kylo Ren und Rey erstmals so richtig auf ihr ebenbürtiges Match und die Intensität zwischen den beiden Charakteren kribbelt spürbar auf der Haut.  

Kylo Ren - Adam Driver

Kylo Ren/Ben Solo - Adam Driver 

Die Rebellen haben alle Hände voll zu tun, um ihre eigene Haut zu retten, hier kommen Finn, ein ehemaliger Stormtrooper (John Boyega), der neue Fan-Favorit X-Wing-Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) und Neuzugang aus dem Raumschiffwartungsbereich Rose Tico (Kelly Marie Tran) – mein persönlicher neuer Lieblingscharakter – zum Einsatz. Sie treffen auf massive Schwierigkeiten sich gegen Vizeadmiralin des Widerstands Amilyn Holdo (Laura Dern) und den Hacker-Charakter DJ (Benicio del Toro) durchzusetzen. In typischer Star Wars Manier beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem zu bebender Musik Metall im Weltall in buntes Feuerwerk explodiert.

Poe Dameron - Oscar Isaac

Poe Dameron - Oscar Isaac

Auch wieder mit dabei sind Finn's Erzfeindin Captain Phasma (Gwendoline Christie), die Farbe bekennt, und der eine General, der immer Prügel für die Niederlagen der Ersten Ordnung einstecken muss. Hier ist General Hux (Domhnall Gleeson) der perfekte Mann für die Rolle, denn er kann scheinbar auch in diesem Film nichts richtig machen.

Hommage an Prinzessin Leia

Meine absoluten Highlights: Badass Luke. Mark Hamill, ich verneige mich vor dir! Der unglaubliche Plot-Twist (Mindblowing!) und Reys Überlegenheit lassen meine Nerven blank liegen und Schnappatmung einsetzen. Als Fangirl musste ich bei übrigens jeder Hommage an die großartige Carrie Fischer ein bisschen in meinen Pulli schluchzen. 

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General Leia Organa - Carrie Fisher 

Es ist ihr letzter Film und er wurde Fisher von der Crew persönlich gewidmet: "For our special princess, Carrie Fisher."

Wie erhofft hält das fantastische Universum seinen Standard, ob das nun die skurrilen, liebenswerten Figuren sind oder der dramatische Soundtrack von Genius John Williams. Mein bester Moment: Als die zu 90 % männlichen Zuschauer im Kinosaal einheitlich ein "Aaaaww"-Geräusch bei einer niedlichen Porg-Szene (Porgs sind nistende Seevögel auf Luke's Insel) von sich geben! Die kleinen Porgs sind nun mit Abstand das süßeste aus dem Universum, Titelverteidiger BB-8 und all-time-Favorit R2-D2 können einstecken. Und das, obwohl der kleine BB-8 Droid nicht nur einmal den Tag retten muss.

Wookiee Chewbacca und ein kleiner Porg

Wookiee Chewbacca und sein kleiner Co-Pilot: ein Porg 

Der Film lässt mich zugleich Abschied von einer alten Star Wars Generation nehmen und tröstet mich mit neuen Charakteren, in deren Geschichte ich direkt involviert bin. Hier kann sich niemand beschweren, dass sich zu sehr an den alten Filmen orientiert wurde – Episode 8 steht für sich allein. Zwar endet auch dieser Film mit kleineren Cliffhangern, kein Vergleich zu dem offenen Ausgang von Episode 7, hat aber ein in sich geschlossenes Ende. Mies ist nur, dass der Film nur sehr wenige der großen Fragen und Fantheorien des Nerdiverse löst. Und das, obwohl der nächste Film erst 2019 in die Kinos kommt. Das bedeutet durchhalten und dran denken: The Force will be with you, always.

Star Wars: Die letzten Jedi läuft ab dem 14. Dezember 2017 in den deutschen Kinos an. 

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