A Christmas Prince ist Netflix bester & trashigster Weihnachtsfilm

- Wer kennt das nicht, Kevin - Allein zu Haus und 3 Haselnüsse für Aschenbrödel habt ihr bereits ein Dutzend mal in der Weihnachtszeit angeschaut und ihr habt Tatsächlich Liebe so satt? Dann macht euch Netflix ein Weihnachtsgeschenk vom Feinsten: Ihre Eigenproduktion von einem modernen Weihnachtsmärchen. Erfahrt hier, warum ihr euch die grausam-gute Liebeskomödie mit Freunden, Familie oder solo anschauen solltet und was für einen Riesenpatzer sich Netflix erlaubt hat

Schloss in verschneiter Winterlandschaft

Verschneite Landschaft, ein Schloss und einen Prinzen - was will man mehr? 

Netflix-Produktion: A Christmas Prince

Die erste Weihnachtsproduktion, aus dem Hause Netflix ist ein Film, den jeder hasst zu lieben. Der Film ist nämlich so schlecht, dass er schon wieder gut ist! Die romantische Liebeskomödie lässt sich gut als eine Mischung aus Cinderella Story meets Plötzlich Prinzessin meets Teufel trägt Prada Weihnachtsgeschichte beschreiben. 

Der Plot von A Christmas Prince

Einfach erklärt - dazu braucht es nicht mal 5 Sätze: Es geht um Amber (Rose McIver), eine angehende Journalistin. Sie soll von der Pressekonferenz über Badboy Prinz Richards (Ben Lamb) angehende Thronbesteigung nach dem Tod seines Vaters im Königreich Aldovia berichten. Der Prinz hat aber scheinbar keinen Bock auf den Job. Amber gibt sich also als neue Lehrerin für die junge Prinzessin Emily aus um in der Nähe des Prinzen zu bleiben und mehr herauszufinden. Und dann passiert Folgendes - den Rest könnt ihr euch ja wohl denken...

11 Klischees, die der Film dankend erfüllt

1. Der Prinz reitet auf seinem edlen Ross daher.

2. Kitsch und Floskeln! In jeder Szene wartet mindestens ein schnulziger, seltsam Tränendrüsen-anregender oder einfach nur schräger Cringe-Moment auf euch! 

3. Prinzessinnen tragen Converse. Ähm, nein. Herzogin Kate? Kronprinzessin Victoria? Meghan Markle, was sagt ihr dazu? 

4. An jeder Ecke wartet ein Make-Over. (Vor allem sind 12-jährige Mädchen in Rollstühlen eigentlich die gute Fee höchstpersönlich.)

5. Die Medienwelt und allgemein Verleger und Journalisten sind böse, böse Menschen. "FAKE NEEEEWS", ruft es lauthals aus dem Off. 

6. Damsel in distress-Moment. Und außerdem ist der Wolf der Böse. 

7. Weihnachten lässt uns zusammen kommen und alle Fehler verzeihen
(Achtung Spoiler, bitte bei Zeile 8 weiterlesen.) Also, ich weiß ja nicht, aber würde ich zufällig herausfinden adoptiert zu sein und meine royale Familie hätte mir das mein ganzes Leben verschwiegen - bräuchte ich definitiv mehr Zeit als drei Minuten um das zu verdauen, geschweige denn zu verzeihen. 

8. Der große Auftritt. In der Szene läuft Amber in ihrem Ballkleid die Treppe runter, um im Blickfeld von Richard aufzutauchen. Der hakt sie unter und SIE LAUFEN DIE TREPPE WIEDER HOCH, weil der Ballsaal in die andere Richtung liegt

9. Der völlig unerwartete Schocker-Moment mit den Antagonisten. Ganz im Stil 'Böse Stief-Freundin'.

10. Wie wäre es anders zu erwarten: Das Happy End

11. (Achtung Spoiler!) Obwohl Amber wirklich gute und sinnige Argumente nennt, warum sie Richard nicht sofort heiraten sollte: "Wir kennen uns kaum", "Wir leben in verschiedenen Städten mit sehr unterschiedlichen Jobs, Pflichten und Wünschen für die Zukunft" usw., NIMMT SIE SEINEN ANTRAG AN. Gaaaaaah. 

Netflix macht sich über seine Nutzer lustig

Lustig - oder voll Panne? Netflix kommentierte das Nutzerverhalten von einzelnen Zuschauern über Twitter. Einige Nutzer fanden das aber weniger amüsant, sondern beklagten sich bei dem Streamingdienst für einen schlechten Umgang mit privaten Daten ihrerseits. 

Auf den Geschmack gekommen? Schaut euch hier den Trailer zu A Christmas Prince an:

*Frohe Weihnachten*