Nach sieben Tagen ausgeflittert

- Früh gefreut, schnell gereut: Ben Stiller präsentiert uns mit "Nach sieben Tagen ausgeflittert" eine aberwitzige Komödie in guter alter Gebrüder-Farrelly-Manier, die ja bereits mit "Verrückt nach Mary" das Zwerchfell zum Beben brachten.

Ausgerechnet in den Flitterwochen in Mexiko lernt Eddie (Ben Stiller) seine Traumfrau Miranda (Michelle Monaghan) kennen (Bild: Zade Rosenthal / Paramount Pictures)

Ausgerechnet in den Flitterwochen in Mexiko lernt Eddie (Ben Stiller) seine Traumfrau Miranda (Michelle Monaghan) kennen (Bild: Zade Rosenthal / Paramount Pictures)

Kinostart: 1. November 2007
Länge: 115 Minuten
Originaltitel: The Heartbreak Kid

Wer spielt mit:
Ben Stiller (Eddie), Michelle Monaghan (Miranda), Malin Akerman (Lila), Jerry Stiller (Doc)

Darum geht's:
Sportgeschäftbesitzer Eddie Cantrow (Ben Stiller) ist seit Jahren Single und wartet vergeblich auf die große Liebe. Bis ihm eines Tages die sexy Blondine Lila (Malin Akerman) über den Weg läuft und er sich sofort in sie verguckt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine süße Romanze und bereits nach sechs Wochen beschließt Eddie, sein Junggesellendasein zu beenden und Lila einen Heiratsantrag zu machen.

Sein Playboyvater Doc (Jerry Stiller, auch im wahren Leben Bens Vater), der das Leben und die dazugehörigen Frauengeschichten in vollen Zügen genießt, ist sofort begeistert. Und auch Eddies bester Freund Marc (Rob Corddry) hält die Eheschließung für eine tolle Idee, obwohl er als Pantoffelheld völlig unter der Fuchtel seiner frisch angetrauten Frau steht.

Frisch verheiratet geht es für das Paar in die Flitterwochen nach Mexiko. Doch schon bald muss Eddie feststellen, dass Lila gar nicht die ist, für die er sie hält: Jetzt muss er mit ihren nervigen Macken und merkwürigen Vorlieben klar kommen. Und davon gibt es eine ganze Menge... Blöd, wenn man dann auch noch auf der Hochzeitsreise der eigentlichen Traumfrau über den Weg läuft(Michelle Monaghan).

Bewertung:
Regie führten die Brüder Peter und Bobby Farrelly, die schon mit "Verrückt nach Mary" eine Komödie schafften, die mit ihrem respektlosen Humor vor keinem Tabu Halt macht. Und auch in "Nach sieben Tagen ausgeflittert" nimmt das Regie-Duo kein Blatt vor den Mund und feuert einen Gag nach dem anderen ab.

Eine Lachgarantie ist wie immer das Tagteam Stiller: Sowohl Protagonist Ben Stiller als auch sein Vater Jerry Stiller (bekannt als Arthur aus "King of Queens") sind an Witzigkeit kaum zu übertreffen. Doch auch ihre weiblichen Co-Stars stehen ihnen in Nichts nach: Vor allem Malin Akerman zeigt schamlos ihre komische, fast schon slapstickartige Seite.

Wer den Farrelly-typischen Humor mag und sich schon bei ihren Vorgängerfilmen wie "Ich, beide und sie" und "Schwer verliebt" amüsierte, wird sich auch bei diesem Film vor Lachen schütteln. Einziger Wermutstropfen ist die holprige deutsche Übersetzung des Originaltitels "The Heartbreak Kid".