Kim Kardashians KIMOJI-App in der Kritik

- Jetzt hat es Kim Kardashian endlich geschafft: Zumindest der App-Store ist kurzzeitig zusammengebrochen (wenn auch nicht wie gewünscht das komplette Internet). Grund dafür? Die Lancierung ihrer ersten eigenen Kollektion an Emojis. KIMOJIS nennt Kim Kardashian die über 250 Bildchen die sie, ihre Körperteile, ihre liebsten Beauty- und Fashion-Items und mehr zeigen. Doch die App hat ein riesiges Problem. 

Kim Kardashian Kimoji App Probleme

Was kostet die KIMOJI-App?

Kim Kardashian verlangt 1,99 US-Dollar (umgerechnet 1,82 Euro) für ihre KIMOJIS. Die App verspricht allerdings, dass sie dann auch wie normale Emojis in jedem Chat genutzt werden kann. Die KIMOJIS gibt es dann als eigenes Keyboard, das in Whatsapp, auf Facebook oder in anderen Chats installiert werden kann. Allerdings sind die KIMOJIS größer als reguläre Emojis und User berichten im App-Store, dass ihre Chats seit der Installation der KIMOJIS schon mehrmals abstürzten.

Zweifelhafte Nutzungsbedingungen bei KIMOJI

Doch das größte Problem sind die Nutzungsbedingungen. Wer die KIMOJI-App benutzen will, muss nicht nur dafür zahlen. Das muss man ja für viele gute Apps. Der eigentliche Skandal ist, dass die App den Zugriff auf sämtliche Nutzerdaten voraussetzt. Stimmt man nicht zu, kann man die App dann auch nicht nutzen. Den Kauf rückgängig machen geht auch nicht. Beißen die User also für Kim Kardashian in den sauren Apfel und geben ihre privaten Daten wie Kreditkartennummer, Adresse, Geo-Location und Co. raus? Die KIMOJI-App behält sich sogar vor, das Nutzungsverhalten innerhalb der App aufzuzeichnen und Zugriff auf Bilder, Nachrichten, Audio-Dateien oder Videos, die auf dem Smartphone des Nutzers gespeichert sind, zu haben.

KIMOJI-Interessierte sollten also lieber zweimal überlegen, bevor sie die App wirklich runterladen.

Viel besser sind da doch diese speziellen Emojis: Flirtmoji