Kim Kardashian und das geschmacklose Halloween-Kostüm

- Wenn eine Frau Todesangst erlebt, weil man ihr eine Waffe an den Kopf hält, sie ausraubt und gefesselt ins Badezimmer sperrt, darf man sich dann darüber lustig machen? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Warum also manche meinen, sie dürften sich darüber lustig machen, dass genau dieser Alptraum Kim Kardashian in Paris widerfahren ist? Weil Kim Kardashian reich ist? Weil sie berühmt ist? Weil man sie eh doof findet? Ganz ehrlich, das sind keine Gründe sich am Leid anderer zu laben. Es gibt nämlich keinen Grund, weshalb es okay sein könnte, Witze über ein derartiges Trauma zu reißen. Nun, jetzt hat das Niveau, mit dem man mit dem Kardashian-Überfall in Paris umgeht, einen neuen Tiefpunkt erreicht: Ein amerikanischer Halloween-Store hat ein Kostüm entworfen, das die gefesselte Kardashian im Bademantel zeigt - für 70 Dollar.

Geschmacklos! Ein Halloween-Store bot ein Kim Kardashian "Raubopfer-Kostüm" zum Verkauf an.

Bereits einen Tag nach der Veröffentlichung des widerwärtigen Kostüms (inklusive Diamantring) das dort wohl aus rechtlichen Gründen nur "Robbery Victim" hieß, aber ganz klar Kim Kardashian nachgebildet ist, hat man bei Costumeish.com das Kostüm wieder offline genommen - aber da war der Schaden bereits angerichtet. Der Eigentümer meinte noch entschuldigend, an Halloween sei doch schließlich alles erlaubt - und verkauft habe man auch noch kein Kardashian-Kostüm. Ekelhaft ist dieser Versuch, mit dem Leid einer Person Geld zu machen, trotzdem.

Das fand übrigens auch Hailey Baldwin:

Wie geht es Kim Kardashian nach dem Raubüberfall?

In einem Gespräch mit Ellen de Generes hat sich nun das erste Mal ein Kardashian-Familienmitglied zum Raub in Paris geäußert. Kims Schwester Khloe Kardashian sagte in der Talk-Show, es gehe Kim nicht besonders gut. "Es war unglaublich traumatisch, was ihr da passiert ist!". Sie erzählte weiter, dass die Familie sich gut um Kim kümmere - aber dass es wohl Zeit brauche, das zu verarbeiten.