HPV: Grund für Krebs bei Michael Douglas?

(4. Juni 2013) - Humane Papillomviren, kurz HPV, gehören zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten der Welt. Experten behaupten, dass man sich mindestens einmal im Leben mit HPV infiziert, da der HPV Virus so weit verbreitet ist. Eine HPV Infektion kann über Haut- und Schleimhautzellen erfolgen, die natürlich vor allem in unserem Genitalbereich zu finden sind, und das Risiko ist bei Frauen bis zum Alter von 30 Jahren am größten. Meistens wird eine Ansteckung aber überhaupt nicht bemerkt und bleibt auch ohne Folgen, da die Erreger von einem intakten Immunsystem ausreichend bekämpft werden können. Manchmal jedoch kann der HPV Virus das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöhen - oder für Kehlkopfkrebs. Das zumindest ist die Erklärung von Hollywoodstar Michael Douglas, der jahrelang unter der schweren Krankheit litt. Wir fragen uns jetzt: Krebs durch Oralsex - geht das? Und was ist HPV überhaupt?

HPV Michael Douglas

Michael Douglas litt an Kehlkopfkrebs. Sind HPV daran schuld?

HPV Folgen

HPV dringen durch kleinere Risse in der Haut oder Schleimhaut in den Körper ein und können sich dort vermehren. Die Folgen einer Infektion mit HPV können unterschiedlich sein, da es mehr als 100 verschiedene HPV-Typen gibt. Während in vielen Fällen überhaupt nichts passiert, bilden sich bei manchen Menschen harmlose Feigwarzen im Genitalbereich oder es kommt zu Zellveränderungen, die im schlimmsten Fall zu einem bösartigen Tumor werden können. Einige HPV-Typen erhöhen das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Erfahrt hier, wie ihr Gebärmutterhalskrebs vorbeugen könnt.