Filmbesprechung "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen"

Am 15. Januar startet der erste Teil der lang erwarteten Bestseller-Verfilmung von Stephenie Meyers Vampir-Saga „Twilight“. Jolie.de hat sich den Film um die verbotene Liebe zwischen der Schülerin Bella Swan und dem unsterblichen Vampir-Teenager Edward Cullen angesehen. Außerdem: die sechs coolsten und die sechs schlimmsten Momente im Film Twilight!

Filmplakat von

Filmplakat von "Twilight - Biss zum Morgengrauen" (Bild: Concorde Filmverleih)

Kinostart: 15. Januar 2009
Darum geht’s:
Als die 17-jährige Isabella "Bella“ Swan (Kristen Stewart) zu ihrem Vater, Polizeichef Charlie Swan, ins verregnete Forks zieht, ahnt sie nicht, dass das graue Kaff alles andere als langweilig ist. In der High School trifft sie auf die geheimnisvolle Cullen-Familie – angeblich Adoptivgeschwister, alle überirdisch gut aussehend, leichenblass und nicht gerade kontakfreudig. Der junge Edward Cullen mit dem bronzefarbenen Schopf geht Bella nicht mehr aus dem Kopf. Der aber verhält sich aufreizend abweisend und will nichts mit der Schülerin zu tun haben.

Mit Hilfe von Jacob Black, einem Freund aus Kindheitstagen, kommt Bella dem schrecklichen Geheimnis der Cullens auf die Spur: Vampire! Und auch wenn die Cullens als selbsternannte "Vegetarier" für Menschen ungefährlich sind – im Wald tummeln sich ein paar üble Vampire mit Hang zum Sadismus. Und plötzlich befindet sich das junge Liebespaar in tödlicher Gefahr ...
Bewertung:
Hoch waren die Erwartungen ja, zumindest die der Scharen von Fangirls über den ganzen Globus. Eine Verfilmung epischen Ausmaßes sollte es werden, so aufwendig und detailverliebt wie Harry Potter. Schließlich geht es bei "Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen" um die Verfilmung der Bett- und Busenbücher romantischer Teens, die sich zu alt für Harry Potter wähnen. Ein bisschen überraschend kam da Catherine Hardwicke als Regisseurin, eine Frau, die eher für Indie-Jugendfilme wie "Dreizehn" und "Dogtown Boys", als für Hollywood-Blockbuster bekannt ist.

Und so ist die Bestseller-Verfilmung auch gespalten geraten. Der schöne Robert Pattinson überzeugt als sich selbst verachtender Vampir und kämpft tapfer gegen sichtbare Kontaktlinsen, dicke Make-up-Ränder und den eingeübten "Dazzle-Blick". Kristen Stewart ist perfekt als vermeintlich unscheinbarer Bücherwurm Bella Swan. Schön, dass die Regisseurin Bellas im Buch lang und breit beschriebene Tollpatschigkeit mit in den Film genommen hat.

Am besten wird der Film, wenn er den High-School-Alltag mit all seinen Ritualen, Teenager-Grausamkeiten und ungeschriebenen Regeln zeigt. Da ist Hardwicke in ihrem Element. Leider kommen diese grandiosen Szenen nicht für ein paar wirklich üble Special Effects ("glitzerglitzer") und überkitschte Rückblicke auf. Auch hätte man der Cullen-Familie ein bisschen mehr Leinwandzeit gewünscht.

Der zweiten Teil "New Moon" ("Biss zur Mittagsstunde") hat dann auch prompt einen neuen Regisseur verpasst bekommen: Chris Weitz ("About a boy", "Der goldene Kompass") soll dem Twilight-Sequel den Hollywood-Schliff verpassen.

Trotzdem: die bösen Vampire sind aufregend fies, das Liebes-Dreieck Edward-Bella-Jacob wird für die nächsten Teile vorbereitet und für Twilight-Fans ist der Film ohnehin ein Muss!

Auf der nächsten Seite: die sechs coolsten und die sechs schlimmsten Momente in "Twilight"!

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