Elyas M'Barek disst Caro Daur und wir brechen eine Lanze für sie

- Das große Wort "Influencer" - es sorgt immer wieder für Diskussionen. Viele verdrehen die Augen, andere verstehen den Hype um die Stars der Social-Media-Szene einfach nicht und ein Großteil macht sich einfach nur lustig darüber. Wie auch Schauspieler Elyas M'Barek, der kürzlich bei einer Shop-Eröffnung eines Luxusuhren-Herstellers in München auf Influencerin Caro Daur traf. Die bekam es mal wieder ab und wir wollen hier eine Lanze für sie brechen!

Elyas M'Barek

Elyas M'Barek macht gerne mal den ein oder anderen Scherz, dafür ist er bekannt. Caro Daur dürfte die Witze auf ihre Kosten aber alles andere als lustig finden.

Elyas M'Barek: "Hab sie nach ihrem Beruf gefragt, sie hatte keine Antwort"

Jetzt mal ganz von vorne: Bei einem Shop-Event forderte ein RTL-Reporter Schauspieler Elyas M'Barek und Social-Media-Star Caro Daur dazu auf, doch zusammen ein Foto zu schießen. Caro Daur wollte das Foto nicht sofort posten, daraufhin scherzte Elyas vor laufender Kamera: "Sie muss ja was verkaufen dabei! Ich muss irgendein Produkt in die Hand nehmen, damit sie es postet. Das ist doch bei euch so…" Was wohl witzig gemeint war, dürfte Caro Daur gar nicht zum Lachen finden, denn solche Scherze auf ihre Kosten kennt sie zur Genüge. Doch damit nicht genug. Elyas M'Barek postete daraufhin auch noch das Selfie auf seinem Instagram-Account und disste fröhlich weiter: "Hab sie nach ihrem Beruf gefragt, sie hatte keine Antwort."

Caro Daur führt ein kleines Unternehmen - sich selbst

Viele würden Elyas M'Barek nun beipflichten: Influencer sei kein richtiger Beruf und was können diese Social Media Stars schon? Aber muss die Frage dann nicht lauten: Warum folgen so viele Menschen Caro Daur in sozialen Netzwerken? Warum reißen sich große Unternehmen darum, sie als Werbegesicht zu buchen? Erfolg wird einem nicht geschenkt. Das war noch nie so. Wer 1,1 Millionen Follower bei Instagram hat, der führt ein kleines Unternehmen - genau wie eben Caro Daur, die es raus hat, sich selbst zu vermarkten und damit Geld zu verdienen. Völlig legitim, aber ruft natürlich Neider auf den Plan. Wir finden: Im Jahr 2017, in dem soziale Netzwerke zu unserem Leben gehören, müssen wir auch neue Berufsbilder akzeptieren - und Influencer, Blogger oder andere Stars sollten nicht öffentlich bloßgestellt und nach ihrem Gehalt fragen werden (Das "Manager Magazin" tat dies kürzlich in einem Interview. Caro Daur wollte nach deren Angaben bestimmte Fragen zu Honoraren, gesponsorten Inhalten und Kennzeichnungspflichten nicht beantworten) - denn darüber redet kaum einer gerne in der Öffentlichkeit. Auch ein Herr M'Barek übrigens nicht!