Ein mutiger Weg - A Mighty Heart

- Wir haben "A Mighty Heart" mit Angelina Jolie schon vor dem offiziellen Start gesehen - hier unsere Auswertung!

Angelina Jolie brilliert in

Angelina Jolie brilliert in "A Mighty Heart" als Mariane Pearl (Bild: Getty Images)

Herzzerreißendes Melodram nach einer wahren Begebenheit
Kinostart: 13.9.07
Länge: 100 Minuten
Originaltitel: A Mighty Heart
Wer spielt mit: Dan Futterman (als Daniel Pearl), Angelina Jolie (als Mariane Pearl) Archie Panjabi (als Asra Q. Nomani), Mohammed Afzal (als Shabir), Mushtaq Khan (als Dannys Taxi Driver)
Darum geht’s:
Michael Winterbottoms neuer Film beschäftigt sich mit der Geiselnahme des US-amerikanischen Journalisten Daniel Pearl im Jahr 2002. Er basiert auf den Erinnerungen von Daniel Pearls Ehefrau Mariane, „A Mighty Heart: The Brave Life and Death of my Husband Danny Pearl“. Im Januar 2002 recherchiert der Südostasien-Korrespondent des Wall Street Journals, Daniel Pearl (Dan Futterman) im pakistanischen Karatschi über den als „Shoe Bomber“ bekannt gewordenen Terroristen Richard Reid. Seine hochschwangere Frau Mariane (Angelina Jolie) ist ebenfalls Journalistin und begleitet ihren Mann. Als Pearl ein exklusives Interview mit einem Terroristenführer angeboten bekommt, nimmt er an – und kommt nie mehr zurück. Seine Entführer, Terroristen der sogenannten „Nationalen Bewegung zur Wiederherstellung der pakistanischen Souveränität“ enthaupten ihn eine Woche später, weil die US-amerikanische Regierung die Forderungen der Entführer nicht erfüllte.
Bewertung:
Auch wenn Angelina Jolie angeblich Jennifer Aniston die Rolle der Mariane Pearl vor der Nase weggeschnappt hat – man muss fast sagen, gut so! Die Rolle der starken, aber doch so gefühlvollen Mariane scheint ihr wie auf den Leib geschneidert – und Jolie rückt ein einzelnes Schicksal so nah an den Zuschauer heran, dass man den Schmerz über den Tod Danny Pearls fast selbst körperlich fühlen kann. Nicht die Entführer stehen im Mittelpunkt der Geschichte, sondern eine Frau, die ihren Mann grenzenlos liebt und verzweifelt versucht, ihn aus den Händen der Terroristen zu befreien.

Der Film ist laut und leise gleichzeitig, temporeiche Szenen wechseln sich mit langsamen ab. Und als Zuschauer verfolgt man das Geschehen atemlos – auch wenn das bekannt grausame Ende unaufhörlich näher rückt.

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