Drogenskandal bei US-"The Biggest Loser"

- Bei The Biggest Loser kämpfen übergewichtige Kandidaten nicht nur gegen das eigene Körpergewicht, sondern auch um eine beachtliche Gewinnsumme, die den ein oder anderen zu unlauteren Mitteln greifen lässt. Die US-Version der Abnehmshow "The Biggest Loser" wird daher nun angeblich abgesetzt - und der Grund dafür ist wirklich heftig: Ehemalige Kandidaten behaupten nämlich, dass einigen Teilnehmern Drogen verabreicht wurden, um schneller abzunehmen

Bekamen die "The Biggest Loser" Adderall verabreicht, um schneller abzunehmen?

Bei der Abspeckshow "The Biggest Loser" treten übergewichtige Kandidaten an. Sie haben alle haben das Ziel, möglichst viele Kilos zu verlieren - zum Einen für das eigene Körpergefühl und die Gesundheit, aber auch ein lukratives Preisgeld lockt bis zum Finale wirklich alles zu geben und prozentual das meiste Körpergewicht zu verlieren. Und das könnte dazu führen, dass der ein oder andere Kandidat mit unlauteren Mitteln nachhelfen möchte. So soll es jedenfalls bei der US-Version der Fall gewesen sein, was der TV-Abspeckshow nun ein jähes Ende bereiten könnte.

The Hollywood Gossip berichtet jedenfalls, dass die Show nun sogar eingestellt werden soll und beruft sich auf Medienberichte und den Arzt der Sendung. Grund: Nach Angaben des Show-Arztes Dr. Robert Huizenga soll eine ehemalige Teilnehmerin behauptet haben, dass einigen Kandidaten das verbotene Medikament Adderall verabreicht wurde, damit sie schneller abnehmen. Gerichtsunterlagen sollen das nun aufgedeckt haben. Der Arzt verklagte die Ex-Kandidatin daraufhin, weil sie ihn angeblich mit den Drogenvorwürfen in Verbindung brachte - er habe jedoch nichts damit zu tun.

Fakt ist: Bei der Abnehmshow specken die Kandidaten in relativ kurzer Zeit sehr viel Gewicht ab - durch eine radikale Ernährungsumstellung und exzessive Sport-Sessions purzeln die Pfunde bis zum Finale. Doch danach haben viele der Teilnehmer die Kilos schnell wieder auf den Rippen. DEnn durchhalten kann so ein Programm auf Dauer nunmal niemand. Sinnvoller wäre also ein gesundheitsorientiertes Vorgehen - eine langfristige Ernährungsumstellung, die die Teilnehmer auch alleine durchziehen können. Auch als Vorbild für die TV-Zuschauer wäre das sicher sinnvoller!