Das perfekte Gesicht?

Das perfekte Gesicht, am Computer zusammengesetzt aus einzelne Partien hübscher weiblicher Stars, ähnelt ja meist einem Monster. 2013 ist das nicht anders. Doch dieses Jahr hat ein britischer Online-Shop in seiner Studie einen kleinen, feinen Unterschied gemacht: Es wurde nach dem perfekten weiblichen Gesicht gefragt - und zwar einmal aus der Sicht der Frauen, die an der Umfrage teilnahmen und einmal aus der Sicht der Männer. Wir haben die Ergebnisse, die einige Klischees bestätigen und uns vor allem eins zeigen: Das perfekte Gesicht gibt es nicht!

Die Augen von Mila Kunis

Während Männer die Lippen von Angelina Jolie denen von Scarlett Johansson vorziehen, besteht bei der Augenpartie zwischen beiden Geschlechtern ausnahmsweise mal Konsens: Mila Kunis und ihre fantastischen Augen gehören laut der Umfrage von Escentual.com, die über dailymail.co.uk verbreitet wurde, auf alle Fälle in das perfekte Gesicht. Auch das Kinn von Megan Fox ist bei beiden Geschlechtern beliebt.

Die perfekten Haare?

Männer stehen auf die blonden (gefärbten!) Locken von Shakira, während Frauen von der gepflegten Mähne einer Freida Pinto träumen.

Die perfekten Augenbrauen?

Trendbewusstsein beweisen die Frauen bei der Wahl der perfekten Augenbrauen: Die von Cara Delevingne sollten es doch bitteschön sein, Männer gehen da auf Nummer sicher und entscheiden sich für die Brauenpartie der Duchess Catherine.

Und während sich unsereins wirklich noch nie Gedanken über "die perfekte Stirn" gemacht hat, holt sich diesen Titel aus Sicht der Frauen die Stirn von Natalie Portman, bei den Männern Jennifer Aniston.

Das perfekte Gesicht gibt es nicht!

Wie findet ihr die beiden Gesichter? Beweisen sie nicht auf eindrucksvolle Weise, dass es so etwas wie "das perfekte Gesicht" nicht geben kann? Dass jedes Gesicht einzigartig ist? Und dass es keinen Sinn macht, sich Caras Brauen oder Scarletts Lippen zu wünschen, wenn der Rest des Gesichts nicht dazu passt. Eigentlich sind diese beiden computergenerierten Schönheiten doch das beste Plädoyer dafür, sich selbst mit den kleinen Unperfektheiten ganz, ganz toll zu finden...