"Confederate": So wird die neue Serie der „Game of Thrones“-Macher

- Alles hat einmal ein Ende, auch "Game Of Thrones". David Benioff und D.B. Weiss, die Schöpfer der Erfolgsserie, haben jetzt verraten, was sie machen wollen, wenn die achte Staffel (kommt wohl 2019) abgedreht ist. Eine neue Serie natürlich: "Confederate" erzählt, was passiert wäre, wenn die Südstaaten vor 150 Jahren den Bürgerkrieg in den USA gewonnen hätten.

Mit ihrer neuen Serie "Confederate" machen sich die "Game Of Thrones"-Schöpfer David Benioff (links) und D.B. Weiss nicht nur Freunde.

Es ist ein wagemutiges Projekt, dass sich die "Game of Thrones"-Macher mit ihrer neuen Serie "Confederate vorgenommen haben. Die Vorstellung, dass in einer auf Unterhaltung getrimmten TV-Serie fabuliert wird, was passiert wäre, wenn es die Sklaverei immer noch geben würde, ist in der von alltäglichen Rassismus erschütterten USA nicht jedem geheuer. In den Sozialen Netzwerken brachen kurz nach der Ankündigung lebhafte Diskussionen los.

Neue Serie der "Game of Thrones"-Macher: "Confederate" ändert die Geschichte

"Confederate" wird wieder vom US-Sender HBO produziert und benutzt ein derzeit beliebtes Muster: Es wird eine alternative Realität geschaffen, in der die Weltgeschichte einen völlig anderen Lauf nimmt, als der bekannte. Die Amazon-Serie "The Man In The High Castle" erzählt zum Beispiel von einer Welt, in der Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat.

Noch haben die "Game of Thrones"-Macher David Benioff und D.B. Weiss (Mitte, mit dem "GoT"-Hauptcast) gut lachen ...

In "Confederate" haben die Südstaaten den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) gewonnen und sich vom Norden abgetrennt. Die Sklaverei ist weiterhin legal, und die Serie erzählt, wie sie zu einer modernen Institution wird. Fokussiert auf Einzelschicksale – Freiheitskämpfer, Sklavenhändler, Politiker, Geschäftsleute - entlang der entmilitarisierten Grenze zwischen den Nordstaaten und der Konföderation, entwickelt sich die Handlung hin zu einem unausweichlichen neuen Bürgerkrieg.

Heftige Kritik an "Confederate"-Idee

Was sich nach einer neuen epischen Serie anhört, ist ein ziemlich heikles Unterfangen. Bei derart sensiblen Themen wie Sklaverei und Rassismus müssen sich die "Game Of Thrones"-Macher David Benioff und D.B. Weiss mit ihrer neuen Serie "Confederate" jedenfalls auf heftigen Gegenwind einstellen, zumal das politische Klima im Trump-Land ohnehin vergiftet ist. Sie wollen es trotzdem versuchen und baten in einem Interview darum, nicht vorverurteilt zu werden.