Cameron Diaz

Cameron Michelle Diaz wird am 30.8. 1972 in Long Beach (Kalifornien) geboren. „Ich wuchs quasi am Strand auf.“ Zusammen mit ihrer älteren Schwester Chimene. Eine Dosis latino: Papa Emilio Diaz stammt aus Kuba. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Cameron. „Und das spürt man in allen meinen Filmen.“ In ihrem neuen Film („Love Vegas“, Start: 8.5.) tut sie das, was privat noch nicht klappte: heiraten! Hat sie zu Viel Power für die Männer?

Cameron Diaz und Ashton Kutscher bei der Premiere zu

Cameron Diaz und Ashton Kutscher bei der Premiere zu "Love Vegas" (Bild: Getty Images)

Sie vermöbelt ihn mit einem Baguette, reißt an seinen Haaren und nimmt ihn in die Beinzange. Als der Regisseur „Cut!“ ruft, japst Ashton Kutcher nach Luft. Und Cameron Diaz grinst triumphierend. Diesen Machtkampf hat die Schauspielerin (35) klar gewonnen – schließlich steht’s so im Drehbuch ihrer neuen Komödie „Love Vegas“.

Markenzeichen: Leidenschaft. Aber auch privat ist Cameron ein totaler Siegertyp: Sie belegt Platz drei der höchstbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods (Gage pro Film: ab 15 Millionen Dollar aufwärts). In ihrer Villa in den Hollywood Hills stehen etliche Auszeichnungen (u.a. „People’s Choice Award“). Sie hat jede Menge Affären – einen Mann, der länger blieb, gab’s aber schon eine Weile nicht mehr. „Ich bin wohl zu angsteinflößend“, vermutet Cameron. Wahrscheinlicher ist: Das Problem sind nicht Camerons Witz und ihr Temperament – das Problem sind die Männer. Hinzu kommt, dass ihre Karriere wie der Mount Everest ist: Wer davorsteht, bekommt erst einmal Minderwertigkeitskomplexe. Und da reagieren Jungs ja bekanntermaßen äußerst sensibel.

Mit 16 unterschreibt Diaz ihren ersten Modelvertrag bei der renommierten „Elite“-Agentur. Fotograf Jeff Dumas, der die Schülerin auf einer Party entdeckte, schwärmt: „Cameron besitzt eine unglaubliche Energie! Sie hat diese Elektrizität in ihrem Gesicht, dieses Funkeln. Das ist unverwechselbar.“ Wenn die Halb-Kubanerin eine Rolle spielt, steht sie ebenfalls unter Strom: Von der Wimper bis zu Wellenreiten, pokern, Bier trinken – Camerons lässig-temperamentvoller Lebensstil bringt ihre Boyfriends ganz schön ins Schwitzen...

Wenn Cameron etwas will, tut sie alles, um es zu kriegen. Ihr Ex John Mayer (30) bekam das zu spüren. Nachdem er Schluss gemacht hatte, bombardierte ihn Cameron mit Anrufen. Sein Ausweg: ein Hilferuf in seinem Internet-Blog: „Vielleicht hast du mich nicht richtig verstanden. Aber hör auf, mich zu kontaktieren! Ich möchte dich nicht mehr in meinem Leben haben!“ Autsch!

Ob Surfer, Magier oder Co-Star: Alle sind scharf auf ein Date mit der Blondine, aber genauso schnell auch wieder weg. „Ich bin wohl zu viel für sie“, orakelt Cameron.
Sie scheint zu surren wie eine Hochspannungsleitung. 1994 ergattert sie ihre erste Filmrolle. Seitdem hat sie 26 Kinohits gedreht und dreimal Prinzessin Fiona („Shrek“) ihre Stimme geliehen. In den meisten Fällen wird Cameron für den selben Frauentyp gecastet: erfolgreich („Liebe braucht keine Ferien“), tough („Drei Engel für Charlie“), wahnsinnig kumpelig („Verrückt nach Mary“).

Sie selbst erklärt sich das so: „Ich habe einfach zu viel Testosteron für eine Frau.“ Camerons Hobbys: Wellenreiten, bis die Nase bricht (vier Mal), Baseball, Billard, Poker. Außerdem steht sie auf Wodka, Burger mit Pommes und kann fluchen wie ein Bierkutscher. Das süße Weibchen von nebenan – dieses männliche Beuteschema bedient Diaz gar nicht. Gott sei Dank.

Eine Frau zum Pferdestehlen Im letzten Jahr datete Cameron einen Kerl nach dem anderen – aber keiner blieb länger als ein paar Wochen an ihrer Seite. „Frauen wie Cameron machen manche Männer nervös“, erklärt derHamburger Psychologe Dr. Elmar Basse. „Schließlich lernen die von klein auf, dass sie diejenigen sein sollten, die in einer Beziehung selbstbewusst und stark sind. Wenn eine Frau plötzlich diese Rolle einnimmt, fühlen sie sich unsicher.“ Dabei will Cameron gar nicht immer nur die Starke sein: „Wenn ich verliebt bin, schütte ich meinem Partner mein Herz und meine Seele aus. Ich bin eine unbelehrbare Romantikerin!“, betont sie. Ihre erste große Liebe warCarlos De La Torre.

Den Produzenten lernte Cameron 1990 beim Dreh eines Werbefilms kennen. „Ich tat an dem Tag alles, damit er mit mir redet“, gesteht sie. Fünf Jahre lebten sie zusammen, dann war Schluss. Zwölfmal hat Cameron seitdem auf Hochzeiten den Brautstrauß gefangen. 2003 trug sie bei den Golden Globes den 15.000-Dollar-Verlobungsring von Jared Leto – doch wenige Monate später war’s vorbei mit dem Glück. Mit Justin Timberlake war sie immerhin vier Jahre zusammen und betonte auf dem Sofa von US-Talkerin Ellen DeGeneres: „Das ist doch fast wie verheiratet.“

Die Suche nach dem Alphatier: Warum kommt’s bei Cameron immer wieder zum Beziehungs-Aus? „Ehrgeizige Frauen wie sie sind oft zwiegespalten“, sagt Dr. Basse. „Einerseits möchten sie zu ihrem Partner aufsehen, andererseits wollen sie beweisen, dass sie viele Dinge besser können als er.“ Sein Tipp: „Cameron sollte sich ein Mega-Alphatier suchen. Einen Mann, der erfolgreich auf seinem Gebiet ist, aber keine Konkurrenz für sie darstellt.“ Kürzlich verkündete Cameron: „Ich bin seit zehn Jahren erstmals Single!“ Aber nur wenige Tage später wurde sie mit Gerard Butler („P.S. Ich liebe dich“) gesehen. Vielleicht ist das ja der lang ersehnte Alphamann.

(Anna Butterbrod)

Cameron Diaz hat inzwischen geheiratet! Noch mehr Infos zum Hollywoodstar gibt´s hier: Cameron Diaz hat geheiratet